Siege in NBBL und JBBL / Lok verliert

Gleich zwei ALBA-Teams übertrafen am vergangenen Wochenende die 100-Punkte-Marke: In der NBBL gewann die Mannschaft von Konstantin Lwowsky mit 148:41 gegen die Sharks Hamburg. In der JBBL-Gruppe Nordost siegte die Mannschaft von Vladimir Bogojevic mit 103:47 gegen die EBC Rostock Junior Talents, während Higherlevel Berlin mit dem 75:71 gegen die Uni-Riesen Leipzig die Vorrunde in der Gruppe Ost ohne Niederlage abschloss. ALBA 2 musste hingegen eine deutliche Niederlage gegen die „BSW Sixers“ hinnehmen und auch Lok Bernau verlor erneut.

Foto: Florian Ullbrich

ProB: FC Schalke 04 Basketball vs. SSV Lok Bernau 90:84


Der SSV Lok Bernau kommt im neuen Jahr auswärts nicht in Fahrt. Gegen den FC Schalke 04 Basketball verlor ALBAs Kooperationspartner am Samstag mit 84:90 (41:49). Für die Bernauer war es die zweite Niederlage in Folge.

Hier geht es zum Spielbericht.


1. Regionalliga Nord: ALBA BERLIN vs. BSW Sixers / BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 68:94


Gegen die „BSW Sixers“ musste ALBA 2 am Samstag eine deutliche 68:94-Niederlage hinnehmen. Bereits vor Spielbeginn standen die Vorzeichen für die Berliner alles andere als gut. Jacob Knauf fiel bereits die ganze Woche krankheitsbedingt aus und mit Filip Stanic stand am Samstagmorgen der zweite Big Man auf der Krankenliste. Mit den beiden fehlten der Mannschaft von Patrick Femerling nicht nur zwei große Spieler – sondern auch zeitgleich die besten Rebounder des Teams. Gegen das stärkste Rebound-Team der Liga tat sich ALBAs junge zweite Mannschaft am Samstag also entsprechend schwer. Auch wenn die Albatrosse vor allem im zweiten Viertel einige Akzente setzen konnten, war gegen die Sandersdorfer Physis und Reboundqualitäten nichts auszurichten. Konnte man den Rückstand vor allem dank des guten zweiten Viertels zur Halbzeitpause noch im einstelligen Bereich halten (35:44), schafften es die „BSW Sixers“ nach der Pause mit jeder weiteren Minute auf der Uhr, dem Spiel mehr und mehr ihren Stempel aufzudrücken. Am Ende war bei einer 29:55 Rebounddifferenz die 68:94-Niederlage besiegelt.

Head Coach Patrick Femerling: „Fast ohne große Spieler angetreten haben wir am Samstag versucht, von Beginn an aggressiv zu spielen. Das ist uns in der ersten Halbzeit auch streckenweise gut gelungen. Aber die vielen Offensiv-Rebounds der Sandersdorfer und die vielen einfachen Körbe, die wir zugelassen haben, haben uns immer wieder die Luft aus den Segeln genommen. Am Ende spiegelt das Ergebnis nicht ganz die Leistung und den Einsatz der Jungs wider. Aber an diesem Tag war einfach nicht mehr zu holen.“


NBBL: Sharks Hamburg vs. ALBA BERLIN 41:148


Unsere NBBL-Mannschaft ist mit großer Spiellaune gegen die Sharks Hamburg in ihre Rückrunde gestartet und hält nach dem 148:41-Erfolg in Hamburg Schritt im Spitzentrio mit Oldenburg und Braunschweig. Von Beginn an entwickelte sich in der Hansestadt eine überaus einseitige Begegnung, in der den Gastgebern erst in der zweiten Hälfte des ersten Viertels der erste Korb gelang. Wo wenige Minuten zuvor das JBBL-Team der Sharks noch mit einer mutigen Begegnung die lokale Konkurrenz der Piraten in die Abstiegsrunde schicken konnte – anstatt selbst in Abstiegssorgen zu geraten – agierte das NBBL-Team überraschend zögerlich und ängstlich. Allerdings begegnete man auch einer Berliner Mannschaft, die defensiv sehr konsequent agierte und den Gegner mit hohem Tempo attackierte. In der zweiten Halbzeit konnten sich die Sharks dann zwar offensiv noch etwas Raum erkämpfen, unsere ALBA-Jungs boten ihrerseits aber eine so dominante offensive Leistung, dass dieses deutliche Ergebnis letztlich zu Buche stand.

Head Coach Konstantin Lwowsky: „Auf den Jungs lastet oft genug Druck und wir kommen von Turnieren mit Spielen am Limit. Wie sie sich dann dieses Spiel genommen haben und es sehr konsequent, aber immer respektvoll und seriös heruntergespielt haben, freut mich für sie.“


JBBL, Gruppe Nordost: ALBA BERLIN vs. EBC Rostock Junior Talents 103:47


Einen ungefährdeten Sieg konnte ALBAs U16 im letzten Vorrundenspiel der JBBL gegen die EBC Rostock Junior Talents einfahren. Mit 103:47 gewann die Mannschaft von Vladimir Bogojevic am Sonntag in der Max-Schmeling-Halle. ALBAs JBBL-Mannschaft bewegte in einem einseitigen Spiel den Ball über weite Teile des Spiels gut und zeigte sich im Fast Break mit 28 Punkten dieses Mal deutlich effizienter als noch zuletzt gegen den DBV Charlottenburg. Doch auch wenn das Ergebnis deutlich ausfiel, offenbarten die Albatrosse vereinzelt Schwächen in der Defensive und verlegten an diesem Tag zu viele 1:0-Korbleger. Bis zum Start der JBBL-Hauptrunde am Wochenende des 18./19. Februar bleibt den Schützlingen des Trainergespanns Bogojevic/Radetinac aber nun ausreichend Zeit, um in den Winterferien in einigen trainingsfreien Tagen zur Ruhe zu kommen und sich anschließend mit wieder aufgeladenen Akkus auf die heiße Saisonphase vorzubereiten.

Head Coach Vladimir Bogojevic: „Die Mannschaft hat ihre Aufgaben in diesem Spiel weitestgehend erfüllt. Jetzt gilt es, gesund zu werden und Kraft zu tanken, um sich dann konzentriert auf die Hauptrunde vorzubereiten.“


JBBL, Gruppe Ost: Uni-Riesen Leipzig vs. Higherlevel Berlin 71:75


Mit dem 75:71-Sieg im letzten Vorrundenspiel der JBBL-Ostgruppe geht die Spielgemeinschaft Higherlevel Berlin ungeschlagen in die am Wochenende des 18./19. Februar startende Hauptrunde. Doch bei den Uni-Riesen Leipzig wäre die Mannschaft von Norbert Opitz beinahe gestrauchelt. Aufgrund von Krankheiten und Verletzungen nur mit neun Spielern angereist taten sich die Berliner vor allem defensiv lange schwer. Dass den Leipzigern in der Verteidigung vor allem in der ersten Halbzeit ebenso wenig gelang, war dabei das Glück der zu dieser Saison neu formierten Spielgemeinschaft. Von Beginn an griffen die Gastgeber beherzt an, verloren das erste Viertel zwar mit sechs Punkten (22:28), konnten aber die zweiten zehn Minuten mit 20:16 gewinnen. Mit einer 44:42-Führung aus Berliner Sicht ging man in die Kabine. Auch nach der Pause fand Higherlevel nicht ins Spiel. Eine weitere Verletzung oder ein ausgefoulter wichtiger Spieler hätten das Spiel beinahe noch kippen lassen, denn vor den letzten zehn Minuten lagen die Uni-Riesen mit zwei Punkten vorn. Doch schließlich setzten sich die individuelle Stärken auf Higherlevel-Seite durch und man konnte das Spiel knapp mit 75:71 gewinnen.

Head Coach Norbert Opitz: „Wir haben wahrlich nicht unser bestes Spiel gezeigt, was auch mit dieser Personaldecke nur bedingt entschuldbar ist. Erneut konnten wir aufgrund individueller Stärken ein Spiel entscheiden, in der Hauptrunde werden wir aber deutlich besser als Team auftreten müssen!“

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