Nach vier Auswärtsspielen endlich wieder zu Hause treffen die Basketballer von ALBA BERLIN am Samstag, 18. Januar (20 Uhr) in der Uber Arena auf die MLP Academics Heidelberg. Die Heidelberger, die sich in der vergangenen Saison nur knapp den Klassenerhalt sicherten, überraschen in dieser Saison mit starken Leistungen im oberen Tabellenfeld, aktuell auf Rang vier. (Foto: Florian Ullbrich)

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Israel González (ALBA-Cheftrainer): „Heidelberg hat einen einmaligen Spielstil in der BBL. Alle Spieler bewegen sich ständig durch viele Cuts und Off-Ball-Screens ohne Ball. Wir müssen defensiv immer wach und in guten Positionen sein, um als Team die Heidelberger Offense zu stoppen. Auch in der Verteidigung spielt Heidelberg sehr physisch. Darauf müssen wir nicht nur vorbereitet sein sondern vor allem auch diesem Druck standhalten.“
 

Hinter dem Heidelberger Wandel vom Abstiegskandidaten zum Spitzenteam steht der neue Trainer Daniel Jansson. Der Finne konnte zwar in der vergangenen Saison Tübingen nicht vor dem Abstieg retten, überzeugte aber trotzdem die Heidelberger Vereinsführung mit seinem Coaching-Stil.

Neben den letztjährigen Tübingern Mateo Šerić und Erol Ersek holte Jansson auch Bakary Dibba und Ryan Mikesell nach Heidelberg, die früher schon in der ProA in Tübingen unter ihm gespielt haben. Für den starken Saisonstart kam es Heidelberg sicher zugute, dass so viele Spieler Jansson's Spielkonzept bereits kannten.

In Berlin muss Heidelberg am Samstag ohne den gesperrten US-Guard DJ Horne auskommen. Aber im tief aufgestellten Backcourt können auch die anderen US-Guards Alex Barcello und Michael Weathers sowie der österreichische Nationalspieler Erol Ersek das Spiel organisieren und zweistellig scoren.

Großer Star der Heidelberger ist dabei Ryan Mikesell, der mit durchschnittlich 15 Punkten der Topscorer im Team ist. Doch damit nicht genug: Der US-Forward ist zudem der beste Rebounder der MLP Academics und setzt seine Mitspieler als zweitbester Passgeber in Szene. Unterstützt wird er auf dem Flügel vom Ex-Nationalspieler Paul Zipser.

Unter dem Korb bilden Marcel Keßen und der Shotblocker Sun Osunniyi das defensive Rückgrat der Heidelberger. Die größte Korbgefahr strahlen der bis hinter die Dreierlinie gefährliche Mateo Šerić und der athletische Däne Bakary Dibba aus, der mit 23 Jahren erst am Anfang seiner Karriere steht.

MLP Academics Heidelberg (Stats easyCredit BBL 2024/25)

Nr.

Spieler

Pos.

Alter

cm

Nat.

BBL

Pkt/Sp

Rb/Sp

As/Sp

0

DJ Horne (gesperrt)

1/2

24

185

USA

---

13,2

2,4

1,7

2

Niklas Würzner

1

30

196

GER

3 J.

1,4

0,6

0,4

3

Andrew O'Brien

2/3

23

201

USA

---

0,0

0,6

0,4

7

Evan Rietsch

2/3

20

197

FRA

1 J.

1,0

0,0

0,0

8

Dominic Vengert

2/3

18

198

GER

---

0,0

0,0

0,0

9

Paul Zipser

4

30

203

GER

9 J.

2,1

1,1

0,4

10

Bakary Dibba

4

23

206

DEN

---

11,0

2,9

1,0

11

Erol Ersek

1/2

25

193

D/AT

3 J.

5,5

1,4

1,2

12

Osun Osunniyi

5

26

208

USA

---

4,8

5,2

1,0

13

Alex Barcello

1/2

26

188

USA

---

9,7

3,3

3,5

15

Marcel Keßen

5

28

207

GER

7 J.

5,0

2,8

0,8

20

Michael Weathers

1/2

27

190

USA

---

11,1

3,4

2,6

21

Mateo Šerić

4

25

204

GER

5 J.

9,1

2,9

1,2

33

Ryan Mikesell

3

28

201

USA

---

14,9

6,1

3,1

Headcoach: Danny Jansson (45 Jahre, FIN, zweite BBL-Saison, die erste mit Heidelberg)

Heidelberg: Resultate der letzten zwei Wochen:
12.1. Heidelberg - Bayern München (BBL) 59:87 (N) Ersek 12

ALBA: Resultate der letzten zwei Wochen:
05.1. ALBA - Bayern München (BBL) 88:81 (S) McCormack 20
09.1. Fenerbahçe Istanbul - ALBA (EuroL) 90:73 (N) Procida 14
12.1. Skyliners Frankfurt - ALBA (BBL) 61:75 (S) Thomas 25
14.1. Armani Mailand - ALBA (EuroL) 100:68 (N) Wetzell 13
16.1. ASVEL Villeurbanne (EuroL) 96:89 (N) Thomas 20

ALBA-Bilanz gegen Heidelberg: 6:0
Sechs Siege – keine Niederlage (alle Spiele in der BBL)