Silvester-Sieg: 82:56 zum Jahresabschluss gegen den MBC

Mit einem nicht immer glanzvollen, aber konsequent erarbeiteten 82:56-Sieg haben sich die Albatrosse am Silvesterabend vor den eigenen Fans in der o2 World verabschiedet. Auch ohne Topscorer Jamel McLean, der mit Magen-Darm-Virus ausgefallen war, sicherten sich die Berliner mit einer geschlossenen Teamleistung den 15. Sieg im 16. Spiel und den ersten Platz der Liga.

Spielstatistik

 

Viertelergebnisse

23:14 – 15:8 – 21:20 – 23:14 (Endergebnis 82:56)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Verletzte: McLean, Wohlfarth-Bottermann, Tabu (ALBA)

- Reboundverhältnis  40 zu 34, Assists 22 zu 11, Ballverluste 13 zu 21  

- Dreier 9/22 zu 8/25, Zweier 24/49 zu 12/31, Freiwürfe 7/10 zu 8/13

- Zuschauer 9.070

 

Top-Performer ALBA

Radosevic 13 Pt 2 Rb 2 As

Giffey 12 Pt 2 Rb 2 As

King 11 Pt 4 Rb

Redding 11 Pt 5 As 3 Rb 3 St

 

Top-Performer MBC

Richard 15 Pt 6 Rb 

Pantelic 7 Pt 9 Rb 3 As 2 St

Silvano Poropat (Cheftrainer MBC): „Ein verdienter Sieg für ALBA von der ersten bis zur letzten Minute. Mir war wichtig, dass wir uns anständig präsentieren und das haben die Jungs auch gemacht. In der Verteidigung waren wir über weite Strecken gut, aber der Angriff war unser Problem. Wir hatten nicht genügend Selbstvertrauen und haben uns Ballverluste erlaubt, die zu vielen Fastbreaks von ALBA geführt haben.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Unser Sieg war verdient. Auch wenn uns etwas Spielfluss und Rhythmus nach der Niederlage in Bamberg gefehlt hat und wir Probleme mit einem Virus im Team hatten, meine Mannschaft hat zusammen gehalten und viel Willen gezeigt. Das Jahr 2014 war wirklich ein großartiges für uns. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die uns dabei unterstützt haben.“

Spielverlauf

Die Albatrosse kamen offensiv zunächst überhaupt nicht in die Gänge, kompensierten diese Schwäche aber mit vielen Offensivrebounds und guter Verteidigung der gefährlichen MBC-Schützen. Als Obradovic bedingt durch die Ausfälle von McLean und Wohlfarth-Bottermann auf „Small Ball“ mit Reggie Redding auf der Power-Forward-Position umstellte, platze auch im Angriff endlich der Knoten. Aus mehreren Ballgewinnen eilten die Berliner noch zu einem 23:14-Vorsprung zum Ende des ersten Viertels. Mit einem 10:3-Blitzstart in den zweiten Abschnitt legten sie direkt nach, verloren nach dem 33:17 aber ihren offensiven Rhythmus wieder. Den Weißenfelsern gelang jedoch auch kaum etwas gegen die relativ klein aufgestellte ALBA-Defense. Ohne ihren Brecher Pantelic, der mit zwei Fouls auf der Bank geschont wurde, kamen sie lediglich über Freiwürfe zu Punkten. Nur acht Punkte ließen die Hauptstädter im zweiten Viertel zu und sicherten sich so einen 38:22-Vorsprung.


Zurück auf dem Parkett drückten die Albatrosse weiter auf die Tube. Banic setzte sich einige Mal schön am Brett durch und schon war der Vorsprung auf 47:29 angewachsen. Die Spieler des MBC wirkten erst frustriert durch den hohen Rückstand, bissen dann aber auf die Zähne und kämpften sich wieder in die Partie. Zwar brachten sie ALBA nicht mehr in Bedrängnis, doch die Gastgeber musste auch bis zum Schluss voll dagegen halten, was der Partie gut tat. Mit viel Spielfreude liefen die Berliner einen Fastbreak nach dem anderen und sorgten dabei für spektakuläre Szenen. Das galt vor allem für Kapitän Alex King, der mit einem Three-Sixty-Dunk die Zuschauer von ihren Sitzen holte. In den Schlussminuten gab es dann auch noch Spielzeit für die Youngster Akpinar und Wagner und Martin Seiferth kam nach seiner langen Verletzung zu seinem ersten ALBA-Einsatz.

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