Startschuss für die Kooperationsverbünde

„ALBA macht Schule im Kiez“ nimmt eine neue Dimension an: Anfang der Saison kamen die Berliner Kooperationsverbünde Wedding und Kreuzberg zusammen und erarbeiteten einen gemeinsamen Jahresplan. Der neue ALBA-Kiezkoordinator unterstützt künftig die Zusammenarbeit.

Profitieren voneinander: Schulen, lokale Vereine und ALBA Berlin

 

Schulleiter von Grund- und Oberschulen, ALBA-Jugendtrainer und Vertreter lokaler Basketballvereine sitzen an einem Tisch und haben ein gemeinsames Ziel: Synergien nutzen und damit mehr Kindern einen Zugang zum Basketball ermöglichen, ungeachtet der Herkunft und des Bildungshintergrundes.

Dafür müssen Berliner Schulen und Vereine künftig noch besser miteinander vernetzt werden. Im Stadtteil Wedding ist der Verein Weddinger Wiesel Partner, in Kreuzberg übernimmt der Verein Berlin Tiger diesen Part.

Anfang der Saison kamen die Kooperationsverbünde zusammen. Es wurde diskutiert, resümiert und ein Jahresplan entworfen. Themen sind vor allem die Organisation von Kiezturnieren, Feriencamps und auch das Erstellen eines Fortbildungsangebotes für Erzieher und Lehrer. Hier kommen auch die Toolboxen der Kinder+Sport Basketballakademie zum Einsatz. Die Toolboxen sind eine wertvolle Unterrichtshilfe, um koordinative und motorische Fähigkeiten der Kinder zu trainieren.

 

Der Kiezkoordinator als Vermittler

 

Um den Plan umzusetzen und vor allem den Schulen den Zugang zu erleichtern, gibt es seit dieser Saison die Position des ALBA-Kiezkoordinators.

Der Kiezkoordinator soll künftig zwischen den verschiedenen Akteuren der Kinder- und Jugendarbeit rund um das Thema Sport vermitteln und die Arbeit von Trainern an den Schulen konzeptionell und organisatorisch unterstützen.

 

In Kreuzberg übernimmt Till Thaler, Projektleiter des lokalen Basketballvereins Berlin Tiger diese Rolle. „Wir wollen mit der Kooperation Kräfte bündeln und verhindern, dass Schulen parallel und aneinander vorbei arbeiten“, sagte Thaler. „Mit dem Kooperationsverbund wird eine Durchlässigkeit geschaffen und die Möglichkeit für Schulen, besser miteinander zu kommunizieren.“ Für den Wedding ist Philipp Hickethier der neue Kiezkoordinator. Der Sportsoziologe war Sportprofiltrainer an der Gesundbrunnen Grundschule Berlin und ist nun fester Mitarbeiter der Jugend-Geschäftsstelle.

„Ich sehe mich in dieser Hinsicht als Interessenvermittler zwischen den Bildungsinstitutionen und der ALBA Jugend. Der besondere Mehrwert unserer Arbeit soll für Partnerschulen und -kitas sichtbar gemacht werden, so dass diese für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen unverzichtbar wird“.

 

Basketball soll für alle Kinder zugänglich und damit attraktiv sein

 

„Wir wollen Schülern den Zugang zum Basketball erleichtern und sie von der Kita bis zur Oberschule begleiten. Es soll nicht mehr nur noch der Zufall darüber entscheiden, welche Kinder mit Basketball in Berührung kommen. Sozial schwache Kinder sollen nicht mehr benachteiligt werden“, so ALBA-Vizepräsident Henning Harnisch, „wir können mit unserer Arbeit in den Kiezen und gemeinsam mit den Schulen und Partnervereinen helfen, dass das zielgerichteter wird.“

 

 

Infos zu den Kooperationsverbünden

 

Der Kooperationsverbund Wedding umfasst derzeit folgende Partnerschulen: Die Gesundbrunnen Grundschule, die Vineta Grundschule, die Leo-Lionni-Grundschule, die Carl-Krämer Grundschule, die Hemmingway Oberschule und das Lessing Gymnasium sowie eine Partnerkita (Kinder in Bewegung Gottschedstraße 27).

 

Im Kooperationsverbund Kreuzberg sind derzeit folgende Partnerschulen: Das Hermann-Hesse-Gymnasium, die Reinhardswald Grundschule, die Charlotte-Salomon-Grundschule, die Nürtingen Grundschule, die Aziz-Nesin-Grundschule, die Kurt-Schumacher-Grundschule, die Carl-von-Ossietzky-Gemeinschaftsschule und das Leibniz Gymnasium.

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