Serie gebrochen: Sieg in Ludwigsburg bei Miller-Comeback

Seit Februar 2012 hatten unsere Albatrosse nicht mehr in Ludwigsburg gewonnen, aber an diesem Sonntag setzten sie der Serie endlich ein Ende. In einem wie gewohnt gegen die MHP Riesen sehr physischen, kämpferischen Spiel siegte das Team von Ahmet Caki 79:73. Garanten für den Erfolg waren Niels Giffey (18 Punkte, 3/4 Dreier) und Engin Atsür (16 Punkte, 4 Rebounds, 4/7 Dreier), während Malcolm Miller in seinem ersten ALBA-Spiel nach zweieinhalb Monaten Verletzungspause direkt wichtige Akzente und spektakuläre Dunkings beisteuerte.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

21:12 – 16:17 – 18:25 – 24:19 (Endergebnis 79:73)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- fehlende Spieler: Gaffney (ALBA)

- Reboundverhältnis 33 zu 50, Ballverluste 11 zu 18, Assists 18 zu 13

- Dreier 12/31 zu 3/21, Zweier 11/28 zu 22/46, Freiwürfe 21/26  zu 20/26

- Zuschauer:5.325 (ausverkauft)

 

Top-Performer ALBA

Giffey 18pt (3/4 3er) / Kikanovic 10pt 5rb 3as / Atsür 16pt 4rb 

 

Top-Performer Ludwigsburg

Cooley 20pt 13rb / Thiemann 11pt 4rb

John Patrick (Cheftrainer Ludwigsburg): „ALBA hat eine hohe Qualität und war auf unsere Pressverteidigung gut vorbereitet. Sie haben uns sogar gepresst. Berlin war heute cleverer und vielleicht auf frischer als wir. Cliff Hammonds war unser Kopf auf dem Spielfeld. Er bringt uns voran. Als Team haben wir in der Crunchtime schlecht verteidigt. ALBAs Veteranen haben hier die richtigen Lösungen gefunden. Trotz der vielen Offensivrebounds haben wir kaum gute Schüsse gefunden, das hat sicher auch mit Erfahrung zu tun. Es war ein spannendes Spiel vor einer guten Kulisse.“

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): „In der easyCredit BBL ist es auswärts immer schwierig zu gewinnen. So auch hier in Ludwigsburg, vor einer guten Kulisse, die ihr Team unterstützt. Ludwigsburg ist eine Kämpfer-Mannschaft. Wir haben heute auch gut als Team gekämpft und das Spiel weitestgehend kontrolliert. Am Ende hätten wir sicher etwas smarter sein können. Es ist ein guter Sieg, aber es gibt auch Dinge zu verbessern. Wir haben zu viele zweite Wurfchancen zugelassen.“

Spielverlauf

Die Albatrosse starteten sehr gut ins Spiel und gingen schon noch einigen Minuten zweistellig in Führung. Die gefürchtet Presse der Ludwigsburg blieb wirkungslos und Anfang des zweiten Viertels ging ALBA nach einer Dreier-Serie von Atsür und Siva schon 30:12 in Front. Doch die Riesen erhöhten schließlich ihre Intensität und brachten die Berliner mit ihrer typischen, kämpferischen und emotionalen Weise immer mehr aus dem Rhythmus. Vor allem Wühler Jack Cooley war unter den Brettern nicht zu kontrollieren und hatte mit seinen Offensiv-Rebounds großen Anteil daran, dass die Gastgeber Ende des dritten Abschnitts wieder auf 54:55 verkürzt hatten. Es gab viele Läufe der Hausherren, bei denen das Spiel zu kippen drohte, doch die Albatrosse gaben ihre Führung niemals ab. Das verdankten sie zumeist den Treffern von Atsür und Giffey, die genau im richtigen Moment kamen, und auch Rückkehrer Malcolm Miller, der sein Team mit zwei Dunks in der Crunchtime auf die Siegerstraße brachte. Hätte unser Saison-Topscorer Elemedin Kikanovic nicht solch einen schwarzen Tag in der Offensive erwischt (3/14 Treffer aus dem Feld), wäre es vielleicht gar nicht so knapp geworden. Aber bei seiner bisherigen Konstanz muss man unserem bosnischen Center dies eindeutig verzeihen können.

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