Uff! Die Basketballer von ALBA BERLIN haben sich am Sonntagnachmittag in der Max-Schmeling-Halle mit den BMA365 Baskets Bamberg einen spannenden Overtime-Fight geliefert. Am Ende hatten die Albatrosse den längeren Atem und konnten das Spiel mit 87:82 gewinnen. 8.281 Fans bekamen in der regulären Spielzeit ein intensives Duell zu sehen, ohne dass sich eines der beiden Teams richtig absetzen konnte. In der Overtime machte dann Jack Kayil den Unterschied. (Foto: Tilo Wiedensohler)

Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Ich muss unserem Gegner Respekt zollen – die Bamberger haben heute offensiv und defensiv eine gute Leistung gezeigt und uns das Leben sehr schwergemacht. Dazu kommt, dass wir uns zwar einige offene Würfe erspielen konnten, aber unsere Dreier gar nicht gefallen sind. Der Schlüssel zum Sieg war unsere Defense. Glückwunsch an meine Spieler, dass sie das zweitbeste Offensivteam der Liga in der regulären Spielzeit bei unter 80 Punkten gehalten haben.“

Anton Gavel (Cheftrainer Bamberg): „Glückwunsch an Pedro und sein Team zum Sieg. Wir haben heute im Rahmen unserer Möglichkeiten gekämpft und uns so die Chance erarbeitet, das Spiel zu gewinnen. Wir haben leider zu oft den Ball verloren und offensiv gerade im dritten Viertel nicht gut agiert. Defensiv haben wir zu viele Freiwürfe verursacht und so das Overtime-Spiel verloren.“

Jonas Mattisseck (ALBA-Kapitän): „Wir haben heute alles getan, um das Spiel zu gewinnen. Trotz der schlechten Dreierquote so einen guten Job in der Defense zu machen und das Spiel gewinnen zu können, spricht für uns. Vor allem, weil Bamberg eines der besten Offensivteams der Liga ist.“

Das Spiel im Re-Live bei DYN

Eine gute und eine schlechte Nachricht gab es für Cheftrainer Pedro Calles am Sonntag vor dem Spiel: Alex O'Connell kehrte nach überstandenen Knieproblemen zurück in den ALBA-Kader, dafür fiel Sam Griesel mit Knieproblemen aus.

Bamberg war durchwachsen in die Saison gestartet, hatte zuletzt aber die zweitplatzierten Würzburger geschlagen. Großen Anteil daran hatte mit 26 Punkten Ibi Watson und auch gegen die Albatrosse war der US-Amerikaner zunächst bestens aufgelegt. Im ersten Viertel erzielte er zehn Punkte und verhalf seinem Team so zu einer 21:20-Führung.

Auch im zweiten Abschnitt erwiesen sich die Gäste als knifflige Gegner. Vor allem die Athletik der Baskets bereitete ALBA Probleme, während vorne der Dreier nicht fallen wollte (2/17 zur Halbzeit). Trotzdem gelang es den Berlinern zumindest, die defensive Intensität hochzuschrauben, so einige Ballverluste zu erzwingen und einfache Punkte zu sammeln. Das reichte nach 20 Minuten für einen 38:37-Vorsprung.

Es blieb nach der Pause weiter zäh, die Offensivabteilungen kamen auch in Halbzeit zwei kaum in einen Rhythmus. Vor dem Schlussviertel stand es 59:53. Und dann wurde es brenzlig: ALBA konnte nicht weiter davonziehen, stattdessen schloss Bamberg auf. Und wenige Sekunden vor Schluss glich Ibi Watson per Korbleger zum 76:76 aus. Justin Beans Fadeaway prallte am Ring ab, so ging es in die Overtime! Eine Angelegenheit für Jack Kayil: Der Aufbauspieler erzielte in der Verlängerung acht Punkte.

Für ALBA gibt es jetzt erstmal wieder zwei Auswärtsspiele in Athen (28.01., 18 Uhr) und Trier (02.02., 20 Uhr). Doch dann gibt es wieder Heimspiel-Action und zwar im BCL-Viertelfinale! Zu Gast ist Karditsa Iaponiki am Mittwoch, dem 04. Februar. Tipoff in der Uber Arena ist um 20 Uhr, eure Tickets bekommt ihr HIER.

Best of ALBA: Jack Kayil: 24pt 8rb (ALBA-Career Highs) 4as | Martin Hermannsson: 19pt 4st 3as | Norris Agbakoko: 11pt 6rb | Malte Delow: 10pt 4rb | Justin Bean: 9pt 7rb 3as | Komplette Statistik