
Host einer TV-Show, Basketballcamps für Kinder oder Black-Lives-Matter-Proteste: Wer @sterlingbrown0 bei Instagram folgt, weiß, dass der ALBA-Neuzugang mehr von seinem Leben teilt als Game-Highlights. Wir haben Sterling getroffen und uns seine Posts zeigen lassen.
„Maywood, Illinois – das ist meine Heimatstadt. Dort bin ich aufgewachsen. Es ist der Ort, der mich am meisten geprägt hat. Eine Gemeinde voller großartiger Menschen, in der ich viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbracht habe. Dort wurden mir viele meiner Werte vermittelt. Durch alle Höhen und Tiefen hindurch ist Maywood immer mein Zuhause. Es gibt viele Celebrities, die von dort stammen: Michael Finley, Dee Brown und mein älterer Bruder Shannon Brown haben in der NBA einiges gerissen. Aber es gibt auch Künstler und Filmstars, die in Maywood aufgewachsen sind.“
„Das Bild stammt aus den Playoffs 2020. Wir haben mit den Milwaukee Bucks gegen die Orlando Magic gewonnen und sind in die zweite Runde eingezogen. Bei den Bucks hatten wir echt ein tolles Team und eine super Chemie. In dieser Saison gab es einige wirklich besondere Momente, die ich nie vergessen werde. Ich bin ein absoluter Teamplayer und feuere meine Mannschaft immer an. Umso besser war es für mich, insgesamt drei Saisons bei den Bucks zu verbringen. Nur so konnten wir eine echte Beziehung zueinander aufbauen. Im NBA-Business kommt das nur leider nicht allzu oft vor.“
„Nach den Vorfällen um George Floyd und Breonna Taylor haben wir bei den Bucks unseren Einfluss genutzt und einen Protestmarsch durch die Stadt Milwaukee organisiert. Es war bewegend zu sehen, wie viele sich damals den Black-Lives-Matter-Protesten angeschlossen haben, nicht nur in Wisconsin oder den USA. Wir haben damals auch genau verfolgt, dass es rund um den Globus Demonstrationen gab und weltweit Menschen gegen Polizeigewalt und Ungerechtigkeit protestiert haben. Alle haben Solidarität gezeigt und klargemacht, dass wir Veränderungen wollen und dass es uns reicht. Wenn man in Chicago oder Maywood aufwächst, ist es ganz normal, Polizeibrutalität mitzuerleben. Es geschieht einfach in deinem Umfeld. Auch ich habe Gewalt gegen mich erlebt von den Menschen, die einen eigentlich schützen sollten.“
„Das war die Nacht, in der die Mavericks Dirk Nowitzkis Trikot an die Hallendecke gezogen haben. Es war schön, bei der Zeremonie dabei zu sein und mitzuerleben, wie einem der ganz Großen so eine Ehre zuteilwird. Und dann ist er auch noch Deutscher (lacht)! Dirk kam manchmal zu uns in die Kabine, hat kurz mit uns gequatscht und uns motiviert. Er ist wirklich ein guter Kerl.“
„Ich veranstalte jedes Jahr ein kostenloses Camp für die Kinder in meiner Heimatstadt. Wir spielen eine Woche lang Basketball, und am letzten Tag gibt es eine fette Party mit Musik, Fahrgeschäften, Popcorn und Zuckerwatte für die Kids. Das ist mir sehr wichtig. Ich war selbst einmal ein kleiner Junge und habe zu den Älteren aus meiner Gegend aufgeschaut. Ich habe gesehen, was sie getan haben, um ihren Beitrag für die Community zu leisten. Und jetzt ist es eben an mir, den Kindern und der Gemeinde etwas Positives zurückgeben.“
„Die Caption spricht für sich: Wenn deine Idole zu Rivalen werden. Es gab natürlich keine richtige Rivalität zwischen Russell Westbrook und mir. Ich habe ihn als Jugendlicher im Fernsehen bewundert. Die Erfahrung, gegen ihn zu spielen, war großartig – ein Traum, der Realität geworden ist! Russ habe ich das so natürlich nicht gesagt (lacht). Auf dem Spielfeld habe ich alles gegeben, um ihn zu stoppen. Da gab es keinen Platz für Ehrfurcht.“
„Das ist Teil der Sendung How Cool Is This, die ich mitmoderiere. Sie dreht sich um alles rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Es geht darum, coole Dinge zu zeigen, die in dieser Welt passieren – neue Erfindungen beispielsweise oder wie hier Jeanette Epps‘ Mission zum Mond. Bei diesem Dreh konnte ich in der Raumstation in Houston sogar ein wenig Schwerelosigkeit erleben. Es soll in Zukunft auch noch mehr Folgen dieser Sendung geben. Das wird ein Riesenspaß!“
„In diesem Sommer habe ich konstant an mir gearbeitet und viel trainiert. Ich habe endlos Stunden im Kraftraum verbracht. Ich wollte meinen Körper darauf vorbereiten, eine komplette Saison lang in Bestform zu sein. Bisher hatte ich Glück und war nie lang oder schwerer verletzt. Auch spielerisch habe ich mich weiterentwickelt. Ich würde definitiv sagen, dass ich diesen Sommer alles gegeben habe. Die Ergebnisse werdet ihr im Laufe dieser Saison sehen!“







