
Am Dienstagabend mussten sich die Basketballer von ALBA BERLIN gegen die Veolia Towers Hamburg mit 87:93 geschlagen geben. Die Berliner hatten sowohl defensiv als auch offensiv über weite Strecken des Spiels zu kämpfen. Erst im Schlussviertel fasste sich Sam Griesel offensiv ein Herz und startete mit den Albatrosse ein Comeback im Fastbreak-Modus. Allerdings reichte dieses am Ende nicht aus, sodass auch das BBL-Rückspiel an die Hamburger ging. (Foto: Florian Ullbrich)
Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Glückwunsch an die Hamburger! Die Towers waren heute ab der ersten Minute das tonangebende Team. Wir konnten sie in der Defensive viel zu selten stoppen. Auf der anderen Seite war unser Shotmaking heute lange zu schwach. Mir hat gefallen, dass wir am Ende eine starke Reaktion gezeigt haben und noch einmal herangekommen sind – das müssen wir aus dieser Partie mitnehmen. Wir müssen aber über die vollen 40 Minuten alles geben, um Chancen auf einen Sieg zu haben.“
Benka Barloschky (Headcoach Hamburg): „Heute haben wir über dreieinhalb Viertel nahezu den besten Basketball gezeigt, den wir spielen können. Wir waren offensiv und defensiv extrem konzentriert, haben sowohl individuell als auch als Kollektiv performt und haben den Berlinern in den ersten drei Vierteln keine Chance gegeben, das Spiel zu drehen. Diese Leistung war der Grund dafür, dass wir hintenraus den Sieg über die Linie bringen konnten."
Norris Agbakoko (ALBA-Center): „Wir haben heute alles gegeben. Wir sind natürlich dezimiert, wollen uns hinter dieser Ausrede aber nicht verstecken. Am Sonntag hat es noch zum Sieg gereicht, heute leider nicht. Trotzdem war es wichtig, dass wir am Ende den Willen gezeigt und uns nicht geschlagen gegeben haben. Morgen arbeiten wir das Ganze auf – danach liegt der volle Fokus auf dem Wochenende!"
Das Spiel im Re-Live bei DYN
Im Vergleich zum Auswärtssieg in Bamberg kehrten Malte Delow und Mo Wood in den ALBA-Kader zurück. Dafür fehlten weiterhin Martin Hermannsson (Bandverletzung am Daumen), Jack Kayil (Zerrung Wade) und Bennet Hundt (leichte Verletzung des Schultereckgelenks). Stattdessen bekamen die Albatrosse erneut Hilfe von LOK BERNAU-Aufbauspieler Guy Artman sowie ALBA-Youngster Richard Schmitt.
Bereits zu Beginn fiel es dem Team von Headcoach Pedro Calles schwer Rhythmus in der Offense zu kreieren. Auch in der Defense lief es nicht besonders gut, sodass Hamburg nach den ersten zehn Spielminuten mit 23:14 führte. Die fehlenden Spielmacher stellten die Berliner auch im zweiten Viertel vor Herausforderungen: ALBA hatte Probleme, die kreierten Würfe zu verwandeln und auch am anderen Ende des Parketts forderten die Gäste aus Hamburg die ALBA-Defensive.
In der zweiten Halbzeit änderte sich vorerst nicht viel: Die Albatrosse blieben aus dem Feld und von der Dreierlinie unter ihren Möglichkeiten und taten sich auch defensiv weiterhin schwer. So vergrösserte sich der Rückstand vor dem Schlussviertel auf 53:77. Schlussabschnitt schalteten die Berliner dann allerdings nochmal einen Gang hoch. ALBA-Flügelspieler Sam Griesel legte 15 Punkte (22 Punkte ALBA-Career High) in jenem Schlussviertel auf und führte damit die Aufholjagd an. Schlussendlich reichte die Zeit für die Albatrosse nicht und das Spiel endet nach spannender Comeback-Crunchtime mit 87:93.
Best of ALBA: Griesel 22pt ALBA-Career-High (3/5 Dreier) 5rb 1st | Bean 12pt 4rb 2as 1st | Echodas 11pt 3rb | Roberts 10pt 6rb 1bl | Agbakoko 10pt | Komplette Statistik
Die nächste Herausforderung wartet schon am Wochenende auf die Albatrosse: Dann treffen die Berliner im BBL Pokal BMW TOP FOUR im Halbfinale auf die EWE Baskets Oldenburg (Samstag, 21. Februar, 19 Uhr). Zuhause geht es dann erst im März in der BBL gegen die Fitness First Würzburg Baskets am Dienstag, 8. März, 16.30 Uhr weiter. Tickets fürs Heimspiel bekommt ihr HIER!