Rollstuhlbasketball im Wettbewerbsmodus, darauf mussten die ALBA-Rollis pandemiebedingt lange verzichten. Am vergangenen Wochenende beim traditionellen International Eastercup in Berlin-Moabit – in diesem Jahr der Umstände wegen von Ostern in den Sommer verlegt – war es nach vielen Monaten ohne Spielpraxis endlich wieder so weit. Und für die beiden teilnehmenden Teams verlief die Rückkehr aufs Parkett direkt wieder erfolgreich.

In diesem Jahr ging es beim Eastercup in der reduzierten 3x3-Variante zur Sache. Fünf Teams spielten zunächst in der Hauptrunde gegeneinander, um dann in der Qualifizierungsrunde die jeweiligen Teilnehmer des kleinen und großen Finales zu ermitteln. Die ALBA-Rollis konnten sich dabei nicht nur für die technische und logistische Betreuung durch die Firma Rehaform bedanken, sondern hatten mit zwei Endspielteilnahmen auch aus sportlicher Sicht allen Grund zur Freude.

Im kleinen Finale um Platz 3 traf das Team ALBA 1 mit Benny Sperling, Raheem Khalleefah, Oliver Krüger, Roli-Ann Neubauer und Frieder Taube auf die Low Riders Gamma aus Dänemark. Es wurde eine äußerst knappe Angelegenheit – mit dem besseren Ende für die Albatrosse: Ein 27:26-Sieg sicherte dem Team den Platz auf dem Siegertreppchen.

Auch im anschließenden Finale um den Turniersieg hatten es die ALBA-Rollis mit einem dänischen Team zu tun – und wieder konnten sich die Albatrosse durchsetzen: Im Duell mit den Low Riders Epsilon holte sich das Team ALBA 2 mit Dong Young Kim, Gero Nagel, Lisa Nothelfer, Felix Leue und Charmaine Callahan einen 30:22-Erfolg und damit den Sieg beim Eastercup. Und durch die MVP-Auszeichnung für Callahan wurden die ersten Rolli-Spiele seit langer Zeit am Ende erst recht eine runde Sache.