"Ohne Drei" reicht es ganz knapp nicht: 74:78 vs Ludwigsburg

Zwei Sekunden vor Schluss hatte Alex King den Dreier zum Ausgleich auf der Hand, aber leider fand der gut rausgespielte Wurf sein Ziel nicht. So gingen die MHP Riesen Ludwigsburg wieder als Sieger (78:74) vom Feld, obwohl die Albatrosse, die erneut ohne ihre drei Leistungsträger Milosavljevic, Taylor und Giffey spielen mussten, die Partie genauso so gut hätten gewinnen können.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

16:23 – 17:20 – 17:21 – 24:14  (Endergebnis 74:78)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Verletzte: Giffey, Milosavljevic, Taylor (ALBA), Shakur (Ludwigsburg)

- Reboundverhältnis 32zu 36, Ballverluste 16 zu 9, Assists 19 zu 12

- Dreier 5/20 zu 4/28, Zweier 19/35 zu 22/33, Freiwürfe 21/24 zu 22/34

- Zuschauer: 10.188

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 19pt 2rb / Cherry 18pt 10rb 7as / Akpinar 15pt 5as 4rb

 

Top-Performer Ludwigsburg

Brockman 14pt 12rb / Cotton 14pt 3rb 3as 3st

 

Zusammenfassung

In einer erwartungsgemäß extrem körperlichen und hektischen Partie waren es abermals die Ludwigsburger, die besser ins Spiel fanden. Drei Viertel lang hielten sie ALBA mit den Waffen in Schach, die ihnen auch schon in den vorangegangenen Duellen zum Sieg verholfen hatten: Sie störten den Spielaufbau so effektiv, dass die Albatrosse kaum Zeit hatten, ihre Angriffe aufzuziehen und sie hatten bei allen „Hustle-Plays“ wie Rebounds, Steals und Ballverlusten die Nase vorn. Beim 50:64-Rückstand nach 30 Minuten ging aber nochmal ein Ruck durchs ALBA-Team. Angetrieben von einer selten derart laut gewesenen Mercedes-Benz Arena erhöhten die Berliner das Tempo und starteten eine eindrucksvolle Aufholjagd. Unter großem Jubel gelang Will Cherry zwei Minuten vor Schluss der 68:68-Ausgleich, aber leider hatten die Schwaben auch noch ein Wörtchen mitzureden und holten sich dank Rocky Trice Nervenstärke auf der Zielgraden einen kleinen Vorsprung zurück. Im letzten ALBA-Angriff hatte Alex King zwei Sekunden vor dem Ende noch einen freien Dreier aus der Ecke, der wohl eine Verlängerung erzwungen hätte, auf der Hand, aber leider verfehlt sein Wurf knapp das Ziel. So musste das Team von Sasa Obradovic doch seine vierte Niederlage gegen Ludwigsburg in dieser Saison hinnehmen. In Abwesenheit der Verletzten Giffey, Milosavljevic und Taylor überzeugten an diesem Abend vor allem Cherry, Kikanovic und Youngster Ismet Akpinar, der sich von Anfang nicht von der harten Spielweise der Gäste beeindrucken ließ und konsequent den Riesen-Korb attackierte.

John Patrick (Cheftrainer Ludwigsburg): „Ich bin stolz, dass wir ein sehr spannendes Basketballspiel in dieser tollen Atmosphäre in der Mercedes-Benz Arena gewonnen haben. In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel kontrolliert, aber in der zweiten haben wir Stück für Stück das Momentum verloren. ALBA hat defensiv Veränderungen vorgenommen und das Tempo erhöht. Dadurch haben sie am Schluss auch noch einen offen Wurf zum Ausgleich bekommen. Kompliment an Sasa Obradovic und sein Team für diese Leistung ohne Dragan Milosavljevic, Jordan Taylor und Niels Giffey.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Auch wenn wir besser gespielt haben als in den Duellen zuvor gegen Ludwigsburg, haben sie den Sieg verdient. Wir sind wieder schlecht gestartet und es hat gedauert, bis ich mein Team wachgerüttelt bekommen habe, so dass sie die physische Spielweise angenommen haben. Unsere drei verletzten Spieler haben uns natürlich sehr gefehlt, aber wir können uns jetzt nicht zu lange mit der Niederlage beschäftigen. Schon am Dienstag haben wir ein noch wichtigeres Spiel als heute, in dem wir die nächste Eurocup-Runde erreichen wollen.“

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