Die Basketballer von ALBA BERLIN mussten sich am Samstagabend in der Uber Arena mit 83:98 gegen die BMA365 Bamberg Baskets geschlagen geben. Die Berliner erwischten keinen guten Start in die Partie und hatten Schwierigkeiten ihren Spielrhythmus zu finden. Nach zwischenzeitlichem Comeback zeigten sich am Ende die Gäste abgezockter und holten sich den Sieg. Chance auf Revanche gibt es schon in gut zwei Wochen (19. Oktober, 20 Uhr), dann trifft ALBA im Pokal-Achtelfinale erneut auf Bamberg in der Uber Arena. (Foto: Tilo Wiedensohler)

Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Gratulation an die Bamberger zum Sieg. Unser Gegner hat das Spiel von Beginn an dominiert und sich bereits im ersten Viertel einen großen Vorsprung erarbeitet. Trotz unserer Probleme, insbesondere in der Verteidigung, haben wir im vierten Viertel noch einmal einen Weg zurück ins Spiel gefunden und den Rückstand auf drei Punkte verkürzt. In den entscheidenden Momenten waren wir allerdings nicht ruhig und konsequent genug und haben vor allem defensiv weitere Fehler gemacht. Wir müssen unsere Probleme in der Verteidigung in den Griff bekommen, um uns weiterzuentwickeln.“

Jesús Ramírez (Cheftrainer Bamberg): „Das war ein gutes Spiel von uns. Zunächst möchte ich meinen Spielern und dem Staff gratulieren. Wir haben in Bereichen, in denen uns bislang Erfahrung gefehlt hat – etwa bei der Intensität und Physis auf diesem Niveau –, einen großen Schritt nach vorn gemacht. Wir waren fokussiert, haben die körperliche Herausforderung angenommen und sind auch in schwierigen Phasen im Spiel geblieben. Als ALBA zweimal großen Druck aufgebaut hat, haben wir Ruhe bewahrt und wichtige Würfe getroffen. Ich bin überzeugt, dass meine Spieler in den nächsten Spielen dort anknüpfen werden.“

Jonas Mattisseck (ALBA-Kapitän/Guard): „Bamberg hat uns mit viel Intensität auf dem falschen Fuß erwischt. Dabei haben wir die ganze Woche darüber gesprochen, dass wir gerade in der BBL diese Intensität matchen müssen. Das ist uns heute nicht gelungen. Jetzt müssen wir schnell den Schalter umlegen. Uns stehen anstrengende Wochen bevor, und die Situation wird erstmal nicht einfacher. Deshalb müssen wir als Team aus uns herauskommen, aggressiver spielen und von Beginn an die nötige Intensität auf das Feld bringen.“


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ALBA-Cheftrainer Pedro Calles musste auch heute auf die beiden Verletzten, Norris Agbakoko (Bruch des Innenknöchels) und Martin Hermannsson (Muskelverletzung), verzichten. Dafür stand erneut ALBA-Youngster Richard Schmitt im Kader.

Die Bamberger erwischten den besseren Start in die Partie, trafen ihre Würfe hochprozentig und stellten die ALBA-Offense vor Probleme. Nach den ersten zehn Minuten stand es deshalb 11:22 für die Gäste. Das änderte sich im zweiten Viertel: Die Albatrosse fanden offensiv zu besseren Abschlüssenund verkürzten zur Halbzeit auf 39:46.

Nach der Halbzeit taten sich die Hauptstädter erneut schwer und die Bamberger erhöhten vor dem Schlussviertel auf 58:71. Das Team um ALBA-Kapitän Jonas Mattisseck kämpfte sich zwar noch einmal auf drei Punkte heran, musste sich schlussendlich aber doch mit 83:98 gegen starke Bamberger geschlagen geben. Chance auf Revanche gibt es schon in gut zwei Wochen (19. Oktober, 20 Uhr), dann trifft ALBA im Pokal-Achtelfinale erneut auf Bamberg in der Uber Arena. Doch dann heißt es: DO OR DIE!

Das nächste Heimspiel der Albatrosse findet auf internationalem Parkett in der Basketball Champions League statt: Am Dienstag, den 13. Oktober, ist das Team von ALBA-Headcoach Pedro Calles um 20 Uhr zuhause in der UberArena gegen das Team von Igokea m:tel gefordert. Tickets gibt es: HIER!