Erster Heimsieg in der DBBL! ALBAs Basketballerinnen gewannen am Sonntagnachmittag vor 1.324 Fans in der Sömmeringhalle gegen die Saarlouis Royals mit 89:73. Die Berlinerinnen erwischten den besseren Start in die Partie und setzten sich gleich zu Beginn ab. Mit tollem Teambasketball und 30 Assists (ALBA-DBBL-Rekord) erkämpften sich die Gastgeberinnen den ersten Heimsieg dieser Saison.

Nachdem die Basketballerinnen von ALBA BERLIN unter der Woche auswärts im EuroCup gegen Panathinaikos gespielt hatten, wartete auf die Berlinerinnen mit den Saarlouis Royals gleich der nächste Kracher. Dafür stand Cheftrainer Cristo Cabrera bis auf Leoni Kreyenfeld (verletzt) und Lilli Schultze (krank) der gesamte Kader zur Verfügung; für sie rückten die Youngsters Mia Wiegand und Xara Eich in das Berliner Aufgebot.

ALBA erwischte den besseren Start, setzte die Royals von Beginn an unter Druck und dominierte an beiden Enden des Parketts. Das führte nach den ersten zehn Minuten zum Stand von 25:15. In Viertel zwei kamen die Gäste aus Saarlouis zwar immer besser ins Spiel, ließen den Ball gut laufen, konnten den Abstand zur Halbzeit aber nicht verringern. So gingen die Gastgeberinnen mit einer 46:34-Führung in die Pause.

In der zweiten Spielhälfte schenkten sich beide Teams nichts: Vor allem die Gäste versuchten immer wieder das Spiel schnell zu gestalten und den Rückstand zu verringern. Dank toller Teamleistung und acht Punkten, die ALBA-Flügelspielerin Nina Rosemeyer im dritten Viertel beisteuerte, gelang dies nur bedingt. Mit dem Stand von 66:56 hieß es nun für die Berlinerinnen, den Vorsprung auch im Schlussviertel zu behaupten. Dort ließ das Team von Kapitänin Lena Gohlisch aber nichts mehr anbrennen und sicherte sich den ersten Heimsieg dieser Saison.

Das nächste Heimspiel steht bereits am Donnerstag, den 22. Oktober, um 19.30 Uhr an. Dann trifft das Team von ALBA-Cheftrainer Cristo Cabrera im EuroCup auf Castors Braine aus Belgien. Tickets gibt es HIER!


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Viertelergebnisse (ALBA erstgenannt):
25:15 | 21:19 | 20:22 | 17:13 | Endergebnis: 89:73

Game Facts (ALBA erstgenannt):
• Rebounds: 36 | 33
• Assists: 30 | 24
• Ballgewinne: 11 | 14
• Ballverluste: 20 | 21

Best of ALBA: Alina Hartmann 19pt 2rb 3as | Fanta Gassama 18pt 7rb | Nina Rosemeyer 13pt 2st 1bl | Tara Wallack 12pt 5rb 5as | Komplette Statistik


Lena Gohlisch (ALBA-Kapitänin): „In Griechenland haben wir bereits eine starke Leistung gezeigt, konnten uns am Ende aber leider nicht dafür belohnen. Umso schöner ist es, dass uns das heute gelungen ist. Wir haben es sehr gut geschafft, über Fastbreaks zu einfachen Punkten zu kommen. Außerdem hat Fanta weiter Selbstvertrauen gewonnen und sich hervorragend in ihre Rolle eingefunden. Insgesamt merkt man, dass jede Spielerin ihren Platz im Team immer besser findet. Auch das Spiel am Mittwoch gegen einen starken Gegner hat uns dabei geholfen, uns weiterzuentwickeln und die gewonnenen Erkenntnisse heute noch besser auf dem Feld umzusetzen.“

Parker Hill (Saarlouis-Insidespielerin): „Wir mussten von Beginn an den Ausfall einer unserer erfahrensten Spielerinnen kompensieren, was sich phasenweise in hektischen Aktionen und fehlender Abstimmung bemerkbar gemacht hat. Kurz vor der Halbzeit verletzte sich Jordyn Jenkins. Das hat das Spiel zusätzlich erschwert. Umso stolzer bin ich auf unser Team, das trotz aller Widrigkeiten bis zum Schluss leidenschaftlich gekämpft hat. Auch wenn heute einige unglückliche Situationen gegen uns liefen, nehmen wir den Kampfgeist mit und werden beim nächsten Mal wieder angreifen.“