Spannendes Hauptrundenfinale: ALBA siegt nach Overtime

Auch wenn das Ergebnis des letzten Hauptrundenspiels für die Platzierung der Albatrosse unerheblich war, bekamen die über 10.000 Zuschauer am Sonntag in der Mercedes-Benz Arena ein äußerstes spannendes Spiel zu sehen. Das lag vor allem an den Gießen 46ers, die mit einem Sieg in die Playoffs eingezogen wären und sich dafür sogar bis in eine Verlängerung kämpften. Die entschieden die Berliner aber mit 15:5 für sich und zerstörten damit den Playoff-Traum der Gäste.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

22:15 – 14:13 – 20:26 – 20:22 – 15:5 (Endergebnis 91:81)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Taylor, Wohlfarth-Bottermann (ALBA)

- Reboundverhältnis 44 zu 27, Ballverluste 17 zu 16, Assists 20 zu 21

- Dreier 11/31 zu 9/27, Zweier 22/40 zu 16/29, Freiwürfe 14/20 zu 22/27

- Zuschauer: 10.327

 

Top-Performer ALBA

Lowery 21pt 5as 2rb / Ashley 15pt 12rb 2as / Milosavljevic 11pt 6rb 3as

 

Top-Performer Gießen

Bartolo 18pt 8rb / Hobbs 9pt 7rb 6as 4st

 

Zusammenfassung

Für ALBA war vor dem Spiel klar, dass das Ergebnis in der Mercedes-Benz Arena keinen Einfluss auf die eigene Platzierung mehr haben würde. Die hing komplett von der Begegnung Ludwigsburg – Ulm ab (die Ulm verlor, wodurch sie Siebter und die Albatrosse Sechster wurden). Für Gießen hingegen gab es bei einem Sieg noch die Chance den achten Platz und damit die Playoffs zu erreichen. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Würzburg in Göttingen verliert. Zur Halbzeit lagen die Würzburger tatsächlich zurück (und verloren am Ende auch), was die Gießener in der Kabine wohl nochmal mächtig motivierte. In der ersten Halbzeit hatten sie nämlich nicht sehr gut ausgesehen gegen energische Albatrosse, die auch ohne Jordan Taylor (der im Training einen Schlag aufs Knie bekommen hatte und geschont wurde) 36:28 in Führung gegangen waren. Nun aber kämpften die 46ers mit allem, was sie hatten, um die neue Playoff-Hoffnung und machten das Spiel damit richtig spannend. Stück für Stück kamen sie heran und schafften es sogar, in den letzten Sekunden noch auszugleichen und eine Verlängerung zu erzwingen. Dort jedoch schalteten die Berliner in den Playoff-Modus und dominierten die fünf Minuten Extrazeit. Die Albatrosse gewannen die Overtime angeführt von den sehr starken Lowery und Ashley 15:5 und sorgten damit aus Berliner Sicht für einen gelungenen Abschluss der Hauptrunde, während die Hessen sichtlich enttäuscht die Arena verließen.

Denis Wucherer (Cheftrainer Gießen): „Ein verdienter Sieg für ALBA, Glückwunsch dazu. Ausschlagegebend aus unserer Sicht waren die drei ersten Angriffe in der Verlängerung, in denen wir alles falsch gemacht haben. Wir haben vorher immer wieder Wege gefunden zurück zu kommen, so wie es uns schon die ganze Saison gelungen ist. Es tut sehr weh, dass wir nun am Ende nur wegen einem Punkt und dem damit dem verlorenen direkten Vergleich gegen Würzburg die Playoffs verpasst haben. Aber gleichzeitig bin ich auch sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft in dieser Saison.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Dennis Wucherer macht in Gießen ein großartigen Job und er hat meine Stimme als Trainer des Jahres. Gießen spielt guten Basketball, mit einem guten System und sichtbar guter Atmosphäre im Team. Sie hätten es genauso wie Würzburg verdient in die TOP8 zu kommen. Das haben sie heute wieder bewiesen und daher bin ich sehr froh über den Sieg. Es ist für uns der Abschluss einer Hauptrunden, in der es ständig rauf und runter ging. Doch das ist jetzt alles vorbei. In den Playoffs beginnt die Saison neu. Wir werden uns jetzt mit einem kleinen Trainingslager in Kienbaum auf unseren Viertelfinal-Gegner Frankfurt vorbereiten.“

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