TOP4-Preview: Das sind die Gegner für ALBAs NBBL-Team

Am Samstag trifft ALBAs NBBL-Mannschaft im Halbfinale des TOP4-Turniers um die deutsche Meisterschaft um 20 Uhr auf die Internationale Basketball Akademie München. Doch bevor es für die Mannschaft des Trainergespanns Lwowsky/Fischer nach Frankfurt/Main geht, haben wir mit Assistenztrainer Andreas Fischer über das Finalturnier und die anderen drei Mannschaften gesprochen.

Foto: Florian Ullbrich
Andreas Fischer

Unser U19-Assistant Coach Andreas Fischer ist seit 2014 Teil von ALBA BERLIN. Neben seiner Tätigkeit im Leistungsprogramm ist er außerdem an der Spartacus-Grundschule als Sportprofiltrainer tätig. Bevor er zur NBBL-Mannschaft gewechselt ist, war der gebürtige Bamberger unter anderem auch Co-Trainer der U14-Mannschaft des Jahrgangs 2001, der sich ja jetzt in der JBBL spielend ebenfalls für das TOP4 qualifizieren konnte. Wir haben Andi zum Gespräch gebeten, dass er uns erklärt, mit wem wir es denn beim TOP4 zu tun bekommen.

Hallo Andi, schön dass du dir die Zeit genommen hast. Erzähl uns doch mal was über unseren Halbfinalgegner, die Internationale Basketball Akademie München (IBAM).

Oscar da Silva von der Internationalen Basketball Akademie München (IBAM)

Andi Fischer: Die IBAM ist ein Basketballprojekt aus München-Nord, kommt aus Schwabingen und hat dort auch eine Regionalliga-Mannschaft, die ich noch aus meiner Bamberger Zeit kenne. Die NBBL-Mannschaft ist ein sehr großes Team, die mit Oscar da Silva auf der „Drei“ starten, ein 2,06m großer U18-Nationalspieler, der in der nächsten Saison an die Stanford University in den USA wechseln wird. Er ist auf jeden Fall eines der Top-Talente des Jahrgangs 1998 in Deutschland, neben Kostja Mushidi und Isaiah Hartenstein. Dazu kommen dann als Power Forward Fynn Fisher (2,04m), der uns bereits in der letzten Saison beim Finalturner des Adidas Next Generation Tournaments (ANGT) der Euroleague als Gastspieler unterstützt hat,  sowie mit Anthony Okao (2,10m)  ein sehr athletischer Spieler auf der Centerposition. Ich glaube, diese Kombination aus Größe und Athletik auf den Positionen drei bis fünf kann in dieser NBBL-Saison keine andere Mannschaft bieten. Zusätzlich hervorheben sollte man noch Dimitrije Mrda, ein serbischer Guard, der zwar nicht immer startet, aber für die Münchener das Spiel von außen lenkt. Für mich sind diese vier Spieler der absolute Kern der Mannschaft.


Obwohl die Münchener in dieser Saison beide Spiele gegen den FC Bayern gewinnen konnten, würde ich sie nicht unbedingt als deutlich stärker einstufen, da die Bayern in beiden Spielen nicht komplett antreten konnten. Aufgrund ihrer Größe und Athletik und der daraus resultierenden Fähigkeit, in der Defensive sehr viel zu switchen, sind sie aber eine Mannschaft, die in jedem Spiel und gegen verschiedenen Spielstile mitspielen kann.

Wo siehst du die Stärken und Schwächen der Mannschaft?

 

Andi Fischer: Gegen Frankfurt haben sie eher langsam gespielt, gegen Bamberg zum Beispiel haben sie aber auch schneller gespielt. Dadurch, dass da Silva so variabel einsetzbar ist, sind sie da sehr flexibel und können viele verschiedene Stile spielen. Die Mannschaft zeichnet sich durch ihre Qualitäten im Offensivrebound aus, da erarbeiteten sie sich viele zweite und dritte Chancen. Das ist auf jeden Fall etwas, wo wir ansetzen müssen, wenn wir das Halbfinale gewinnen wollen. Bei den Schwächen will ich hier natürlich nicht ins Detail gehen, sondern würde es lieber umdrehen: Ich glaube unsere Stärke ist, dass wir als Mannschaft mit extrem viel Energie spielen können und sehr unangenehm verteidigen und konstant Druck ausüben können. Ich bin der Meinung, das IBAM im bisherigen Saisonverlauf noch nicht auf eine solche Mannschaft getroffen ist und bin daher gespannt, wie sie auf unseren Spielstil reagieren werden.

Was kannst du uns noch zum anderen Halbfinale erzählen?

 

Andi Fischer: Hier trifft der FC Bayern München auf die Young Rasta Dragons, eine Spielgemeinschaft von Quakenbrück und Vechta. Die Bayern haben einen sehr internationalen Kader, sind sehr tief besetzt und sie haben mit Marco Pecarski außerdem das Top-Centertalent des Jahrgangs 2000 in Europa verpflichten können. Mit Nelson Weidemann und Amar Gegic auf den Guard-Positionen haben sie noch zwei erwähnenswerte Spieler aber rundum ist die Mannschaft einfach sehr talentiert besetzt.

Die Young Rasta Dragons kennen wir etwas besser. Philipp Herkenhoff, der Topscorer des Teams, hat uns in den letzten Jahren immer bei den ANGT-Spielen unterstützt, er ist also kein Unbekannter. Dazu kommen noch Thorben Döding und Johann Portratz als Leistungsträger des Teams, auf die zu achten ist. Es wird sich zeigen, inwiefern die Rasta Dragons den dominanten Innenspieler von Bayern unter Kontrolle bringen und dann durch Fastbreaks und clevere Angriffe den Favoriten ihrerseits vor Probleme stellen können. Ich sehe den FC Bayern aber schon als Favorit in diesem Spiel an.

Dein Tipp fürs TOP4?

 

Andi Fischer: Wir gewinnen gegen IBAM und Bayern schlägt die Young Rasta Dragons. Im Finale setzten wir uns dann gegen Bayern durch :)

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