Die DBBL biegt in die heiße Phase ein! Für ALBAs Basketballerinnen steht am kommenden Samstag das letzte Hauptrundenspiel vor dem Playoff-Start an. Die Tabellensituation ist dabei auch kurz vor Schluss noch enorm offen, sogar der Heimvorteil in der ersten Runde ist noch erreichbar. Die Gegnerinnen vom Herner TC stehen hingegen schon sicher auf Platz acht. Tipoff der Partie in der Sömmeringhalle ist am Samstagabend um 18 Uhr, Dyn Basketball überträgt wie gewohnt live und kostenlos auf YouTube.

Die Berlinerinnen wollten ihre Euphorie aus dem Pokalsieg in den Liga-Endspurt mitnehmen und sich die bestmögliche Ausgangsposition vor den Playoffs erarbeiten. Dafür wäre ein Sieg bei Schlusslicht Freiburg am vergangenen Sonntag natürlich hilfreich gewesen, doch die Eisvögel präsentierten sich nach ihrem jüngsten Erfolg gegen Saarlouis einmal mehr als Favoritenschreck.

Trotz ALBAs gutem Start konnten sich die Gastgeberinnen mit den Heimfans im Rücken schnell fangen und das Spiel bis zur Pause ausgeglichen gestalten. Im letzten Viertel zog Freiburg dann leicht davon und verteidigte die Führung auch gegen ein letztes Berliner Aufbäumen, sodass am Ende eine 58:68-Niederlage auf der Anzeigetafel stand. Für Aufbauspielerin Rosalie Esser eine schmerzhafte Niederlage, die klargemacht habe, "dass wir jetzt weiter hart arbeiten müssen in den nächsten Wochen und nicht das Gefühl haben dürfen, wir hätten mit dem Pokalsieg schon alles erreicht."

Dass zeitgleich auch keine der direkten Konkurrentinnen um die Playoff-Plätze ihre Spiele gewinnen konnten, dürfte für gemischte Gefühle gesorgt haben. Einerseits hätte ein Sieg in Freiburg für ALBA bedeutet, dass der Heimvorteil in der ersten Runde vor dem letzten Spieltag in den eigenen Händen gelegen hätte. Auf der anderen Seite ist auch trotz der Niederlage weiterhin alles von Rang vier bis sieben möglich, je nach Ausgang der Parallelspiele. Inklusive der aktuell siebtplatzierten Berlinerinnen stehen alle vier Teams auf diesen Plätzen bei elf Siegen und zehn Niederlagen, ALBA muss sich aufgrund der Sternchenwertung aus dem Osnabrück-Spiel allerdings hinten einordnen.

Doch nicht nur für die Tabelle würde ein Sieg am Samstag gut tun. Für Rosalie Esser ist klar: "Für die Playoffs ist es immer besser, mit einem guten Gefühl reinzugehen, besonders auch nach der Niederlage gegen Freiburg." Mit Herne ist ein Team zu Gast, für das es am letzten Spieltag eigentlich um nichts mehr geht. Der HTC steht mit sechs Siegen aus 21 Spielen bereits fest auf Platz acht der Tabelle und wird in der ersten Playoff-Runde gegen Keltern antreten.

Den Playoff-Einzug machten die Hernerinnen am vergangenen Spieltag mit einem 68:58-Comebacksieg gegen Osnabrück klar und beendeten damit ihre Mini-Serie von zwei Niederlagen in Folge. Top-Scorerin Olivia Olsen überzeugte dabei mit einem Double-Double (13pt, 12rb). Auswärts holte das Team aus dem Ruhrgebiet in dieser Saison allerdings bisher erst einen Sieg und musste sich am zweiten Spieltag bereits in der Sömmeringhalle geschlagen geben. Auch die Partie im Oktober letzten Jahres war damals bereits als Double-Header mit TuS Lichterfelde angesetzt.

Am kommenden Samstag kommt es dann zur Wiederholung, wenn ALBAs Kooperationsteam bereits um 15 Uhr in der Sömmeringhalle den Eimsbütteler Turnverband empfängt. TuSLi will dabei gegen die direkte Konkurrenz drei Spieltage vor Schluss einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der 2. DBBL Nord machen. Mit den Coaches Sasha Tarasava und Sven Schultze sowie den Doppellizenzlerinnen Greta Scholle, Lilli Schultze und Rosalie Esser wird ALBA zahlreich vertreten sein. Für Letztere ist die Kooperation ein wichtiger Faktor in der eigenen Entwicklung: "Ich kann die Erfahrungen aus der ersten Liga mit in die zweite nehmen, um da dem Team zu helfen, eine größere Rolle zu übernehmen und mich spielerisch weiterzuentwickeln."

Zudem wird die Partie gegen den ETV auch zum Wiedersehen mit dem ein oder anderen bekannten Gesicht: Mit Leonie Rosemeyer steht die Schwester von Nina Rosemeyer im Kader der Hamburger, Coach Sascha Leutloff war zudem als Spieler sowohl für ALBA als auch für TuSLi aktiv. Tickets für Samstag gibt es hier und gelten für beide Spiele des Double-Headers. Wir sehen uns in der Halle!


Herner TC

#NamePos.AltercmNat.Team 2024/25PpGRpGApG
3Sofie Fuglsang3/424185LUXD'Youville Spartans (USA)3,71,50,6
4Zoesha Smith3/4/524184USAGeorgia Tech Yellow Jackets (USA)14,513,11,3
6Annika Holzschuh1/223172GERHTG Bad Homburg Falcons5,93,01,4
7Jennifer Crowder129165GERLimonta Sport Costa Masnaga (ITA)11,63,83,2
8Kim Franze1/225177GERTG Neuss Tigers2,41,30,7
9Antonia Köller1/219178GERMetropol Ladies Herne/Recklinghausen0,20,20,2
11Darina Zraychenko1/216175GERVFL Viactiv-Astroladies Bochum2,01,10,1
12Mariana da Silva Pereira1/223172GER/PORMetropolitan State University (USA)3,41,61,2
13Miriam Musa518188GERMetropol Girls Recklinghausen1,11,10,4
23Makiyah Williams4/523183USAUniversity of Chicago at Illinois Flames (USA)15,63,90,4
30Alice Recanati1/225173ITAEast Kentucky University Colonels (USA)10,52,52,0
31Olivia Olsen3/4/522190USAProvidence Friars (USA)8,37,30,6
33Lena Dziuba3/422186GERBC Marburg9,921

Headcoach: Marek Piotrowski (POL, 66 Jahre, 24. Saison als Cheftrainer von Herne, 17. Saison in der DBBL)

Hernes DBBL-Resultat der letzten Woche:
22.03.: Herner TC - GiroLive Panthers Osnabrück 68:58 (S) // Olsen 13pt

ALBAs DBBL-Resultat der letzten Woche:
22.03.: Eisvögel USC Freiburg - ALBA 68:58 (N) // Thomas 17pt

ALBAs DBBL-Bilanz gegen Herne:
9 Siege – 1 Niederlage (in Herne: 4:1)
Hauptrunde: 7:1 | Playoffs: 2:0


Das DBBL-Heimspiel gegen den Herner TC beginnt am Samstag um 18 Uhr. Die Begegnung in der Sömmeringhalle wird kostenlos und ohne Anmeldung hier bei Dyn Basketball im YouTube-Livestream gezeigt.