Wie kommen Kinder nach der Pandemie wieder in Bewegung? Mit welchen Angeboten erreichen Sportvereine sozial benachteiligte Familien? Wie inspirieren sie ganze Communities und übernehmen damit gesellschaftliche Verantwortung vor Ort? Und wie entstehen dabei langfristige Kooperationen mit Kitas, Schulen, Quartieren und Kommunen, die soziale Teilhabe durch Sport und Bewegung auch nachhaltig sichern?

Was ALBA BERLIN in vielen Quartieren der Hauptstadt seit Jahren erfolgreich praktiziert, wird nun zum Vorbild für ganzheitliche Sportprojekte im gesamten Land. Mit dem Pionierprogramm SPORT VERNETZT gibt Deutschlands größter Basketballclub seine Erfahrungen an andere Sportvereine weiter und überträgt damit die Vision einer Sportstadt, in der jeder Mensch von klein auf seine eigene Sportbiografie schreiben kann, auf Standorte in ganz Deutschland. Denn gute Ideen behält man nicht für sich selbst.

Wie kann der organisierte Sport vor Ort gesellschaftliche Verantwortung übernehmen? Das ist eine Frage, die nicht nur wir uns bei ALBA stellen, sondern die viele Vereine im ganzen Land umtreibt, insbesondere inmitten einer Pandemie.

Henning Harnisch, Vizepräsident von ALBA BERLIN

Mit SPORT VERNETZT beteiligt sich ALBA BERLIN als Sozialakteur aktiv an der Stadtentwicklung und bringt in sozial herausfordernden Räumen Akteur:innen aus Politik, Sport, Bildung und vielen weiteren Institutionen verbindlich zusammen, um benachteiligten Kindern an 365 Tagen im Jahr gute Bewegung zu ermöglichen. In acht städtischen Regionen im Raum Berlin hat ALBA seit 2005 bereits Netzwerke geschaffen. Der Club führt Schul- und Vereinssport zusammen und sorgt mit qualifizierten hauptamtlichen Coaches und pädagogischen Fachkräften für gleichermaßen leicht zugängliche wie hochwertige Bewegungsangebote an rund 50 Kitas und 175 Schulen in Berlin und Brandenburg.

Durch die Unterstützung der Auridis Stiftung und der Beisheim Stiftung beschreitet ALBA diesen Weg nun auch außerhalb von Berlin. Der Club knüpft Partnerschaften mit Kommunen und Vereinen und begleitet sie mit seiner Expertise an ihren jeweiligen Standorten: Die lokalen Organisationen treiben den Aufbau neuer Strukturen vor Ort voran, ALBA unterstützt die Entwicklung und Umsetzung der Ideen von SPORT VERNETZT durch sein großes Netzwerk aus Expert:innen und Entscheidungsträger:innen der Bereiche Sport und Bildung. Die Förderung der Auridis Stiftung ermöglicht eine kostenfreie wie langfristige Beratung und Unterstützung der Partnerorganisationen. Die Förderung der Beisheim Stiftung macht die Umsetzung von SPORT VERNETZT in sozial herausfordernden Räumen möglich.

 

Von der Verwirklichung der Vernetzungsidee profitieren alle Seiten: Kitas und Schulen erhalten bei der Organisation ihrer Bewegungsprogramme Unterstützung aus den Vereinen und können damit ein breiteres Sportangebot aus AGs, Schulligen oder Sportfesten anbieten. Der vereinfachte Zugang zu Sportangeboten bringt Kita- und Grundschulkindern noch mehr Freude an der Bewegung und legt damit den Grundstein für einen auch langfristig gesunden und aktiven Lebensstil. Und für die Vereine bieten sich neue Chancen bei der Nachwuchsgewinnung, Professionalisierung, Vernetzung sowie der finanziellen Förderung.

Durch die Förderung der Auridis Stiftung und der Beisheim Stiftung sind wir in der Lage, unsere Erfahrungen und unser Wissen auch an Partner:innen außerhalb von Berlin weiterzugeben. Gemeinsam mit ihnen wollen wir Leuchttürme einer neuen Sport- und Bildungsidee schaffen.

Henning Harnisch, Vizepräsident von ALBA BERLIN

An verschiedenen Standorten in ganz Deutschland adaptieren unsere Partner unser sozialraumorientiertes Sportkonzept und tragen gemeinsam zu mehr sportlicher Teilhabe von benachteiligten Kindern bei:

  • Bamberg (Bayern)

  • Berlin-Marzahn (Berlin)

  • Bremen (Bremen)

  • Dortmund (Nordrhein-Westfalen)

  • Dresden (Sachsen)

  • Essen (Nordrhein-Westfalen)

  • Hagen (Nordrhein-Westfalen)

  • Kassel (Hessen)

  • Nürnberg (Bayern)

  • Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)

  • Stadtallendorf (Hessen)

Unter den Projektpartnern befindet sich etwa der SV Werder Bremen. Der Fußball-Traditionsclub verfolgt mit seinen unterschiedlichen Programmen in Kitas, Schulen und auf Bolzplätzen bereits seit mehr als zehn Jahren einen kooperativen und inklusiven Ansatz mit Partnervereinen sowie weiteren Akteur:innen in den Sozialräumen Bremens. Werder wird sein SPIELRAUM-Konzept im Rahmen von SPORT VERNETZT nun auf weitere Standorte in Bremen und Niedersachsen übertragen. Auch der Basketball-Zweitligist Rostock Seawolves oder der Kreis Marburg-Biedenkopf mit dem Mehrspartenverein Eintracht Stadtallendorf sind Partner bei SPORT VERNETZT.

Sie zählen zu den Pionieren einer Bewegung, die das deutsche Sportsystem mit einem neuen und ganzheitlichen Ansatz strukturell verändern und eine öffentliche Debatte über Sportbildung anstoßen will. Dafür braucht es Mitstreiter:innen aus dem Sport, der Politik, der Wissenschaft und dem öffentlichen Leben – Menschen, die das Herz am rechten Fleck tragen und den gesellschaftlichen Mehrwert verstehen, wenn alle Kinder die Chance haben, mit guter Bewegung aufzuwachsen.

Sie teilen unsere Vision und könnten sich eine Partnerschaft auch an Ihrem Standort vorstellen? Sprechen Sie uns an:

Kontakt

  • Henning HarnischVizepräsident Jugend / Vice President Youth Program T: +49 30 300 905-90
    E-Mail

  • Igor RyabininLeiter Nachhaltigkeit und Soziales / Head of Sustainability and Social AffairsE-Mail