Sasa Obradovic bleibt ALBA-Cheftrainer

Kontinuität auf der Berliner Trainerbank: Sasa Obradovic, der die Albatrosse in den letzten beiden Jahren zu zwei Pokalsiegen und einer Vizemeisterschaft führte, bleibt Cheftrainer von ALBA BERLIN. Der 45-jährige Serbe, der schon als Spieler eine prägende Figur für ALBA war, erhält einen Vertrag über ein Jahr mit einer Option auf ein weiteres Jahr in der Hauptstadt.

ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi: „Ich freue mich, dass wir unseren eingeschlagenen Weg mit Sasa fortsetzen und die großen Herausforderungen der neuen Saison gemeinsam angehen werden. Er ist ein Garant dafür, dass wir auch in Zukunft ein wettbewerbsfähiges ALBA-Team mit großem Kampfgeist, unbedingtem Willen und mannschaftlicher Geschlossenheit stellen werden.“

Sasa Obradovic: „Berlin ist ein besonderer Ort für mich und meine Familie. Ich liebe diesen Club, seine Fans und die Stadt. Wir haben nach dem Neustart letzten Sommer ein Projekt begonnen, das noch lange nicht fertig ist. Wir werden alles daran setzen, mit Kontinuität, harter Arbeit und Leidenschaft das Team weiter zu entwickeln und die guten Ergebnisse des letzten Jahres zu wiederholen.“

Vita Sasa Obradovic

Sasa Obradovic wurde am 29. Januar 1969 in Belgrad geboren. Der Point Guard begann seine Spieler-Karriere bei Roter Stern Belgrad (1988-1994). Zur Saison 1994/1995 wechselte er zu ALBA BERLIN, wo er sich gleich in seiner ersten Saison ein Denkmal setzte und großen Anteil am ersten europäischen Titelgewinn eines deutschen Teams hatte. Mit einer seiner besten Karriereleistungen (34 Punkte) im Final-Hinspiel in Mailand bereitete er den Weg für den legendären Gewinn des Korac Cups der Albatrosse 1995.

Obradovic blieb drei Jahre in Berlin und gewann 1997 auch die ersten nationalen ALBA-Titel (Pokal und Meisterschaft). Der Aufbauspieler mit dem charakteristischen Stirnband bleibt als einer der besten Spieler der ALBA-Geschichte in Erinnerung. In seinen drei Saisons kletterte er mit 2627 erzielten Punkten in 157 Spielen bis auf Platz acht der ewigen ALBA-Scorerliste. Nach seiner Zeit in Berlin spielte er noch für Rom, erneut Roter Stern, Podgorica und Köln, wo er nach der Saison 2004/2005 seine Spielerlaufbahn beendete. Obradovic war viele Jahre Teil der jugoslawischen Nationalmannschaft, mit der er 1998 Weltmeister, 1996 Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen und 1995, 1997 und 2001 Europameister wurde.

In der Saison 2005/2006 begann Obradovic seine Karriere als Head Coach bei RheinEnergie Köln, wo er auf Anhieb deutscher Meister wurde. Nach zwei weiteren Jahren in Köln (mit dem Pokalsieg 2007), wechselte er 2008/2009 zu BC Kiew in die Ukraine. 2009/2010 stand er für Turow Zgorzelec an der Seitenlinie, wo es aber nicht recht zusammenpasste und sein Vertrag in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde. 2010/2011 kehrte er in die Ukraine zurück und wurde Cheftrainer bei BC Donezk, die er zur Vizemeisterschaft führte. In der folgenden Saison erreichte er mit BC Donezk das Eurocup-Viertelfinale und gewann den ukrainischen Meistertitel.

Im Sommer 2012 kam Obradovic zurück nach Berlin und wurde Cheftrainer der Albatrosse. Er führte die Hauptstädter in das Top16 der Euroleague und gewann den deutschen Pokal. Die von großem Verletzungspech geprägte Saison endete dann jedoch früh im Playoff-Viertelfinale. Zur Saison 2013/2014 musste Obradovic das Team komplett neu zusammenstellen. Das relativ junge und unerfahrene Team begeisterte die Berliner Fans mit seiner intensiven und leidenschaftlichen Spielweise. Die Albatrosse gewannen erneut den deutschen Pokal, stießen bis ins Viertelfinale des Eurocups vor und verloren erst im Finale um die deutsche Meisterschaft.

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