Playoffstart: Albatrosse gehen in Frankfurt 0:1 in Rückstand

Unsere Albatrosse sind mit einer 64:83-Niederlage in Frankfurt in die Playoffs gestartet. Gegen sehr gut aufgelegte - und vor allem gut treffende - Skyliners hatte das Team von Sasa Obradovic das ganze Spiel über das Nachsehen, auch wenn es nie aufsteckte. In der Viertelfinale-Serie, in der drei Siege zum Weiterkommen benötigt werden, liegen die Hauptstädter nun 0:1 zurück,

Das zweite Spiel, in dem die Albatrosse nun zum 1:1 ausgleichen wollen, findet am Mittwoch in der Max-Schmeling-Halle statt: Tickets

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

11:23 – 20:17 – 16:27 – 17:16 (Endergebnis 64:83)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Wohlfarth-Bottermann (ALBA)

- Reboundverhältnis 34 zu 26, Ballverluste 22 zu 16, Assists 9 zu 17

- Dreier 5/17 zu 13/28, Zweier 19/39 zu 12/26, Freiwürfe 11/14 zu 20/24

- Zuschauer: 4.860

 

Top-Performer ALBA

Ashley 15pt 5rb / Cherry 13pt 5rb 2as 2st / Lowery 13pt 2as 2st

 

Top-Performer Frankfurt

Doornekamp 21pt 2rb / Theodore 19pt 4as 4st

 

Zusammenfassung

Frankfurt und ALBA schenkten sich in diesem Duell in Sachen Intensität und Härte nichts, doch die Hessen hatten zumeist das Momentum und außerdem einen entscheidenden Vorteil auf ihrer Seite: Sie trafen ihre Distanzwürfe deutlich besser als die Albatrosse. Das galt natürlich vor allem für Aaron Doornekamp mit seinen 5/7 Dreiern, aber auch der Rest der Skyliners traf drei Viertel lang sehr hochprozentig. Und da lagen sie schon uneinholbar mit 20 Zählern vorne. Die Albatrosse arbeiteten hart, erkämpften viele Bälle im Vorfeld und holten mehr Rebounds. Doch im Abschluss haperte es. Dazu gesellten sich viele Ballverluste und Fouls, die zu zahlreichen Frankfurter Freiwürfen führten. Die Gastgeber scorten fast gar nicht in Brettnähe, kamen mit ihren hochprozentigen Dreiern und Freiwürfen aber trotzdem auf über 80 Punkte. Dass sie wiederum die Albatrosse bei 64 Zählern hielten, lag in großen Teilen daran, dass sie es schafften, ALBAs Hauptrunden-Topscorer Elmedin Kikanovic komplett aus dem Spiel zu nehmen (6 Punkte, 2 Rebounds, 3 Turnover in 29 Minuten), obwohl sein Team immer wieder versuchte, ihn in Position zu bringen.

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): "Glückwunsch an Frankfurt zum verdienten Sieg. Sie sind nach dem Sieg im FIBA Europe Cup voller Selbstvertrauen. Aber auch schon davor sind sie so aufgetreten und haben keine Angst davor, Fehler zu machen. Wir sind genau das Gegenteil. Aber es war nur das erste Spiel. Das müssen wir jetzt vergessen und im nächsten Spiel konzentrierter auftreten."

Gordon Herbert (Cheftrainer Frankfurt): "Mir hat unsere aggressive Einstellung gefallen. Wir haben getan, was wir tun mussten, sind als Team aufgetreten und haben unsere Verteidigung gespielt. Es war nur Spiel eins, in Spiel zwei müssen wir noch ein wenig besser spielen. Dass wir den Heimvorteil bewahrt haben, ist natürlich sehr positiv."

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