Mentalitätsmonster Malte Delow! Die Basketballer von ALBA BERLIN holen nach Mammut-Comeback im Schlussviertel erstmals die Führung und schlagen die Rostock Seawolves mit 89:85 in der Uber Arena. Lange sah es nicht so aus, als gäbe es ein happy end für die Berliner gegen stark aufgelegte Gäste. Die Rostocker machten ihre Rechnung jedoch ohne Malte Delow (27-Punkte-Career-High): ALBAs Co-Kapitän legte 15 Punkte in nur vier Minuten kurz vor Ende des dritten Spielviertels auf und verhalf seinem Team so zu neuer Kraft im Endspurt zum Sieg. (Foto: Tilo Wiedensohler)

Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Gratulation an meine Spieler zu diesem Comeback. Von 21 Punkten Rückstand so zurückzukommen, ist alles andere als einfach. Defensiv haben wir in der zweiten Hälfte vieles richtig gemacht und Rostock bei 29 Punkten gehalten. Daraus konnten wir immer wieder schnell in den Angriff schalten und so das Spiel noch drehen. Neben der Performance des Teams war aber auch das Publikum absolut spielentscheidend – unsere Fans haben uns heute großartig unterstützt.“

Przemysław Frasunkiewicz (Cheftrainer Rostock): „Wir haben über 30 Minuten sehr gut gespielt, uns genau an unseren Gameplan gehalten und waren richtig tough. Unglücklicherweise konnten wir ALBA ab Beginn des vierten Viertels nicht mehr stoppen. Ihnen ist es immer wieder gelungen, einfache Körbe zu erzielen und sich wichtige Offensiv-Rebounds zu schnappen. Unser Fokus war einfach weg für ungefähr drei Minuten und ALBA hat sich in einen Flow gespielt. Außerdem haben wir in der zweiten Hälfte nur zwei Dreier getroffen – immer wieder haben wir uns offene Würfe erspielt, die wir dann aber nicht versenken konnten. Das war einfach zu wenig, um ALBA am Sieg zu hindern.“

Malte Delow (ALBA-Co-Kapitän): „Wir sind in der ersten Halbzeit wie gegen den MBC nicht mit der nötigen Energie und Fokus in die Partie gegangen. Das haben wir in der zweiten Hälfte deutlich besser gemacht. Wir sind mehr gerannt, haben mehr Stops generiert und eine klare Idee gegen die Defensive der Rostocker gehabt. Das müssen wir für die nächsten Spiele mitnehmen.“

Das Spiel im Re-Live bei DYN

Nur knapp mehr als 48 Stunden nach dem letzten Heimduell kehrten die Basketballer von ALBA BERLIN für das BBL-Duell gegen die Rostock Seawolves bereits wieder zurück auf das Parkett der Uber Arena. Dafür stand ALBA-Cheftrainer Pedro Calles bis Martin Hermannsson der gesamte Kader zur Verfügung.

Die Berliner taten sich in den ersten zehn Minuten der Partie schwer, ihren Spielrhythmus zu finden, während sich die Rostocker Gäste hochprozentig in der Offense zeigten. Danach wurden die Albatrosse zwar mutiger in der Offensive, konnten den Rückstand aus dem ersten Viertel jedoch nicht wettmachen, sodass die Gastgeber mit 39:56 in die Halbzeit gingen.

In der zweiten Spielhälfte setzten die Berliner zum Comeback an und erhöhten die Intensität in der Defense und Konsequenz in der Offense. Großen Anteil daran hatte ALBA-Flügelspieler Malte Delow, der 15 Punkte in knapp vier Minuten erzielte zum Punktestand von 68:74 vor dem Schlussviertel. Auch ALBA-Center Norris Agbakoko kam vermehrt am offensiven Brett zum Einsatz und machte somit das Comeback perfekt. So schlugen die Berliner am Ende doch noch die Rostock Seawolves mit starker Energieleistung und den ALBA-Fans im Rücken mit 89:85. Jack Kayil konnte nach Knieproblemen in der zweiten Hälfte nicht mehr aufs Spielfeld zurückkehren.
 

Best of ALBA: Delow 27pt (Career-High) 3rb 2as 1st | Agbakoko 18pt (ALBA-Career-High) 4rb | Mattisseck 15pt 3rb 1st | Griesel 8pt 5rb 5as 1st | Komplette Statistik

Das nächste Heimspiel der Albatrosse in der Uber Arena steht am Ostersonntag, 5. April, 15 Uhr gegen die EWE Baskets Oldenburg auf dem Plan. Tickets gibt es HIER!