Wieder nichts gegen die Riesen: 80:90 in Ludwigsburg

Nach zwei Niederlagen im Eurocup haben unsere Albatrosse am Samstag auch in der Beko BBL gegen die MHP Riesen verloren. Nach einem 4:20-Start und 22 Punkten Rückstand im dritten Viertel kämpfte sich das Team von Sasa Obradovic im Schlussabschnitt nochmal auf acht Zähler zurück, verließ aber am Ende mit einer verdienten Niederlage das Ludwigsburger Parkett. Trotzdem stehen die Berliner nun zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde auf einem guten zweiten Tabellenplatz.

Live-Video: Mitchell Watt mit dem Block in Ludwigsburg

Live-Video: Nach einem katastrophalen Start kommen unsere Albatrosse im 2. Viertel etwas besser ins Spiel: 32:44-Rückstand zur Halbzeit.Gleich gehts weiter auf Sport1 und www.telekombasketball.de

Posted by ALBA BERLIN on Samstag, 2. Januar 2016

Komplette Statistik

 

Viertelergebnisse

11:25 – 21:19 – 24:26 – 24:20 (Endergebnis 80:90)

 

Spiel-Facts (ALBA immer erstgenannt)

- Reboundverhältnis 32 zu 30, Ballverluste 17 zu 20, Assists 14 zu 17

- Dreier 9/31 zu 9/13, Zweier 20/35 zu 16/34, Freiwürfe 21/27 zu 23/31

- Zuschauer: 4.500 (ausverkauft)

 

Top-Performer ALBA

Taylor 20pt / Cherry 13pt 5as 4st 3rb / Watt 13pt 3rb

 

Top-Performer Ludwigsburg

Waleskowski 22pt 2rb / Johnson 20pt 3as

 

Zusammenfassung

Wie schon in den beiden Eurocup-Spielen begingen die Albatrosse die gleichen Fehler und ließen sich in den ersten Minuten von Ludwigsburgs Intensität überrollen. Sie starteten dadurch mit einem 4:20-Rückstand in die Partie. Wie zuvor trafen die Riesen auch an diesem Abend ihre Dreier gegen ALBA weit besser als sonst in der Saison (31 Prozent), hatten dabei auch zu leichtes Spiel, weil die Hauptstädter ihre Penetrationen zum Korb im Eins-gegen-Eins und den anschließenden Korbleger oder Pass zum freien Werfer nie effektiv genug stoppten. Im Angriff kamen die Berliner Innenspieler hingegen nie in die gewünschten Positionen, da Ludwigsburg extrem in die Zone kollabierte und von ihren vielen dadurch entstehenden Distanzwürfen traf das Team von Sasa Obradovic zu wenige (9/31 Dreiern). Das führte zu 22 Punkten Rückstand Mitte des dritten Viertels. Die Berliner gaben allerdings nie auf und kämpfte sich angeführt von Topscorer Jordan Taylor (20 Punkte) in der 35. Minute nochmal auf minus acht heran. Für eine Wende reichte das nicht mehr, aber das Endergebnis von 80:90 verbessert zumindest die Chancen, im Rückspiel in Berlin den möglicherweise noch wichtigen Direkt-Vergleich zu gewinnen.

John Patrick (Cheftrainer Ludwigsburg): „Wir haben ein Spiel von zwei ähnlichen Teams gesehen. Es war ein intensives Spiel vor einer super Kulisse und Atmosphäre. Wir haben heute unglaubliche Dreier getroffen, die auch den Unterschied ausgemacht haben. Ich bin stolz, dass wir in jedem Spiel einen anderen Topscorer haben. Heute hat Adam Waleskowski diese Rolle übernommen.“

Sasa Obradovic (Cheftrainer ALBA): „Es war ein verdienter Sieg für Ludwigsburg. Ich hätte erwartet, dass wir hier ganz anders starten. Gerade nach den beiden Niederlagen im Eurocup. Wir haben es ihnen überlassen den Rhythmus des Spiels vorzugeben. Die Auszeit am Ende muss man verstehen. In der Rückrunde kann der direkte Vergleich entscheidend sein. Insgesamt war es eine zufriedenstellende Hinrunde. Alle Ziele sind noch möglich.“

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