Am Samstagabend mussten sich die Basketballer von ALBA BERLIN mit 66:67 gegen die Vizemeister von ratiopharm Ulm in der Uber Arena geschlagen geben. Vor 9.173 Fans lieferten sich die Berliner eine heiße Schlussphase, erwischten jedoch offensiv eine schwache zweite Halbzeit und zogen am Ende den Kürzeren. Topscorer war Norris Agbakoko mit 15 Punkten 9 Rebounds. (Foto: Tilo Wiedensohler)

Malte Delow (ALBA-Co-Kapitän): „Entgegen unserer letzten Partien waren wir heute in der Offense nicht griffig genug – dafür haben wir in der Defense phasenweise ganz gut gespielt. Wir haben offensiv zu selten gute Optionen gefunden, außerdem hat uns der Killerinstinkt gefehlt. Ulm war heute physischer als wir und wir haben nicht genug gegengehalten.“   

Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Gratulation an Ulm zum Sieg. Beide Teams hatten heute keinen guten Tag in der Offense, aber die Ulmer haben das Rebound-Duell gewonnen und sich viele der 50:50-Bälle erkämpft. Sie wollten den Sieg heute mehr als wir.“

Ty Harrelson (Cheftrainer Ulm): „Wie im Pokalspiel gegen ALBA haben wir heute stark angefangen und sind dann zweistellig in Rückstand geraten. Aber meine Spieler sind in der Partie geblieben und haben sich zurückgekämpft – das macht mich stolz. Dazu hat Tyron McCoy in der Halbzeit genau die richtigen defensiven Adjustments gemacht. So haben wir heute trotz schlechter Wurfquoten einen Weg gefunden, diesen Auswärtssieg zu holen.“

Das Spiel im Re-Live bei DYN
 

Cheftrainer Pedro Calles musste am Samstagabend weiterhin auf Martin Hermannsson verzichten. Dafür kehrten ALBA-Kapitän Jonas Mattisseck und Youngster Nevio Bennefeld zurück in den Kader.

Die Gäste aus Ulm starteten gut in die Partie und setzten sich zwischenzeitlich sogar zweistellig ab. Doch die Berliner ließen sich davon nicht beirren und fanden immer besser zu ihrem Spiel. So erkämpften sie sich doch noch eine knappe Führung und das erste Viertel endet 22:21. Nun machten die Albatrosse da weiter, wo sie aufgehört hatten. Sie erhöhten die Intensität der Defense und konnten in der Offense selbst gute Abschlussmomente kreieren, zum Halbzeitstand von 46:37. 

In der zweiten Spielhälfte fanden die Gäste wieder offensiven Rhythmus und stellten die ALBA im Angriff zunehmend vor Probleme. Somit schrumpfte der kleine Vorsprung aus dem zweiten Viertel und die Gastgeber gingen mit 54:53 ins Schlussviertel.

Aber damit nicht genug: Die Ulmer übernahmen in der Crunchtime die Oberhand, sodass ALBA offensiv nicht mehr zum Zug kam und auch der letzte Wurf knapp sein Ziel verfehlte. Somit mussten sich die Albatrosse mit 66:67 geschlagen.

Best of ALBA: Agbakoko 15pt 9rb 1bl | Bean 14pt 5rb 3st | Kayil 14pt 5as | komplette Statistik

Viel Pause über Weihnachten bleibt den Berlinern nicht: Am Freitag, 26. Dezember (16.30 Uhr) muss das Team von Headcoach Pedro Calles bei den Rostock Seawolves ran. Die beiden letzten Heimspiele vor dem Jahreswechsel finden dann am 29. Dezember (18.30 Uhr) und an Silvester (31.12., 12.30 Uhr) in der Uber Arena statt.  TICKETS gibt es HIER. In der Basketball Champions League hingegen geht es für das Team von ALBA-Headcoach Pedro Calles erst Ende Januar mit der Round of 16 weiter.