Schwache erste Halbzeit wiegt zu schwer: 94:98 vs Ulm

Mit 94:98 haben unsere Albatrosse am Tag der deutschen Einheit ihr Heimspiel gegen Vizemeister ratiopharm Ulm verloren. Die Ursachen dafür waren vor allem in der ersten Halbzeit zu finden, wo die Albatrosse haufenweise Fehler begingen und schlecht verteidigten, während die Schwaben herausragend agierten und trafen. Nach einem heftigen 44:58-Halbzeitrückstand legten die Berliner aber noch mal ein starkes Comeback aufs Parkett und hatten in der Schlussphase sogar noch eine Siegchance.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

21:29 – 23:29 – 24:15 – 26:25 (Endergebnis 94:98)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Reboundverhältnis 25 zu 34, Ballverluste 15  zu 18, Assists 20 zu 19

- Dreier 9/22 zu 11/29, Zweier 21/38 zu 23/35, Freiwürfe 25/27 zu 19/20

- Zuschauer: 9.544

 

Top-Performer ALBA

Milosavljevic 21pt 3rb / Siva 17pt 5as 3st / Kikanovic 14pt

 

Top-Performer Ulm

Günther 19pt 6as / Morgan 15pt 8rb 2as

Thorsten Leibenath (Cheftrainer Ulm): „Ich bin sehr froh, dass wir hier gegen eine ALBA-Mannschaft gewonnen haben, die ich für sehr stark halte. Gute Spieler, ein guter Coach - in den ersten Spielen haben sie schon ihre Qualität gezeigt. Wir haben eine herausragende erste Halbzeit gespielt und neben unserer Offense auch viele Ballverluste erzwungen. Es war klar, dass ALBA dann den Druck erhöht und sie haben in der zweiten Hälfte bei uns wiederum viele Turnover erzwungen. Als es nochmal spannend wurde, hatten wir aber die richtigen Antworten entweder durch Dreier oder Punkte am Brett parat. In der zweiten Halbzeit haben wir einige Fehler gemacht, aber wenn man bei einem Topteam antritt, zählt am Ende vor allem der Sieg.“

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): „Ulm war sehr gut im Rhythmus heute und wir haben sie in der ersten Halbzeit auch ihr Spiel spielen lassen. Wir haben ihnen viel zu viele zweite Chancen nach Offensivrebounds gewährt und insgesamt schlecht verteidigt. Nach der Pause haben wir gut reagiert und mit besserer Aggressivität viele Ballverluste erzwungen. In der Schlussphase waren die Ulmer aber cleverer und haben verdient gewonnen. Wichtig für uns war, dass wir uns nach so hohem Rückstand  gegen ein Topteam trotzdem noch eine echte Siegchance erkämpft haben. Daran müssen wir jetzt anknüpfen.“

Spielverlauf

Der Vizemeister aus Ulm legte los wie die Feuer wehr. Angeführt von Per Günther, der im ersten Viertel alleine 13 Punkte erzielte, demonstrierten sie ihre Eingespieltheit und spielten die Albatrosse förmlich schwindelig. Das Team von Ahmet Caki beging viele Fehler in der Defense und hatte beim Rebound so häufig das Nachsehen, dass es trotz 44 eigenen erzielten Punkten mit einem 14-Punkte-Rückstand (44:58) in die Kabine ging. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Berliner dann eine andere Bissigkeit. Nicht alles klappte perfekt, aber die Intensität wurde stark erhöht und so kämpften sie sich Stück für Stück heran. Die Schwaben hatten dadurch etwas von ihrem Rhythmus verloren, wussten ALBA aber immer wieder in schwierigen Momenten mit wichtigen Treffern zu bremsen. Vor allem dank dem in der zweiten Hälfte stark aufdrehenden Peyton Siva und seinem Kapitän Dragan Milosavljevic verkürzten die Hauptstädter zwei Minuten vor Schluss trotzdem bis auf 88:90. In einer spannenden Crunchtime waren dann aber wieder die Ulmer einen Ticken cleverer und die Albatrosse teilweise auch einfach unglücklich, so dass der Vizemeister einen knappen, aber unter dem Strich verdienten Sieg entführte.

comments powered by Disqus

DAUERKARTE SICHERN

Hier für den ALBA BERLIN
Newsletter anmelden!