ALBA trifft am Dienstag (14. Dezember, 20.45 Uhr, ab 20.30 Uhr live auf MagentaSport) auswärts auf den spanischen Rekordmeister Real Madrid. Der Club aus der spanischen Hauptstadt konnte die EuroLeague und ihre Vorläufer bereits zehn Mal gewinnen und ist damit der erfolgreichste Club Europas. Zuletzt gelang der Titelgewinn 2018. Auch in dieser Saison zählt das Team von Pablo Laso zu den großen Favoriten auf den EuroLeague-Titel. (Foto: Camera4)

Israel González (ALBA-Headcoach): „Wir spielen gegen eine großartige Mannschaft, die sehr gut gecoacht wird. Sie können in verschiedenen Aufstellungen und mit verschiedenen Stilen spielen. Wir wissen, dass es eine sehr schwierige Partie wird, und um eine Chance zu haben, müssen wir es besser machen als zuletzt. Ich hoffe, dass wir guten Basketball spielen und das Spiel eng gestalten können.“

Malte Delow (ALBA-Guard): „Madrid spielt momentan überragend und hat sechs der letzten sieben Partien in der EuroLeague gewonnen. Dementsprechend schwer wird natürlich das Spiel für uns am Dienstag. Trotzdem wollen wir nach den letzten beiden Niederlagen eine Verbesserung zeigen und uns gut präsentieren.“

Real Madrid ist seit jeher eine der Top-Adressen im europäischen Basketball. Viele europäische Basketballlegenden von Clifford Luyk über Dražen Petrović und Arvydas Sabonis bis hin zu Luka Dončić trugen das Trikot der „Königlichen“.

Erstmals seit 2016 verpasste Real verpasste im Vorjahr den Einzug ins Final Four und verlor auch im spanischen Finale gegen den Erzrivalen Barcelona. Auch wenn viele Experten das Scheitern vor allem auf das große Verletzungspech zurückführten, verstärkten die Madrilenen ihr Team im Sommer nochmals auf vielen Positionen.

Trainer Pablo Laso, der mit Real 2014 und 2018 die EuroLeague gewann und von 1995 bis 1997 selbst Spielmacher der Madrilenen war, baute dabei vor allem den Backcourt um. Mit den neuen Aufbauspielern Thomas Heurtel und Nigel Williams-Goss kamen zwei moderne Point Guards, die das Pick-and-Roll mit exzellentem Passspiel beherrschen, aber auch selbst Korbgefahr ausstrahlen.

Zudem konnte Real im Sommer den vielseitigen Adam Hanga vom FC Barcelona abwerben. Der Ungar wurde 2017 als bester Verteidiger der EuroLeague ausgezeichnet. Im Team verblieben sind auf den kleinen Positionen die Routiniers Sergio Llull, Fabien Causeur, Rudy Fernández und Jeffery Taylor sowie der aktuell verletzte Nationalspieler Carlos Abalde.

Im Frontcourt überragt auch in dieser Saison der NBA-erfahrene "Edy" Tavares. Der 2,20-Meter-Center zählt mit seiner spielerischen Klasse zu den MVP-Kandidaten in der EuroLeague. Geht der einst von ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda auf den Kapverden entdeckte Tavares auf die Bank, dominiert der bullige Franzose Vincent Poirier die Zone als starker Rebounder und Shotblocker.

Auf der Position vier sind die US-Amerikaner Trey Thompkins und Anthony Randolph von ihren langwierigen Verletzungen genesen und stehen Trainer Laso wieder zur Verfügung. Während ihrer Abwesenheit hat sich zudem der französische Neuzugang Guerschon Yabusele mit seiner großen Vielseitigkeit auf der Position vier etabliert.

Real Madrid (Stats Turkish Airlines EuroLeague 2021/22)

Nr.

Name

Pos.

Alter

cm

Nat.

EL

Pkt/Sp

Rb/Sp

As/Sp

0

Nigel Williams-Goss

1

27

191

USA

1 J.

7,4

1,5

2,0

1

Fabien Causeur

2/3

34

195

FRA

10 J.

8,7

1,1

1,1

2

Juan Núñez

1

17

192

ESP

---

1,0

0,3

0,8

3

Anthony Randolph

4

32

211

USA

6 J.

 

 

 

4

Thomas Heurtel

1

32

189

FRA

10 J.

9,2

3,1

4,9

5

Rudy Fernández

2/3

36

196

ESP

11 J.

5,1

3,0

1,9

8

Adam Hanga

3

32

200

HUN

7 J.

5,7

2,9

1,6

11

Tristan Vukčević

5

18

209

SWE

1 J.

1,9

1,0

0,3

17

Vincent Poirier

5

28

213

FRA

2 J.

7,8

6,1

0,8

22

Walter Tavares

5

29

220

CPV

4 J.

12,2

7,1

0,8

23

Sergio Llull

1/2

34

190

ESP

14 J.

5,8

1,1

2,2

28

Guerschon Yabusele

4

25

204

FRA

2 J.

12,2

4,4

1,8

33

Trey Thompkins

4

31

208

USA

7 J.

 

 

 

44

Jeffery Taylor

3

32

201

SWE

6 J.

2,9

1,2

0,5

Headcoach: Pablo Laso (54, ESP, elfte EuroLeague-Saison mit Real Madrid)

Real Madrid: Resultate der letzten drei Wochen
21.11. Real – Coosur Betis Sevilla (ACB) 71:48 (S) Tavares 11
25.11. Baskonia Vitoria – Real (EuroLeague) 60:88 (S) Causeur 14
02.12. Real – Maccabi Tel Aviv (EuroLeague) 72:70 (S) Yabusele 15
04.12. Casademont Zaragoza – Real (ACB) 65:86 (S) Llull 17
10.12. FC Barcelona – Real (EuroLeague) 93:80 (N) Causeur 11
12.12. Real – Unicaja Malaga (ACB) 79:74 (S) Hanga 14

ALBA BERLIN: Resultate der letzten drei Wochen
21.11. Ulm – ALBA (easyCredit BBL) 66:71 (S) Eriksson 20
25.11. ALBA – Maccabi Tel Aviv (EuroLeague) 91:86 (S) Eriksson 19
03.12. ALBA – Armani Mailand (EuroLeague) 81:76 (S) Eriksson 21
05.12. ALBA – Chemnitz (easyCredit BBL) 83:62 (S) Thiemann 14
10.12. Panathinaikos Athen – ALBA (EuroLeague) 82:67 (N) Eriksson 18
12.12. ALBA – Bayern München (easyCredit BBL) 73:80 (N) Lo 17

ALBA-Bilanz gegen Real Madrid: 2:14 Siege
2 Siege – 14 Niederlagen (in Madrid 0-8)
FIBA-Europaliga 2-2 / ULEB Cup 0-2 / EuroLeague 0-10
Höchster Sieg: 79:64 am 11. Februar 1999 in Berlin (Europaliga)
Höchste Niederlage: 62:93 am 12. März 2015 in Madrid (EuroLeague)