Topspiel wird zum Krimi: ALBA schlägt Bayreuth 77:76

Im Duell zwischen dem Tabellenfünften- und vierten kam es am Freitag in der Mercedes-Benz Arena zu einem echten Herzschlagfinale, in dem sich unsere Albatrosse mit 77:76 gegen medi Bayreuth durchsetzten. In einer sehr hart geführten und intensiven Partie hatten beide Teams im Angriff lange Ladehemmungen, bis im Schlussviertel (31:28) die Knoten platzen. Dank 10/10 Freiwürfen sicherte sich das Team von Ahmet Caki in einer eng umkämpften Crunchtime den wichtigen Sieg.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

10:13 – 18:18 – 18:17 – 31:28 (Endergebnis 77:76)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Fehlende Spieler: Siva (ALBA)

- Reboundverhältnis 32 zu 33, Ballverluste 15  zu 14, Assists 25 zu 12

- Dreier 7/17 zu 10/28, Zweier 19/36 zu 20/39, Freiwürfe 18/20 zu 6/9

- Zuschauer: 10.881

 

Top-Performer ALBA

Milosavljevic 19pt 5rb 2as 2st | Kikanovic 17pt 3rb 3as | Giffey 10pt 4rb 6as

 

Top-Performer Bayreuth

Linhart 19pt 9rb | Lewis 16pt 4rb | Anderson 15pt 2rb 5as

Raoul Korner (Cheftrainer Bayreuth): „Ich war schon frustrierter nach Niederlagen als heute. Es war der für mich erwartete Kampf. Viele haben vielleicht mit einem Offensiv-Spektakel gerechnet, weil es der Ausrichtung der beiden Teams entspricht. Aber dafür war das Spiel in dieser Situation zu wichtig. Es war entsprechend intensiv und defensiv geprägt. Beide Teams haben kaum ihren Offense-Rhythmus gefunden, was natürlich auch an der Verteidigung lag. Im vierten Viertel haben dann beide Teams ihr Visier geöffnet und immer mehr versucht ,das Spiel über den Angriff zu entscheiden. Wir hatten dann eine Phase, wo wir uns nicht genug auf uns konzentriert haben, die uns wohl das Spiel gekostet hat. Bei den Unsicherheiten, die ALBA heute gezeigt hat, hätten es eigentlich für einen Sieg reichen müssen. Da wir durch den letzten Dreier wenigstens noch den direkten Vergleich gerettet haben, ist die Niederlage erträglicher.“

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): „Wir haben offensiv schlecht begonnen und zu hastig abgeschlossen. Ismet Akpinar war zwar zum Glück wieder an Bord, hat durch seine Verletzung aber naturgemäß etwas Spielrhythmus verloren. Auch im dritten Viertel sind wir wieder schlecht gestartet, aber dann hat uns unsere Bank gute Energie und defensive Stops gegeben. In den letzten Minuten hätten wir das Spiel besser kontrollieren müssen. Bayreuth ist ein sehr gutes Team, aber noch drei Dreier in der letzten Minute zu kassieren, ist nicht akzeptabel. Positiv und wichtig war aber unter dem Strich, dass wir als Team zusammen gehalten haben, auch als es offensiv nicht gut gelaufen ist.“

Spielverlauf

In beiden Halbzeiten starteten die Albatrosse gegen sehr aggressive und selbstbewusste Bayreuther schwach, holten ihren Rückstände aber mit einem 14:2- und einem 10:1-Run jeweils immer wieder auf. So ging es gleich auf in eine spannende Crunchtime, in der ALBA sich dank vielen erfolgreichen Aktionen von Kikanovic und Milosavljevic zweieinhalb Minuten vor dem Ende leicht aber entscheidend auf 67:62 absetzte. Diesen Vorteil gaben die Hauptstädter nicht mehr ab, auch wenn die Gäste ihnen allein in der letzten Minute noch drei mächtige schmerzhafte Dreier einschenkten. Dass die Partie nicht mehr kippte, hatten die Albatrosse vor allem der Nervenstärke ihres Kapitäns Milosavljevic zu verdanken, der von den 10/10 Freiwürfen seines Teams in der Crunchtime alleine 8 erzielte. Durch einen Buzzerdreier von Anderson von kurz hinter der Mittellinie ging dem Team von Ahmet Caki allerdings leider noch in buchstäblich letzter Sekunde der direkte Vergleich flöten. 

comments powered by Disqus

NÄCHSTE HEIMSPIELE

easyCredit BBL

vs Frankfurt

Fr. 27.04.2018

19:00 Uhr

easyCredit BBL

vs Ulm

Di. 01.05.2018

15:00 Uhr

Folge uns in den Sozialen Netzwerken:

Hier für den ALBA BERLIN
Newsletter anmelden!