Weihnachts-Niederlage in Würzburg

(23.12.) ALBA BERLIN hat sein Auswärtsspiel in Würzburg am 4. Adventssonntag mit 65:75 verloren. Die Weihnachtspause fällt für die Albatrosse nun sehr kurz aus, dann am Donnerstag (27.12.) wartet schon Real Madrid zum TOP16-Auftakt in der o2 World.

Statistik

 

Es war das dritte Spiel in fünf Tagen für die Mannschaft von Sasa Obradovic und es ging in Würzburg gegen ein Team, das seinem Gegner immer alles abverlangt. Auch an diesem Abend einen Tag vor Heilig Abend entbrannte von Beginn ein harter Kampf in der als Hexenkessel berüchtigten s.Oliver Arena. ALBA und die Baskets, die ohne die beiden verletzten Anderson und Jacobson auskommen musst, schenkten sich nichts und lieferten sich ein durchweg knappes Spiel. Erst in den letzten Minuten gelangen den Hausherren die entscheidenden Big Points, während die Berliner ihre Chancen zum Sieg verpassten.

 

ALBA hatte zwar mit 20 Offensivrebounds zig zweite Wurfchance bekommen, davon aber nicht viele genutzt. Nur 3/18 Dreierversuchen fanden ihr Ziel und auch aus der Nahdistanz trafen die Albatrosse ungewöhnlich schlecht (42%). Einziger Berliner in „Double Figures“ war Deon Thompson, der eine tolle Vorstellung mit einem Double Double aus 22 Punkten und 11 Rebounds ablieferte. Zach Morley erzielte 9 Punkte und 11 Rebounds, während Yassin Idbihi auf ebenfalls 9 Zähler und 5 Rebounds kam. Wood markierte 8 Punkte, 5 Assists und 2 Rebounds. Auffälligster Würzburg war Alex King mit 16 Punkten und 10 Rebounds.

 

 

Spielverlauf: Ohne Miralles, der dieses Mal als siebter Ausländer pausierte, startete ALBA mit einer kleinen Aufstellung unter dem Korb (Thompson und Morley), die auf Anhieb gut funktionierte. Vor allem Deon Thompson, der sich einen Offensivrebound nach dem anderen angelte, war Garant für eine 10:5-Führung zum Auftakt. Doch die Würzburger kämpften sich, auch wenn der eingewechselte Chris McNaughton mit zwei schnellen Fouls direkt auf die Bank zurück musste, langsam heran. Die Albatrosse hatten zwar weiter Vorteile im Rebound, aber im Abschluss Probleme gegen die aggressive Verteidigung der Hausherren. Das Viertel endete so mit wenigen Punkten und einem 15:16 aus Berliner Sicht.

 

Im zweiten Abschnitt schoss Alex King die Baskets per Dreier erst noch 21:20 in Führung, aber dann setzten die Berliner zu einem Zwischenspurt an. Eine Co-Produktion mit Punkte von Schaffartzik, Wood Morley und Byars bedeutete einen 9:0-Run für ALBA zum 29:21. Doch mit zwei weiteren Dreiern durch King und McKinney blieben die Würzburger im Spiel. Dank weiteren Offensivrebounds und Punkten von Deon Thompson (14 Zähler zur Pause) nahm das Team von Sasa Obradovic aber noch einen 34:29-Vorsprung mit in die Kabine.

 

Die Baskets kamen gut aus der Kabine und waren nach Dreipunktespielen von Boone und King wieder auf einen Zähler dran. Die vorher schon ohrenbetäubende Halle, tobte nun vollends. Morley konterte abgebrüht für ALBA, legte wieder auf 41:37 vor und hängte King sein drittes Foul an. Im Laufe des Abschnitts kassierten auch Boone und McNaughton ihre jeweils dritte Verwarnung, aber die Würzburger blieben dran, beziehungsweise hatten durch McIntosh bald die Führung zurückerobert. Kurz vor Viertelende traf Schaffartzik endlich mal wieder einen Dreier für sein Team, so dass dieses einen hauchdünne 50:49-Führung mit in den Schlussabschnitt nahm.

 

ALBA scorte über Thompson und Idbihi weiter unter den Brettern, aber eine Dreierserie der Baskets (Pigram, Henneberger, Pirgam) sorgten für einen erneuten Führungswechsel (58:59). Die Gastgeber mobilisierten angepeitscht von ihren Fans noch mal alle Kräfte und gingen über Pigram und Boone fünf Minuten vor Schluss mit 64:60 in Front. Foster brachte ALBA noch mal auf zwei Zähler ran und Byars hängte Boone sein viertes Foul an, doch das reichte nicht, um die Franken aus dem Konzept zu bringen. Während die Berliner ihre Freiwürfe nicht konsequent nutzten und von der Dreierlinie weiterhin einfach nichts fallen wollte, zogen die Baskets Stück für Stück davon, so dass auch das Stop-the-Clock-Spiel in der letzten Minute nicht mehr half.

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