Mit einem 83:65-Heimsieg gegen Science City Jena besiegeln die Basketballer von ALBA BERLIN in der Max-Schmeling-Halle den zweiten BBL-Tabellenplatz und treffen somit in der ersten Playoff-Runde auf den Sieger des Play-In-Duells zwischen Vechta und Trier. Zudem absolvierte Malte Delow sein 400. ALBA-Profispiel, überholt Niels Giffey und steht nun auf dem fünften Platz der ewigen ALBA-Spielerliste. (Foto: Tilo Wiedensohler)

Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Nach dieser langen regulären Saison wollten wir uns unbedingt mit dem zweiten Tabellenplatz belohnen. Wie schon in den vergangenen Spielen sind wir zunächst nicht gut gestartet, haben danach aber stark reagiert. Wir haben offensiv und defensiv unseren Rhythmus gefunden und die Partie so verdient gewonnen. Glückwunsch an mein Team zu den bisherigen Leistungen in dieser Saison sowie an Jack zu seinen beiden Awards in dieser Woche und an Malte zu seinem 400. Spiel im ALBA-Trikot.“

Mike Taylor (Cheftrainer Jena): „Ich bin wirklich stolz auf meine Jungs. Der Start war super. Die Mannschaft hat frei aufgespielt, gemeinsam alles gegeben und bis ins zweite Viertel hinein geführt. Wir waren heute lange im Spiel. Sich so im letzten Saisonspiel zu präsentieren, war exzellent. Aber man muss auch Respekt an ALBA zollen: Man hat ihnen die Erfahrung und ihr hohes Level angemerkt. Sie waren physisch und haben uns immer wieder unter Druck gesetzt. Wir haben 19 Offensiv-Rebounds abgegeben und dazu 18 Mal den Ball verloren. Ich bin stolz darauf, wie wir heute gekämpft haben, aber am Ende hat es nicht gereicht. Dennoch haben mir die letzten Wochen mit diesem Team wirklich sehr viel Freude bereitet.“

Martin Hermannsson (ALBA-Guard): „Zu Beginn haben die Jenaer heute viele Würfe getroffen, darunter auch viele schwierige. Sie haben vielleicht gespürt, dass wir etwas zu verlieren hatten und haben frei aufgespielt. Wir haben offene Würfe und einfache Layups liegen lassen und den Ball zu oft verloren. Dann haben wir aber Charakter gezeigt und unseren Job besser gemacht. Am Ende zählt der Sieg – und jetzt können die Playoffs starten!"

Das Spiel im Re-Live bei DYN

ALBA-Chefcoach Pedro Calles stand bis auf Michael Rataj (Fußprobleme) der komplette ALBA-Kader zur Verfügung, inklusive ALBA-Youngster Nevio Bennefeld. Zudem bestritt ALBA-Co-Kapitän Malte Delow sein 400. Spiel für die Berliner und überholte Niels Giffey in der ewigen Spielerliste der Albatrosse.

Bis die Berliner in ihr Spiel fanden, dauerte es einige Zeit. Anders als die Gäste aus Jena, die vor allem im ersten Viertel ihre Dreier hochprozentig trafen und so mit 23:14 in Führung gingen. Das schien für die Albatrosse jedoch ein Weckruf gewesen zu sein, denn in den zweiten zehn Spielminuten ließen die Berliner lediglich 8 gegnerische Punkte zu und gingen zum Ende der ersten Halbzeit mit 38:31 in Führung.

Nach der Pause lieferten sich beide Teams einen offensiven Schlagabtausch, bei dem es keinem Team gelang sich abzusetzen. Während Jena zunächst auf fünf Punkte verkürzteu, zog das Team von ALBA-Headcoach Pedro Calles erneut die Intensität an. Im Schlussviertel ließ ALBA nichts mehr anbrennen und setzte sich am Ende deutlich mit 83:65 durch.
 

Best of ALBA: Agbakoko 16pt 9rb 1st 1bl | Griesel 11pt 6rb 2st 1bl | O'Connell 10pt 1st | Kayil 10pt 4rb 2st 1bl | Komplette Statistik

Tickets fürs Playoff-Viertelfinale

Jetzt heißt es Playoff-Time für die Albatrosse: Das Team von ALBA-Kapitän Jonas Mattisseck trifft bereits am Sonntag (17. Mai, 18.30 Uhr, Uber Arena) und amDienstag (19.05, 18.30 Uhr, Uber Arena) auf ihren Playoff-Viertelfinalgegner: Entweder die Gladiators aus Trier oder RASTA Vechta. Denn diese beiden Teams kämpfen zunächst in den Play-Ins gegeneinander um den Playoff-Viertelfinal-Einzug.