
Die Basketballer von ALBA BERLIN schlugen am Sonntagnachmittag die Fitness First Würzburg Baskets in der Max-Schmeling-Halle mit 71:68 und festigen somit den zweiten Tabellenplatz. In einer durchweg spannenden und knappen Partie hatten die Berliner zunächst Startschwierigkeiten, fanden jedoch in der zweiten Spielhälfte mehr Rhythmus. Neben Mo Wood, der erneut eine starke Performance von der Dreierlinie (5/7 Dreier) aufs Parkett legte, setzte Malte Delow per Statement-Dunk den entscheidenden Schlusspunkt zum Sieg. (Foto: Tilo Wiedensohler)
Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Das Spiel war sehr physisch – genau wie wir es erwartet hatten. Den Kampf haben wir gut angenommen und trotzdem die nötige Ruhe behalten. Jack, Malte und Mo haben heute alle etwas mehr gespielt als sonst, trotzdem waren wir in den spielentscheidenden Situationen hellwach. Ein paar wichtige Rebounds und der Kampf um 50:50-Bälle haben uns das Spiel gewinnen lassen. Offensiv gibt es aber noch Raum für Verbesserungen, vor allem von der Dreierlinie."
Saša Filipovski (Cheftrainer Würzburg): „Das war heute das erwartete schwere Spiel. ALBA steht auf dem zweiten Tabellenplatz und ist ein gut gecoachtes Team mit guten Spielern. Wir haben heute ein enges Spiel über die vollen 40 Minuten erlebt, hintenraus haben wir die Konzentration aber ein wenig verloren und haben uns einige Fehler beim Switchen und den Boxouts erlaubt. Das hat ALBA immer wieder zweite Chancen ermöglicht, aus denen sie zu oft scoren konnten. Gratulation an ALBA und ein großes Danke an unsere Fans, die uns heute in Berlin supportet haben. Wir haben unser Bestes gegeben, aber am Ende war ALBA besser.“
Malte Delow (ALBA-Co-Kapitän): „Das Spiel glich heute einem großen Kampf – bis zum Ende hätte es in beide Richtungen gehen können. Ich bin froh, dass wir nach der Länderspielpause sofort wieder den Fokus hatten und unsere beiden Spiele in dieser Woche gewinnen konnten. Klar gibt es taktisch immer Sachen, an denen wir arbeiten müssen, aber solange der Einsatz und der Teamgeist stimmt, sind wir sehr gefährlich und können solche wichtigen Partien gewinnen.“
Das Spiel im Re-Live bei DYN
Best of ALBA: Wood 17pt (5/7 Dreier) 5rb 1bl | Bean 12pt 5rb 1bl | Kayil 11pt 3rb 5as | Agbakoko 10pt 6rb 3as 1st 1bl | Mattisseck 10pt 6rb 4as 1st | Komplette Statistik
ALBA-Cheftrainer Pedro Calles stand bis auf die Verletzten, Bennet Hundt und Martin Hermannsson, der gesamte Kader zur Verfügung. Guy Artman war als Doppellizenzspieler lediglich für fünf Einsätze im ALBA-Trikot spielberechtigt, die jedoch mit dem Spiel in Heidelberg aufgebraucht sind. Für ihn rückte ALBA-Youngster Anton Kemmer in den Kader.
Die Berliner taten sich zu Beginn in der Defense schwer gegen das schnelle und physische Spiel der gegnerischen Guards. Offensiv machte allerdings Mo Wood dort weiter, wo er gegen Heidelberg aufgehört hatte und steuerte direkt zwei Dreier im ersten Viertel bei. Doch die Führung bleib auch nach den ersten zehn Spielminuten vorerst bei den Würzburger Gästen. Obwohl sich die Albatrosse etwas berappelt hatten, fehlte nach wie vor der Berliner Spielrhythmus,
Nach dem knappen Halbzeitrückstand für das Team von Headcoach Pedro Calles mit 37:43 erhöhte die Berliner die Intensität in der Defense, während Jack Kayil ALBA per Dreier kurz vor Ende des dritten Viertels zur 59:58-Führung warf. Die letzten zehn Spielminuten der Partie versprachen dann nochmal Spannung pur: Beide Teams taten sich weiterhin offensiv schwer in der Crunchtime, ehe Malte Delow mit seinem Dunking den entscheidenden Schlusspunkt zum 71:68-Sieg setzte.
Weiter geht's für ALBA dann erstmal in der Basketball Champions League: Am Mittwoch, 11. März (20 Uhr) sind die Berliner im griechischen Karditsa zu Gast. Das nächste Heimspiel steht für die Albatrosse dann am am Mittwoch, den 18. März (19 Uhr) auf dem Programm. Dann trifft das Team von Headcoach Pedro Calles auf die aktuellen Tabellenführer von AEK Athen in der Uber Arena und bestreiten dort ihr letztes Spiel der Round of 16. HIER!