Spielerfokus ALBA - Eisbären Bremerhaven

Wer ist zur Zeit im Team von unserem Gegner am Sonntag besonders gefährlich? Wer ist bei ALBA gut drauf? Hier bekommt ihr die Antworten.

Den kenn ich doch?

 

Der 30-jährige Maksym Shtein begann seine Karriere im Alter von 15 Jahren in seiner ukrainischen Heimatstadt Odessa und schloss sich nach seiner Übersiedlung seiner Familie nach Deutschland 1997 dem Regionalligisten MTV Stuttgart und später dem damaligen Zweitligisten Ludwigsburg an, mit dem er 2002 sogar den Aufstieg in die Bundesliga schaffte. Wegen der Aussicht auf mehr Spielzeit wechselte der Center aber zu einem anderen Zweitligisten, ratiopharm Ulm, mit dem er 2006 erneut den Aufstieg schaffte, was ihm am 7. Oktober 2006 zum ersten Mal auf ALBA treffen ließ (ALBA gewann in Ulm 87:66, Maksym Shtein erzielte 5 Punkte und 4 Rebounds). Die insgesamt gute Saison in Ulm machte den Center für andere Bundesligisten interessant, doch der Wechsel zu den Skyliners Frankfurt 2007/2008 entpuppte sich als Flop: Beim 64:74 der Skyliners in Berlin kam er nur 12 Sekunden zum Einsatz, beim 74:58 in Frankfurt gar nicht, so dass „Thunder Max“ seine Zelte am Main wieder abbrach und nach Trier wechselte, wo er in den letzten Jahren aber auch regelmäßig das Nachsehen gegen die Albatrosse hatte. Am Sonntag unternimmt der Deutsch-Ukrainer – erstmals im Eisbären-Trikot – den achten Versuch, ALBA zu bezwingen. In den ersten sieben Spielen verzeichnete er gegen ALBA 36 Punkte und 11 Rebounds.

 

Vorsicht, heiß!

 

[blau]Philip Schwethelm …[/blau]

... machte in der letzten Saison beim Bremerhavener 73:74 in der o2 World am 28. April mit 16 Punkten (4/5 Dreier) sein bestes Saisonspiel und verdiente sich nicht zuletzt damit seine Nominierung fürs Nationalteam. Nach einem etwas verhaltenen Start in die neue Saison steuert der erst 21-Jährige pünktlich zu seinem nächsten Gastspiel in Berlin mit im Schnitt 11 Punkten und einer Dreierquote von 62 Prozent aus den letzten sechs Spielen schon wieder auf seine Hochform zu.

 

[blau]Bryce Taylor ...[/blau]

 

... bekam am Dienstag im letzten – für den Ausgang in der Gruppe H bedeutungslosen - Eurocupspiel bei Krasnye Krylia Samara mehr Spielzeit als gewöhnlich, nutzte diese aber mit großem Verantwortungsbewusstsein speziell im ersten Viertel, als er dem in ungewohnter Aufstellung zunächst etwas unsicheren ALBA-Team mit elf Zählern den Rücken stärkte. Am Ende stand für den US-Guard die Saisonbestleistung von 22 Punkten (7/15 aus dem Feld und 8/8 Freiwürfe) in insgesamt 37 Minuten zu Buche.

 

Wussten Ihr, ...

 

... dass ALBA BERLIN in der Beko BBL nicht nur die beste Wurfquote aus dem Feld (49,4 Prozent) hat, sondern auch die beste Freiwurfquote (79,6 Prozent) hat? Nur Platz zwei belegen die Albatrosse in der Dreierquote (37,6 Prozent). Hier sind die Eisbären Bremerhaven mit 38,9 Prozent die Nummer eins.

 

... dass Bremerhavens Trainer Douglas Spradley noch nie in Berlin gegen ALBA gewonnen hat? Bei seinen bisher zehn Gastspielen als Trainer von Paderborn und Bremerhaven zog er regelmäßig genauso den Kürzeren wie von 1992 bis 2000 als Spieler mit Paderborn, Braunschweig und Weißenfels.

 

... dass gleich drei ALBA-Spieler beim traditionellen Allstar Day am 22. Januar in Trier dabei sein werden? Julius Jenkins und Derrick Allen wurden von den Fans in die Startaufstellung der NORD-Auswahl gewählt. Quakenbrücks Trainer Stefan Koch, Headcoach des Nordens, holte zudem Immanuel McElroy in sein Team. Für „Mac“ ist es die vierte Allstar-Teilnahme. Auch Julius Jenkins ist zum vierten Mal dabei, Derrick Allen zum dritten Mal. Die Eisbären Bremerhaven werden in Trier durch Philip Schwerthelm (Starter) und Torrell Martin repräsentiert.

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