Nichts zu holen beim Meister in Bamberg

Unsere Albatrosse haben am Ostersonntag ein klare 71:88-Niederlage beim amtierende deutschen Meister erlitten. Die Bamberger zogen ihr berüchtigtes, präzises Spiel von der ersten Minute an durch und ließen dem Team von Ahmet Caki keine Chance. Positiv aus Berliner Sicht war abermals die Leistung von Gerald Robinson, der auch in seiner dritten ALBA-Partie überzeugte und 21 Punkte, 2 Rebounds, 2 Assists und 2 Steals erzielte.

Viertelergebnisse

13:23 | 17:22 | 21:19 | 20:24 | Endergebnis 71:88 | Komplette Statistik

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Siva (ALBA) | Harris, Staiger (Bamberg)

- Reboundverhältnis 24 | 34, Ballverluste 13 | 18, Assists 13 | 21

- Dreier 12/35 | 24/40, Zweier 8/18 | 10/17, Freiwürfe 23/27 | 10/16

- Zuschauer: 6.150

 

Top-Performer ALBA

Robinson 21pt 2rb 2as 2st | Miller 12pt 3st | Gaffney 7pt 5rb 4st

 

Top-Performer Bamberg

Theis 16pt 5rb | Melli 14pt 4rb | Caseur 13pt 6rb 4as

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): "Wir haben heute gegen starke Bamberger gespielt. Wir wollten gute Verteidigung spielen, keine einfachen Punkte zulassen und sehr physisch agieren und eigene Fehler vermeiden. Bamberg ist ein sehr gutes Verteidigungsteam und wir wollten uns gegen sie einfache Punkte erspielen, leider ist es uns aber nicht gelungen in der Transition zu punkten. In der zweiten Halbzeit waren wir etwas stabiler und haben ein paar Dinge ausprobiert, aber Bamberg ist sehr gut darin sich auf veränderte Situationen einzustellen."

Andrea Trinchieri (Cheftrainer Bamberg): "Wir haben heute eine ordentliche Partie mit stabiler und konsistenter Verteidigung gespielt. Wir haben uns an das Hinspiel erinnert, wo uns Kikanovic sehr weh getan hat. Heute haben wir aber in der Zone sehr gut verteidigt. Nur gegen Robinson sahen wir ein paar Mal nicht so gut aus. Wir haben kontrolliert in der Offensive agiert, den Ball gut bewegt und offene Würfe erspielt."

Spielverlauf

Als Berliner musste man an diesem Abend neidlos anerkennen, dass die Gastgeber das Geschehen fast durchgängig im Griff hatten. Unabhängig von Punkteständen und Statistiken war offensichtlich, dass die Bamberger ihre Spielidee konsequent durchsetzten. Sie bekamen den Ball immer genau dorthin, wo sie ihn haben wollten, und nahmen ALBAs Offense den Großteil seiner besten Optionen. Die Albatrosse versuchten es vor allem mit Attacken ans Brett und wurden dafür auch mit vielen Freiwürfen belohnt. Aber unter dem Strich mussten sie sich jeden Korb hart erarbeiten und konnten das Duell gegen die Franken, die durch ihr präzises Passspiel immer wieder zu leichten Punkten kamen, nach einer verpatzten Anfangsphase nie wieder knapp gestalten. Während Berliner Leistungsträger wie Kikanovic oder Milosavljevic fast komplett aus der Partie genommen wurden, war es einzig Neuzugang Gerald Robinson, den die Hausherren nie in den Griff bekamen. Mit seinem blitzschnellen Antritt und fast perfekten Quoten aus dem Feld war ein ständiger Unruheherd und machte mit 21 Punkten, 2 Rebounds, 2 Assists und 2 Steals sein bisher bestes ALBA-Spiel.

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