"Platz eins erobern und nicht mehr hergeben!"

Derrick Allen spielt seine 8. Saison in der Beko BBL. In der ewigen Reboundstatistik belegt er hinter Chris Ensminger und Bernd Kruel den 3. (1757) und in der ewigen Korbjägerliste den 6. Platz (4242). Im DKB-Talk verrät „D.A.“ uns, auf welchem Weg er das Team sieht.

Spielerprofil Derrick Allen

 

Mit 39 Punkten Differenz gewinnt man nicht jeden Tag. Wart ihr am letzten Sonntag heiß auf Bayreuth?

 

DA: Dadurch, dass die zuletzt so viele Spiele gewonnen hatten, waren wir gewarnt und haben sie deshalb von Anfang an gar nicht ins Spiel kommen lassen. Vielleicht hat das den Ausschlag gegeben. Das hatten wir in früheren Spielen nicht immer so konsequent umgesetzt.

 

Das war jetzt schon der achte Sieg in Folge in der Bundesliga. Es läuft richtig gut für Euch im Moment?

 

DA: Ja, wir haben jetzt wirklich einen sehr guten Lauf und es macht richtig Spaß, jetzt auch viele Spiele zu haben. Ich denke, die Niederlage in Hagen war für uns der Wendepunkt, von dem aus uns der Coach wieder auf den richtigen Weg zurückgeführt hat. Da haben wir viel über uns nachgedacht und sind als Team noch mehr zusammengerückt, Unsere jetzige Form ist das Resultat, ist das, worauf wir seit Saisonbeginn hingearbeitet haben.

 

Gegen Bayreuth hast Du weniger Punkte gemacht als sonst, aber Dein Gegenspieler Ekene Ibekwe, normalerweise Bayreuths Topscorer, hat auch nicht viel gemacht ...

 

DA: Dann habe ich heute wohl in der Verteidigung einen guten Job gemacht. Wenn ALBA seine Spiele gewinnt und das auch noch so deutlich, ist es doch völlig egal, wer die Punkte macht. Wichtiger ist es, die Anweisungen, die der Coach bezüglich der Verteidigung macht, umzusetzen.

 

 

Hast Du zuletzt im Training viel an der Verteidigung gearbeitet?

 

DA: Ja, wir haben zuletzt viel an der Defensive gearbeitet, daran, wie ich mich auf verschiedene Arten von Gegenspielern einstellen muss. Das ist natürlich schön, wenn das dann im Spiel auch so hervorragend klappt wie gegen Bayreuth.

 

In der letzten Saison warst Du ALBAs Center, jetzt bist Du wieder auf der Position vier Zu Hause. Musstest Du dich da umstellen?

 

DA: Das ist für mich überhaupt kein Problem, weil ich schon in Frankfurt unter Gordon Herbert mehr auf der Position vier gespielt habe. Für mich ist das kein so großer Unterschied. Sowohl auf der Fünf als auch auf der Vier wird schließlich Basketball gespielt.

 

Ist Gordon Herbert derselbe Trainer geblieben oder macht er in Berlin manches anders als in Frankfurt?

 

DA: Da hat sich überhaupt nichts geändert. Sein Training hier ist genauso wie ich es in Frankfurt kennengelernt habe. Er bringt viel Engagement und Intensität in die Sache. Ich glaube das, ist sein Erfolgsgeheimnis. Er schafft es, immer noch mehr aus den Spielern herauszuholen.

 

 

Du bist schon zum vierten Mal für das Allstar Game nominiert ...

 

DA: Ich empfinde das trotzdem immer noch als eine Ehre. Vor allem, dass ich von den Fans gewählt worden bin, bedeutet mir sehr viel. Es ist schön, zu wissen, dass die Fans mein Spiel mögen.

 

Wie gefällt Dir der neue Modus, dass jetzt die deutschen Spieler gegen die anderen spielen?

 

DA: Das wird ein großer Spaß. Schon jetzt gehen im Team die Sticheleien zwischen den deutschen und den anderen Spielern los. Ich denke, der neue Modus wird den Spielern und auch den Fans mehr Spaß machen.

 

Am Freitag geht es gegen Ulm um den ersten Tabellenplatz. Ist das deshalb ein besonderes Spiel?

 

DA: Wir haben jetzt viele wichtige Spiele hintereinander, danach geht es ja noch nach Quakenbrück und dann kommt Bonn. Aber das Spiel gegen Ulm ragt schon heraus, weil es da um den ersten Platz geht. Am besten wir holen uns diesen Platz und geben ihn für den Rest der Saison nicht mehr her. Ich denke, mit diesem Team können wir das schaffen.

 

Wie wirst Du Weihnachten verbringen? Der Spielplan macht es ja nicht möglich, in die USA zu fahren. Manche Deiner Mitspieler haben ihre Familien deshalb nach Berlin geholt. Du auch?

 

DA: Meine Familie ist zu Hause in den USA, die werden mich erst im Frühjahr hier in Berlin besuchen. Aber meine Freundin ist jetzt hier und es bleiben ja auch alle Teamkameraden in Berlin. Da werden wir schon ein schönes Weihnachtsfest hinkriegen. Am Montag müssen wir dann ja auch schon wieder nach Quakenbrück fahren.

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