Chinesische Basketballer im ALBA-Trainingszentrum

Knapp 100 Basketballer aus dem Reich der Mitte kämpften am Samstag um den Pokal der Gesellschaft chinesischer Akademiker. Unter der Schirmherrschaft von ALBA BERLIN wurde im Trainingszentrum in der Schützenstraße geschwitzt, gejubelt, aber auch der Opfer des verheerenden Erdbebens in China gedacht.

Video vom Turnier auf Youku

 

Am Ende des Turniers wurde es ganz still im ALBA-Trainingszentrum in der Schützenstraße. Spieler und Zuschauer erinnerten mit einer Schweigeminute an die vielen Toten des Erdbebens, das am Samstagmorgen die chinesische Provinz Sichuan erschüttert hatte. Im Mittelkreis der Basketballhalle wurde Geld für die Opfer der betroffenen Regionen gesammelt.

 

Studentenvertreter der Freien Universität und der Technischen Universität hatten zuvor gemeinsam mit ALBA BERLIN ein halbes Jahr lang das Turnier vorbereitet, Poster gedruckt, Trikots organisiert und Spieler aus der ganzen Stadt eingeladen. Die Mannschaften bildeten sich überwiegend aus in Berlin lebenden Chinesen – darunter viele der rund 2000 chinesischen Studenten in der Hauptstadt. Auch einige deutsche Spieler mischten sich unter die 12er-Teams.

Nach dem ersten Tip-Off war die Schützenstraße dann ganz in chinesischer Hand. Mit lauten „Jia You“-Rufen („Auf geht's“) feuerten zahlreiche Zuschauer die Sportler an. Zudem hatten sie die Möglichkeit, Fotos der Veranstaltung zu twittern und Preise zu gewinnen. Ein chinesisches Banner durchzog die Halle, in der sonst die ALBA-Profis trainieren. In der Mittagspause wurden Tofu und Reis gegessen – natürlich mit Stäbchen.

 

Nach sechs Vorrunden-Partien standen die Finalisten fest. Im Spiel um Platz fünf setzte sich „Team Freedom“ gegen das „Team Schmetterling“ durch. Mitglieder eines Basketballtreffs in der Nähe der Jannowitzbrücke gewannen das kleine Finale gegen „Feeling“. Am Abend dann das Endspiel: Dabei warfen die Studenten des Wohnheims Tiergarten noch ein letztes Mal alles in die Waagschale, mussten nach 24 Spielminuten den Jungs der Technischen Universität Berlin aber den Turniersieg überlassen.

 

An diesem Mittwoch gibt es ein Wiedersehen für alle Basketballer und Helfer des China-Cups. Sie werden beim Heimspiel der Albatrosse gegen die TBB Trier in der o2 World (24.04., 20 Uhr) dabei sein.

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