Trotz Kikanovic-Gala: Meister Bamberg gewinnt 89:80

Mit 80:89 mussten sich unsere Abatrosse am Sonntag Brose Bamberg geschlagen geben. Vor über 13.000 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena zeigte die Mannschaft von Ahmet Caki über weite Strecken eine gute Leistung. Wenn die Berliner das dritte Viertel (20:30) nicht so sehr verschlafen hätten, wäre es am Ende wahrscheinlich noch spannender geworden. Überragender ALBA-Spieler an diesem Abend war Elmedin Kikanovic, der mit 32 Punkten eine persönliche BBL-Bestleistung auftstellte.

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

20:18 – 15:21 – 20:30 – 20:30 – 25:20 (Endergebnis 80:89)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- fehlende Spieler: Gaffney, Akpinar, Malu (ALBA), Harris, Veeremenko (Bamberg)

- Reboundverhältnis 25 zu 35, Ballverluste 8 zu 12, Assists 23 zu 19

- Dreier 7/21 zu 10/20, Zweier 21/39 zu 24/39, Freiwürfe 17/22  zu 11/17

- Zuschauer: 13.022

 

Top-Performer ALBA

Kikanovic 32pt 5rb / Radosavljevic 11pt 4rb 4as / Siva 8pt 10as 2rb

 

Top-Performer Bamberg

Strelnieks 16pt 4rb / Causeur 14pt 4rb 2as

Andrea Trinchieri (Cheftrainer Bamberg): „Ich komme immer sehr gerne nach Berlin. Eine großartige Stadt, eine großartige Arena und immer große Spiele gegen eine große Basketball-Organisation. Dies war unser viertes Spiel in neun Tagen, daher konnte man keine perfekte Leistung erwarten. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr schlechte Pick & Roll-Defense gespielt. Das haben wir nach der Pause im Kopf und physisch besser gemacht und damit Kontrolle über das Spiel bekommen. Wir haben die Partie dann zwar schon zu früh abgehakt und es wurde nochmal knapp. Aber unter dem Strich bin ich zufrieden mit diesem Sieg.“

Ahmet Caki (Cheftrainer ALBA): „Wir sind sehr gut gestartet, haben dann aber im dritten Viertel die Kontrolle verloren. Wir haben in diesem Viertel 30 Punkte kassiert. Wenn Bamberg mit seiner guten Ballbewegung erstmal die Kontrolle hat, ist es schwer. Wenn wir im dritten Viertel die gleiche Aggressivität wie in den anderen gezeigt hätten, wär es vielleicht ein anderes Spiel geworden. Insgesamt haben wir zu viele defensive Fehler gemacht, an denen wir weiter arbeiten müssen. Aber ich bin zufrieden, dass mein Team nie aufgegeben und bis zum Ende mit voller Energie gespielt hat.“

Spielverlauf

Gepusht von der tollen Atomsphäre in der vollen Mercedes-Benz Arena legten die Berliner aggressiv los und überrumpelten die Gäste mit einem 12:4-Start. Die Albatrosse gingen ein hohes Tempo und hatten im Angriff mit Elmedin Kikanovic einen sehr sichern Werfer, der am Ende mit 32 Punkten bei 12/16 Versuchen aus dem Feld eine Karriere-Bestleistung aufstellen sollte. Die Bamberger wurden zu vielen Ballverlusten gezwungen, aber ihre überragende Dreierquote hielt sie im Spiel, bzw. brachte sie im Laufe des zweiten Viertels erstmals in Führung. Während die Franken 6/10 Distanzwürfen versenkten, trafen die Hauptstädter nur 1/10 und gingen so mit einem 35:39-Rückstand in die Halbzeit. Zurück auf dem Parkett hatte sich Bamberg in der Defense besser formiert und ALBA hatte seine Aggressivität in der Kabine gelassen. In der Defense wurden unbedrängte Korbleger zugelassen und im Angriff versuchte es das Team von Ahmet Caki zu oft mit der Brechstange. Diese Phase sollte entscheidend für den Spiel-Ausgang sein, denn nach 30 kassierten Punkten im dritten Abschnitt lagen die Berliner schon 55:69 zurück. Die Albatrosse steckten daraufhin jedoch nicht den Kopf in den Sand, sondern setzten alles daran, das Spiel trotzdem noch zu drehen. Bis auf fünf Zähler fighteten sie sich auch noch Mal herran, aber am Schluss war der amtierende Meister dann doch zu clever und ALBA an diesem Abend auch zu schwach von der Dreierlinie.

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