Zwei Aufstiege, die Deutsche Meisterschaft und viele unvergessliche Momente – nach acht prägenden Jahren trennen sich die Wege von Henriette Höfermann und ALBA BERLIN. Die 26-jährige Aufbauspielerin kam 2017 aus Gifhorn nach Berlin und entwickelte sich seitdem zu einer zentralen Figur des Teams: Mit ALBA stieg sie 2018 von der ersten Regionalliga in die Zweite Liga und 2022 sogar in die Erste Liga auf, krönte sich 2024 zur Deutschen Meisterin und gab danach ihr Debüt im EuroCup. Nun endet dieser außergewöhnliche Weg: Henriette Höfermann verlässt den Club als echte ALBA-Größe.

Fotos: Tilo Wiedensohler, Florian Ullbrich, Philipp Sommer & Jan Buchholz

Himar Ojeda (ALBA-Sportdirektor): „Wir danken Henri von Herzen für ihre acht Jahre bei ALBA. Sie war von Anfang an ein wichtiger Teil unseres Programms und hat die Entwicklung des Teams auf und neben dem Court entscheidend mitgeprägt. Gemeinsam haben wir große Schritte gemacht, von den Aufstiegen bis zur Meisterschaft und zum EuroCup. Mit ihrer beständigen Rolle, ihrer Verlässlichkeit und ihrem Einsatz ist sie zu einem echten Vorbild geworden und hat gezeigt, wie weit man es mit harter Arbeit bei ALBA bringen kann. Henri wird immer Teil der ALBA-Familie bleiben. Für ihren weiteren Weg wünschen wir ihr nur das Beste.“

Henriette Höfermann: „Liebe ALBA-Familie, als ich vor acht Jahren nach Berlin gekommen bin, hätte ich mir niemals träumen lassen, welche unglaubliche Reise ich mit diesem Verein erleben darf. Die Entwicklung, die wir gemeinsam durchlaufen haben, und die Erfolge, die wir feiern konnten, bedeuten mir unendlich viel. Ich bin dankbar für all die Erfahrungen, die ich hier sammeln durfte – auf und abseits des Spielfelds. Mein besonderer Dank gilt allen, die mich auf diesem Weg begleitet, unterstützt und inspiriert haben. Ein riesiges Dankeschön geht auch an unsere fantastischen Fans! Ihr seid ein unverzichtbarer Teil dessen, was wir hier aufgebaut haben. Mit eurer Leidenschaft und eurem unerschütterlichen Support habt ihr über die Jahre eine starke, lebendige Community geschaffen, auf die wir alle stolz sein können. Manchmal endet eine Reise anders, als man es sich vorgestellt hat. Umso wichtiger ist es mir, die vielen schönen Momente und Begegnungen in Erinnerung zu behalten, die diese Zeit geprägt haben. Sie werden für mich immer etwas Besonderes bleiben.“

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Acht Jahre lang im ALBA-Trikot – die lange Reise von Henriette Höfermann reicht bis in die Zeiten zurück, als die ALBA-Frauen noch in der Regionalliga spielten. Die Deutsche Meisterschaft oder auch der EuroCup waren damals weit weg, aber die 1,75 Meter große Aufbauspielerin ging mit ihrem Team den kompletten Weg, war mit ihrer Konstanz und ihrem riesigen Hustle eine prägende Figur dieser Entwicklung und fightete sich so mit ALBA bis in die Bundesliga. 78 Ligaspiele machte die Defensivspezialistin in den vergangenen drei DBBL-Jahren, mindestens genauso viele dürften es in den Zweit- und Regionalligajahren davor gewesen sein.

Offizielle Aufzeichnungen oder Statistiken von damals gibt es nicht: Zur Saison 2017/18 kam Henriette Höfermann aus ihrer niedersächsischen Heimat nach Berlin, schaffte direkt in ihrem ersten Jahr mit ALBA den Aufstieg aus der Regionalliga in die Zweite Liga und entwickelte sich zu einer wichtigen Stütze des Teams. Als Co-Kapitänin gelang ihr so in der Saison 2021/22 mit ALBA der nächste Aufstieg und der Sprung in die Bundesliga. Vor ihrer DBBL-Premiere sammelte die Aufbauspielerin bei einem Auslandssemester erst noch internationale Erfahrung in Norwegens Erster Liga, kehrte zur zweiten Hälfte der Saison 2022/23 dann wieder zurück nach Berlin und fand auch in der DBBL schnell ihren Platz – gekrönt von der Saison 2023/24, in der sie alle 33 Ligaspiele absolvierte und am Ende ALBAs erste Deutsche Meisterschaft feierte.

Nach acht Jahren endet nun die Zeit einer prägenden Spielerin im ALBA-Trikot: Danke für alles und nur das Beste für die Zukunft, Henri!
 

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