NBBL: Sieg zum Playoff-Start / ProB: Spiel 3 am Dienstag

ALBAs NBBL-Mannschaft ist mit einem deutlichen 92:51-Sieg gegen BBT Göttingen in das Playoff-Achtelfinale gestartet. ALBAs Kooperationspartner SSV Lok Bernau hat hingegen die Vorentscheidung gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors in den Playoffs der ProB verpasst. Nach der 61:76-Niederlage kommt es nun am Dienstag in der Erich-Wünsch-Halle in Bernau zum entscheidenden dritten Spiel. Außerdem unterlag ALBA 2 beim SC Rasta Vechta und auch Higherlevel Berlin verlor zu Hause in der JBBL gegen den TuS Lichterfelde. Am Dienstag wird außerdem das aufgrund der Montenegro-Reise von ALBAs JBBL-Team verschobene Spiel gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf nachgeholt.

Foto: Florian Ullbrich

ProB: FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. SSV Lok Bernau 76:61


Der SSV Lok Bernau hat den vorzeitigen Einzug ins Playoff-Viertelfinale der 2. Basketball-Bundesliga ProB verpasst. Im zweiten Spiel der Serie gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors unterlag ALBAs Kooperationspartner mit 61:76 (27:42). Am Dienstag um 19.30 Uhr kommt es zum Entscheidungsspiel in der Erich-Wünsch-Halle in Bernau.

Hier ist der komplette Spielbericht.

1. Regionalliga Nord: SC Rasta Vechta vs. ALBA BERLIN 78:76


Bereits am Freitag hat ALBAs zweite Mannschaft beim SC Rasta Vechta in der 1. Regionalliga Nord knapp mit 76:78 verloren. Trotz siebenstündiger Fahrt erwischte die Mannschaft von Patrick Femerling einen guten Start in die Partie. Während die junge Berliner Mannschaft selbst aus verschiedenen Positionen zu Korberfolgen kam, schaffte man es, Vechta defensiv in Schach zu halten. Doch leider verlor ALBAs zweite Mannschaft nach dem ersten Viertel den Faden. Besonders defensiv agierte man nicht mehr so wie man es sich vorgenommen hatte und ließ Vechta immer mehr ins Spiel kommen.  Nach der Pause gestaltete sich der Verlauf des Spiels recht ausgeglichen. Vor allem dank wieder gefundener defensiver Stärke ging man mit zwei Punkten Vorsprung ins letzte Viertel. Im Schlussviertel zeigten beide Mannschaften, wozu sie offensiv in der Lage sind. Im offensiven Schlagabtausch beider Teams gelangen Vechta dann einige wichtige Offensiv-Rebounds, die der Mannschaft des Trainergespanns Femerling/Sahin sehr weh taten. Im letzten Angriff hatten die Albatrosse noch die Möglichkeit auszugleichen, agierten aber zu unruhig und vergaben so die Chance auf die Verlängerung.

Head Coach Patrick Femerling:
„Wir haben nur im ersten Viertel das Spiel kontrolliert. Leider haben wir danach oft zu hektisch gespielt und zu oft den Ball abgegeben. Wir hatten zwar noch den letzten Wurf zum Ausgleich, waren aber auch in dieser Situation nicht ruhig genug.“


NBBL, Playoff-Achtelfinale: ALBA BERLIN vs. BBT Göttingen 92:51


Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang es ALBAs NBBL-Team im ersten Playoff-Spiel gegen BBT Göttingen zusehends sich zu stabilisieren und durch einen 92:51-Sieg in der Best-of-three-Serie mit 1:0 in Führung zu gehen. Die Probleme des ersten Viertels, welches noch mit 15:18 verloren ging, waren weitestgehend einem großen Maß an Nervosität auf Berliner Seite geschuldet. Die Göttinger, die ohne ihren wichtigen Point Guard Hadenfeldt auskommen mussten, erschienen zudem in dem einen oder anderen Moment noch gedankenschneller und bereiteten unserer Mannschaft große Probleme beim Rebounding. Spätestens ein erfolgreicher Wurf aus der eigenen Hälfte mit Abschluss der ersten Halbzeit sorgte dann für weniger sorgenvolle Gesichter bei den jungen Albatrossen, die sich auch schon vorher offensiv frei spielen konnten (47:33 Halbzeitstand). Die Entscheidung im Spiel fiel dann im dritten Viertel, in dem man nur drei Punkte der Niedersachsen zuließ (22:3). Der Entstand von 92:51 fiel dann letztlich auch noch deutlicher aus, als es zu Beginn zu erwarten war. Das zweite Spiel findet am Sonntagabend (18.00 Uhr) in Göttingen statt. Ein mögliches drittes Spiel wäre dann am 2. April in Berlin angesetzt.

Head Coach Konstantin Lwowsky: „Am Ende haben wir unsere wichtigsten Zahlen in den Statistiken beim Rebounding noch ausgleichen und beim Assist/Turnover Verhältnis leicht zugunsten der Assists drehen können. Wenn man bedenkt, wie schwach und teilweise konfus wir begonnen haben, ist das ein Zeichen, dass die Jungs letztlich Biss gezeigt haben, sich in das niemals einfache erste Playoff-Spiel hinein zu spielen. Wir sind auf jeden Fall nicht naiv und werden mit dem notwendigen Respekt am nächsten Sonntag nach Göttingen fahren.“


JBBL, Hauptrunde 2: Higherlevel Berlin vs. TuS Lichterfelde 82:92


Im Duell des Berliner Südens musste sich die Spielgemeinschaft Higherlevel Berlin erneut gegen die Mannschaft vom TuS Lichterfelde geschlagen geben. Mit 82:92 ging das Spiel für die Mannschaft von Norbert Opitz verloren, auch wenn sich die junge Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert zeigte. In einem Spiel, in dem beide Teams abwechselnd gute Phasen hatten, brachten zu viele Fehler die Spielgemeinschaft von BG Zehlendorf, SSC Südwest und ALBA BERLIN immer wieder in Schwierigkeiten. „TuSLi“ nutzte die sich ergebenen Möglichkeiten konsequent und bewies in der entscheidenden Phase Treffsicherheit, während die junge Higherlevel-Mannschaft oft zu überhastet abschloss.  

Head Coach Norbert Opitz: „Leider spiegelt das Ergebnis nicht das Spiel wider. Wir haben es dieses Mal geschafft, in den zentralen Punkten besser zu sein. So haben wir zum Beispiel erstmals das Rebound-Duell gegen eine körperlich überlegende Mannschaft für uns entscheiden können. Aber in den entscheidenden Momenten haben wir es nicht vermocht, als Mannschaft eine gemeinsame Idee zu finden und diese umzusetzen. Das wird mit Blick auf die Playoffs der Schwerpunkt unserer Arbeit sein.“


JBBL, Hauptrunde 2: Dienstag, 18.30 Uhr, Grundschule „Ernst von Stubenrauch“ Teltow
RSV Eintracht Stahnsdorf vs. ALBA BERLIN


Beim U16-Turnier „Bar Basketball Cup“ in Montenegro hat ALBAs JBBL-Mannschaft am Wochenende den vierten Platz erreicht. Anders als in der JBBL sah sich die Mannschaft von Vladimir Bogojevic die meiste Zeit mit einer Zonenverteidigung konfrontiert, auf die man sich nicht explizit vorbereitet hatte. Vielmehr wollte man versuchen, mit den gegebenen offensiven Möglichkeiten eine Lösung gegen die Zone der Gegner zu finden, was auch meist gut gelang. Leider startete die Mannschaft oft nicht mutig genug in die Partien. Nach einer deutlichen 109:51-Niederlage gegen Real Madrid und einem knapperen 61:70 gegen KK Budoćnost Podgorica gewann die Mannschaft von Vladimir Bogojevic gegen das Montenegro-Team NIKŠIĆ mit 59:45 und zog so durch einen Dreier-Vergleich ins Halbfinale ein. Dort unterlag man jedoch Fenerbahce Istanbul mit 59:77 und spielte so gegen Montenegros U16-Nationalmannschaft um Platz drei. Die Montenegriner erwiesen sich dabei als äußert treffsicher. ALBAs JBBL-Mannschaft versuchte, sich immer wieder aufzurappeln, konnte einer Dreierquote von 50 Prozent aber nicht viel entgegensetzen, so dass man dieses Spiel schließlich mit 63:73 verlor.

Die Ergebnisse im Überblick:
Real Madrid vs. ALBA BERLIN 109:51
ALBA BERLIN vs. KK Budoćnost Podgorica 61:70
ALBA BERLIN vs. KK Montenegro Team NIKŠIĆ 59:45
Halbfinale: Fenerbahce Istanbul vs. ALBA BERLIN  77:59
Platz um 3: U16-Nationalmannschaft Montenegro vs. ALBA BERLIN 73:63

Nach ihrer Montenegro-Reise trifft ALBAs JBBL-Mannschaft am Dienstag in einem Nachholspiel auf den RSV Eintracht Stahnsdorf. Das Spiel war wegen der Teilnahme am „Bar Basketball Cup“ verlegt worden. Für die Mannschaft von Vladimir Bogojevic gilt es nun, die Anstrengungen des Turniers am Wochenende schnell hinter sich zu lassen und sich auf die Aufgabe in der JBBL-Hauptrunde zu konzentrieren.

Head Coach Vladimir Bogojevic: „Das Turnier war eine tolle, wichtige Erfahrung für uns. Ich bin gespannt, wie die Mannschaf die Anstrengungen des Wochenendes verarbeitet hat und wie sie nun bereits am Dienstag zurück in den Alltag findet.“

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