Nächste Station: POKAL TOP FOUR: Die Basketballer von ALBA BERLIN haben am Montagabend gegen Science City Jena in der Uber Arena mit 91:78 gewonnen und treffen im Pokal-Halbfinale auf die EWE Baskets Oldenburg. Es ist der achte Pflichtspielerfolg der Berliner in Serie. Die Gäste lieferten dabei von Beginn an ein starkes Spiel und stellten die Albatrosse vor allem in der ersten Hälfte immer wieder unter dem Korb vor Schwierigkeiten. Das dritte Viertel war der Knackpunkt der Partie, denn ALBA erhöhte die Intensität in der Defense und zog davon. Auch auf einen letzten Comeback-Versuch der Jenaer hatte das Team von Cheftrainer Pedro Calles eine Antwort parat. (Foto: Florian Ullbrich)

Malte Delow (ALBA-Co-Kapitän): "Das dritte Viertel hat das Spiel für uns entschieden. Zu Spielbeginn waren wir heute oft einen Schritt zu spät, dann haben wir nach der Pause aber nur sechs Punkte zugelassen. Wenn wir dadurch dann auch vorne ins Laufen kommen können, sind wir sehr schwer aufzuhalten. Der Vorsprung, den wir uns in dieser Phase erarbeitet haben, hat uns Selbstvertrauen gegeben und uns dann auch durch das letzte Viertel getragen. Es ist ein gutes Gefühl, den achten Sieg in Folge einzufahren. Außerdem war es uns wichtig zu zeigen, dass ALBA ins TOP4 gehört und das letzte Jahr nur ein Ausrutscher war."

Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): "Ich möchte meinen Spielern zu diesem wichtigen Sieg gratulieren. In den ersten zwanzig Minuten ist es uns noch nicht gelungen, Jena die Stärken in der Offensive wegzunehmen. Darauf haben wir aber im dritten Viertel die richtige Antwort gezeigt und uns eine zweistellige Führung erspielt, die wir bis zum Ende verteidigt haben."

Björn Harmsen (Cheftrainer Jena): "Ich fand unseren Auftritt in der ersten Hälfte sehr stark. Wir haben den Ball gut bewegt und defensiv klug agiert, so wie wir es uns vorgenommen hatten. Im dritten Viertel konnten wir der Intensität der Berliner aber nichts entgegensetzen und haben keine Stops erzwungen. Das hat uns auch die Läufe nach vorne erschwert, weil alles immer aus dem Einwurf begann. ALBA ist ein gutes Team und sie sind in der Lage, so hochzufahren."


Das Spiel im Re-Live bei Dyn


 

Best of ALBA: Hermannsson 18pt 4rb 3as | Kayil 18pt 3rb 2st | Agbakoko 13pt 5rb 1bl 1st | Wood 12pt 1bl | Bean 11pt 10rb 1st | Komplette Statistik


 

Die Aufsteiger starteten gut in die Partie und kamen durch schnelles Ballmovement immer wieder zu guten Wurfmöglichkeiten. ALBA dagegen hatte vor allem zu Beginn des ersten Viertels Schwierigkeiten, sich hochprozentige Abschlüsse zu erspielen. Zwar traf Norris Agbakoko den ersten Dreier seiner Profikarriere zum 8:4, dann dauerte es aber knapp drei Minuten bis zum nächsten ALBA-Korb. Nach einem am Ende ausgeglichenen ersten Viertel ging es mit 23:24 in die nächsten zehn Spielminuten. Dort häuften sich bei den Berlinern die Fouls, sodass Jena oft zu Freiwürfen kam und zur Halbzeit mit 51:45 in Führung lag.

Zur Pause wurde dann ein besonderer Teil der ALBA-Familie geehrt: Die Fans in der Uber Arena feierten Hallensprecher Tom Böttcher für sein 25. Jubiläum bei ALBA mit ordentlich Applaus. 

In der zweiten Hälfte kamen die Gastgeber weiterhin zu guten Abschlüssen. Durch immer noch mehr Intensität in der Defense konnten sich die Albatrosse dann endlich zurück in die Partie kämpfen, das Viertel mit 25:6 gewinnen und sich somit vor der Schlussphase mit 70:57 absetzen. Am Ende ließ ALBA nichts mehr anbrennen und traf weiter konstant zum Endstand von 91:78. Im Anschluss entschied das Los über den Halbfinalgegner der Berliner im Pokal Top Four, das am 21./22. Februar 2026 stattfindet. Dann kämpft das Team von Headcoach Pedro Calles gegen die EWE Baskets Oldenburg um den Finaleinzug und somit den ersten Titel der Saison.

Die Albatrosse lassen ihre Siegesserie auf nun acht Siege in Folge anwachsen. Damit das Team um Martin Hermannson und Co. diese Serie weiterhin ausbauen kann, sind die Berliner am Sonntag, 23. November (18 Uhr) auswärts bei den Niners in Chemnitz gefordert. Das nächste Heimspiel steht dann am Sonntag, dem 7. Dezember (18 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle gegen die Skyliners aus Frankfurt an. Tickets gibt es HIER.