Tony Gaffney besucht ALBA-Jugendspieler

Auf den Spuren des Basketballs und seiner Ursprünge und dabei irgendwie auch auf denen von ALBA-Profi Tony Gaffney waren ALBA-Jugendspieler während eines Austauschs in der Region Boston. Zur Auswertung der Reise im Dezember 2016 besuchte der Forward die jungen Albatrosse und plauderte aus dem Nähkästchen.

Foto: Leon Hahn

Breite Schultern, lässiges ALBA-Trainingsoutfit – mit amerikanischem Charme plaudert Tony Gaffney schon vor Beginn der Trainingseinheit mit den ALBA-Jugendspielern. Der Defensivspezialist ist der erste in der Halle – eine Arbeitseinstellung, die er von Kobe Bryant persönlich gelernt hat, wie er später erzählt. Der gebürtige Bostoner verbrachte eine Trainingseinheit mit den ALBA-Jungen und -Mädchen und sprach mit ihnen über seine Heimatstadt, den Basketball und Persönliches.

Im Dezember flogen die ALBA-Jugendspieler für zehn Tage nach Boston, Massachusetts, um einmal amerikanischen Sport aus nächster Nähe zu erleben. ALBA-Jugendkoordinator Nicholas Behne organisierte und betreute den Austausch: „Boston ist eine sportverrückte Stadt. Keine andere US-amerikanische Stadt bietet derart viele Möglichkeiten Major League Sport zu sehen. Zudem wurde im unweit entfernten Springfield der Basketball durch James Naismith erfunden. Wo also könnte man besser amerikanischen Basketball erleben!?“

So besuchte der ALBA-Nachwuchs unter anderem die legendäre Hall of Fame, das berühmte Museum und Basketballmekka in Springfield, Spiele der ansässigen Highschool-Teams, ein College-Spiel der Eliteuniversität aus Harvard sowie natürlich als Highlight das NBA-Spiel zwischen den Boston Celtics und den Toronto Raptors. Gemeinsam wurde mit dem Team der Lincoln-Sudbury Regional Highschool trainiert. Außerdem hatten die ALBA-Spieler auch die Möglichkeit, den Unterricht der Schule zu besuchen.

ALBA-Spielerin Sophie Böttner war insbesondere von der tollen Atmosphäre während des Celtics-Spiels beeindruckt: „Die Stadt und die Leute atmen Sport!“ Wenn im Juni dann die Sportler der Highschool ihrerseits nach Berlin kommen, weiß sie schon, was sie ihnen zeigen will: „Das Berliner U-Bahn-Netz! Da kann sich Boston echt noch was abgucken“.

„Ihr müsst mir von Boston erzählen – ich war seit sechs Monaten nicht mehr da!“, fordert Tony Gaffney die Jugendlichen auf, als der Kurs nach der Trainingseinheit zur Auswertung der Reise mit ihm zusammensitzt. Während die ALBA-Spieler gebannt an seinen Lippen hängen, erzählt Tony von seiner Jugend in Boston, den Anfängen seiner Karriere und seinen ersten Punkten in der NBA nach Assist vom für ihn besten Basketballer des Planeten, Kobe Bryant. Tony erkennt jede Halle, die der Kurs während des Austauschs besucht hat, auch die Hall of Fame in der er selbst zwei Jahre als Tourguide gejobbt hat.

Was für ihn das Beste an Boston sei? „Die New England Patriots! Ganz sicher nicht die U-Bahn“, spielt er lachend auf den veralteten Nahverkehr an. Abschließend lädt er den gesamten Kurs zum ALBA-Spiel ein und besteht darauf, ihn beim nächsten Mal in Boston zu besuchen - dann geht es mit ihm als Tourguide nochmal in die Hall of Fame!

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