Niederlage in Mailand, aber Endspiel vs Klaipeda am Dienstag

Ohne die drei verletzten Leistungsträger Dragan Milosavljevic, Jordan Taylor und Niels Giffey hat es für unsere Albatrosse am Mittwoch bei Tabellenführer Emporio Armani Mailand nicht zum Sieg gereicht. Aber trotz der 78:91-Niederlage hat das Team von Sasa Obradovic noch alles in der eigenen Hand: Am letzten Spieltag der TOP32-Gruppe J am kommenden Dienstag können sie sich mit einem Sieg gegen Klaipeda den zweiten Tabellenplatz und damit den Einzug ins Eurocup-Achtelfinale sichern (Fotos: Camillo Castoria).

Tabelle Eurocup-TOP32-Gruppe J:

1. Armani Mailand 4:1

2. Neptunas Klaipeda 2:3

3. ALBA BERLIN 2:3

4. Aris Saloniki 2:3

 

Die Situation am letzten TOP32-Spieltag ist für ALBA sonnenklar: Als Sieger gegen Klaipeda ist man sicher Zweiter und im Achtelfinale (auch wenn Saloniki gegen Mailand gewinnt, da der direkte Vergleich gegen Aris gewonnen wurde), während eine Niederlage das Ausscheiden bedeutet.

 

Komplette Statistik Mailand - ALBA

 

Viertelergebnisse

29:24 – 16:23 – 12:22 – 21:22 (Endergebnis 78:91)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Verletzte: Giffey, Milosavljevic, Taylor (ALBA), Gentile (Mailand)

- Reboundverhältnis 29 zu 24, Ballverluste 22 zu 11, Assists 20 zu 18

- Dreier 9/18 zu 13/28, Zweier 23/35 zu 18/32, Freiwürfe 5/9 zu 16/24

- Zuschauer: 7.000

 

Top-Performer ALBA

Loncar 20pt / King 16pt 4rb 2as / Cherry 13pt 7as 4rb 3st

 

Top-Performer Mailand

Simon 28pt 6rb 2as / McLean 13pt 3as 2rb

 

Zusammenfassung

Da in diesem Spiel neben den schon länger verletzten Niels Giffey (Sehenentzündung) und Jordan Taylor (Kapselverletzung) auch noch Dragan Milosavljevic mit einer Bänderverletzung ausfiel, gingen die Albatrosse schon sehr geschwächt in dieses Auswärtsspiel beim Euroleague-Absteiger und stärksten Team der Gruppe. Die Niederlage wirkte unter diesen Bedingungen folgerichtig, allerdings zeigte das ALBA-Team in großen Teilen eine gute Leistung. Vor allem in der ersten Halbzeit überzeugten die Berliner mit temporeichem und offensiv sehr erfolgreichem Spiel, wobei vor allem Alex King und Kresmir Loncar echte Sahnetage erwischten. Doch im dritten Viertel verloren die Hauptstädter leider doch komplett den Anschluss. Mit einem 15:5-Run legten die Italiener dort früh den Grundstein für ihren vorzeitigen Gruppensieg und ließen ALBA nie wieder richtig ins Spiel kommen. Auch statistisch betrachtet lieferte das Team von Sasa Obradovic dabei sogar in weiten Teilen eine gute Leistung ab. Sie hatten deutlich besser aus dem Feld getroffen und auch das Reboundduell für sich entschieden. Zum Knackpunkt wurde jedoch die hohe Zahl von 22 Turnovern, von denen viele zustanden kamen, als die Albatrosse im dritten Viertel den Ball oftmals schon verloren, bevor sie überhaupt ihre Angriffe eingeläutet hatten.

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