In einer packenden Partie am Samstagabend besiegt ALBA BERLIN die NINERS Chemnitz mit 91:81 und zieht ins Endspiel des MagentaSport BBL Pokals ein. Im Halbfinale des TOP FOURs hatte das Team von Headcoach Israel González zunächst Probleme gegen eine starke Chemnitzer Mannschaft. Im ersten Viertel erzielten die Berliner zwar 23 Punkte, ließen aber auch ganze 31 Zähler zu. Ab dem zweiten Viertel verteidigten die Albatrosse couragierter und fanden defensive Antworten gegen die Offensivkräfte der NINERS. Bereits zur Halbzeit hatten die Berliner die Führung wiedererlangt (41:39). Dank einer tollen Teamleistung gab ALBA diese Führung bis zum Ende der Partie nicht mehr aus der Hand und gewinnt am Ende verdient.

Best of ALBA: Smith 19pt 4rb 3as 3st / Lô 19pt 3as / Thiemann 12pt 5rb / Sikma 5pt 10rb 6as / komplette Statistik

Rodrigo Pastore (NINERS-Headcoach): „Ich gratuliere ALBA BERLIN zu diesem Sieg. Wir konnten im zweiten und dritten Viertel nicht so spielen, wie wir begonnen hatten. Berlin hat einen tollen Job gemacht vor allem in den Momenten, in denen wir näher hätten rankommen können. Mit schwierigen Würfen und Dreiern von Maodo, Jaleen oder JT. Sie haben uns immer auf Distanz gehalten. Gratulation auch unseren Spielern zu ihrer harten Arbeit, ihrem Siegeswillen, aber es hat nicht sollen sein. Ich wünsche ALBA alles Gute für das morgige Finale.“

Israel González (ALBA-Headcoach): „Ich gratuliere den Chemnitz Niners zu ihrer Performance in diesem Turnier und in dieser BBL-Saison. Sie zeigen einen tollen Spielstil, geben immer alles und spielen einen sehr guten Offensivbasketball. Andererseits freue ich mich natürlich über unseren Sieg. Wir sind etwas nervös in dieses Spiel gestartet, die Chemnitzer haben alles getroffen, wir hatten schlechte Momente. Aber wir haben unseren Fokus behalten und konnten Schritt für Schritt zurückkommen. In solchen Do-or-Die-Spielen geht es immer auf und ab, und dann muss man seine Gefühle unter Kontrolle bringen. Das ist unseren Spielern heute sehr gut gelungen.“

Jaleen Smith (ALBA-Guard): „Auch wenn wir noch nicht am Ende der Reise sind, fühlt sich dieser Sieg toll an! Nach dem ersten Viertel wussten wir, worauf wir uns konzentrieren müssen: Defense und Rebounds. Und das haben wir dann gut umgesetzt. Unsere tolle Leistung heute wird uns viel Rückenwind für das morgige Spiel geben.“

Am Sonntag um 15 Uhr spielt ALBA nun gegen die HAKRO Merlins Crailsheim um den Pokaltitel. Die Crailsheimer hatten sich im ersten Halbfinale mit 85:71 gegen die Basketball Löwen Braunschweig durchgesetzt. Für ALBA ist es die 16. Teilnahme an einem Pokalfinale. Bei einem Sieg würde ALBA mit elf Pokalsiegen zum alleinigen Rekordpokalsieger werden. 

Unter https://www.ticket-onlineshop.com/ols/albatop4 können nichtgenutzte Tickets für das morgige Finale weiterverkauft werden. Nur Tickets, die auch im TOP-FOUR-Ticketshop von Eventim gekauft wurden, können auf der Plattform eingestellt werden werden.