TOP16-Aufakt: ALBA unterliegt Malaga 69:77

Nach sieben Siegen in Serie sind unsere Albatrosse leider mit einer Niederlage in die TOP16-Runde des EuroCups gestartet. Mit 69:77 unterlagen sie dem spanischen Topteam Unicaja Malaga am Mittwoch in der Mercedes-Benz Arena. Ohne Kikanovic und Radosavljevic fand das Team von Ahmet Caki vor allem in der ersten Halbzeit kein Rezept. Ganz anders in der zweiten Hälfte, wo sich ALBA mehrmals stark zurück kämpfte. Aber die abgezockten Spanier blieben cool genug und gewannen unter dem Strich verdient. Im anderen Spiel der Vierergruppe siegte Valencia in Zagreb 89:86.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

12:17 – 14:24 – 23:18 – 20:18 (Endergebnis 69:77)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Kikanovic, Radosavljevic (ALBA), Musli (Malaga)

- Reboundverhältnis 32 zu 40, Ballverluste 14 zu 15, Assists 18 zu 19

- Dreier 10/28 zu 12/31, Zweier 15/31 zu 14/33, Freiwürfe 9/12 zu 13/17

- Zuschauer: 6.211

 

Top-Performer ALBA

Milosavljevic 22pt 5rb 2as | Gaffney 12pt 5rb 2st | Miller 9pt 8rb 3as   

 

Top-Performer Malaga

Brooks 15pt 6rb 3as | Diez 13pt 5rb

Joan Plaza (Cheftrainer Malaga): „A win on the road in the TOP16 is always very important, so I am happy about that. But I am not completely happy with our game. It seemed we thought it had already ended at halftime where we had a big lead. But ALBA came out strong in the second half, crashed the boards, started making shots and forced many turnovers. Although we were in control of the game in many aspects we lost both quarters in the second half. We need to improve mentally to handle those situations better in the future.”

 

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): „Of course we wanted to start the TOP16 with a win at home. But we struggled in the first half. We missed several open layups and then lost our balance on defense. We also gave away a lot of offensive rebounds and therefore Malaga already had a big lead at halftime. Our reaction in the second half was good. We fought well and cut the deficit to five points in the last minutes. But then we gave away offensive rebounds on three possessions in row after playing good defense and lost the game. It is tough but we still have our chances to recover in this group.”

 

Spielverlauf

In der ersten Halbzeit kamen die Albatrosse überhaupt nicht in Schwung. Der Einsatz in der Defense stimmte, aber sonst klappte wenig. Einfache Korbleger wurden vergeben, mehrere Würfe drehten sich wieder aus dem Korb und dazu kam einige kuriose Turnover. Während dieser offensiven Durststrecke wurde der verletzte Topscorer Elemdin Kikanovic besonders schmerzlich vermisst. Die Gäste aus Malaga hatten zu Beginn auch ihre Probleme im Angriff, fanden aber im Laufe des zweiten Abschnitts ihren Wurfrhythmus und zogen bis zur Pause schon auf 41:26 davon. In der zweiten Halbzeit machten die Berliner vieles besser. Zwei Steals plus Dunking von Miller und Gaffney waren dabei die Initialzündung. Danach fanden auch endlich wieder die Dreier ihr Ziel und ALBA begann sich ranzukämpfen. Aber Unicaja bewies trotz einiger Fehler Nervenstärke: Immer wenn die Albatrosse gefährlich nah kamen, streuten sie einen geduldig rausgespielten Dreier ein. Mit einem letzten Run kam das Team von Ahmet Caki 100 Sekunden vor dem Ende nochmals auf 67:72 heran, aber in den folgenden drei erfolgreichen Verteidigungssequenz ließen sie jedes Mal den Offensivrebound zu und nahmen sich damit schließlich selbst die Chance zum Sieg.

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