Premiere in Nord-Neukölln – Grundschule trifft Oberschule

Gleich zwei Premieren erwarteten die Schülerinnen und Schüler beim Nord-Neuköllner Kiezturnier. Zum einen gab die Otto-Hahn-Schule als Ausrichter ihren Einstand als neuestes Mitglied in ALBAs sportbetontem Kooperationsverbund Nord-Neukölln. Zum anderen bestritten ALBA Grund- und Oberschulliga zum ersten Mal ein gemeinsames Kiezturnier.

Foto: Florian Ullbrich

André Koglin, Schulleiter der Otto-Hahn-Schule, eröffnete das gemeinsame Turnier von ALBA Grund- und Oberschulliga am Freitag vergangener Woche, das von der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH unterstützt wurde. „Als sportbetonte Oberschule wurde es nun Zeit, gemeinsam mit ALBA BERLIN, Basketball zum 4. Schwerpunkt unseres Sportprogramms zu machen“, freute er sich über die neue Partnerschaft und erklärte: „Wer Sport treibt, ist leistungsfähiger – auch schulisch. Zudem entwickeln die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Kollegium Ehrgeiz und können so auch Erfolge verzeichnen.“

Während die fünf Teams der Grundschulliga in der oberen Halle die Sieger ausspielten, nahm es die Otto-Hahn-Schule ein Stockwerk tiefer mit dem Leonardo-da-Vinci-Gymnasium auf. Zwar reichte es noch nicht zu einem Sieg, dennoch konnte man erste Erfahrungen in der ALBA Oberschulliga sammeln. Hatten die Schülerinnen und Schüler der Grundschulliga spielfrei, sahen sie den „Großen“ in der Oberschulliga interessiert zu, während sie sich am Catering stärkten. „Die Verknüpfung von ALBA Grund- und Oberschulliga ist das Weiterdenken der sportlichen Logik. Wir wollen die Kinder in der sensiblen Phase des Schulwechsels begleiten. Veranstaltungen wie diese bieten den Schülern eine Möglichkeit, die Schule kennenzulernen“, verdeutlicht ALBA-Turnierleiter Markus Heim die Zusammenführung der Turniere.

Die Oberschüler der Otto-Hahn-Schule unterstützten das Grundschulliga-Turnier. Unter dem Projektnamen „Kiezhelden“ wurden im Rahmen des Teilhabeprogramms der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Oberschüler zu Schiedsrichtern ausgebildet. Sie halfen aber auch beim Catering. Vor allem aber stellten sie die Kampfgerichte und leiteten als Schiedsrichter die Spiele. „Wir wollen das soziale Potential der Schiedsrichtertätigkeit nutzen und die Kinder in die Schulligen von ALBA integrieren“, erklärt ALBA-Projektleiter und Schiedsrichterkoordinator Wojciech Swilo den Einsatz seiner Schützlinge.

Zur abschließenden Siegerehrung gab sich neben Schulleiter André Koglin, SPD-Bezirksstadtrat Jan-Christopher Rämer und Derya Caglar, SPD-Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, auch ALBA-Profi Jonathan Malu die Ehre. Und der kam richtig ins Schwärmen: „Das ist echt eine tolle Sache. Berlin hat ein enormes Potential, im Basketball etwas zu bewegen. Das habe ich so in noch keiner anderen Stadt gesehen“.

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