Der Finaleinzug ist perfekt! Die Basketballer von ALBA BERLIN haben am Samstagabend die EWE Baskets Oldenburg im zweiten Halbfinale des BMW TOP FOUR 2026 mit 98:78 besiegt. Im Münchener SAP Garden erarbeiteten sich die Berliner früh eine Führung und gaben diese im Spielverlauf dann nicht mehr her. Direkt am Sonntag treffen die Albatrosse im Endspiel ab 16.30 Uhr auf die BMA365 Bamberg Baskets, die sich zuvor gegen den FC Bayern München Basketball durchgesetzt hatten. (Fotos: Ulf Duda/Viktor Meshko)

Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Gratulation an meine Spieler. Wir haben viele Aspekte des Spiels gut unter Kontrolle gehabt. Dazu hatten wir 800 Fans, die uns großartig unterstützt haben. Wir müssen jetzt schnell regenerieren. Wir haben diese Saison zwar schon zwei Mal gegen Bamberg gespielt, aber morgen wird es ein ganz anderes Spiel sein. Ob Bennet Hundt dann spielen kann, kann ich jetzt nicht absehen – wir versuchen natürlich, ihn fit zu kriegen.“

Lazar Spasić (Headcoach Oldenburg): „Gratulation an ALBA. Der Gegner hat uns heute gezeigt, wie man bei so einem Spiel auf dem Court auftreten muss. Wir haben nach dem Rückstand auf die falsche Art versucht, wieder ins Spiel zurückzufinden. Aber wir können aus dieser Niederlage gegen ein sehr aggressives Team viel lernen. Wir hatten uns viel vorgenommen und dementsprechend sind wir jetzt auch sehr enttäuscht.."

Jonas Mattisseck (ALBA-Kapitän): „Wir hatten uns vorgenommen, aggressiv aufzutreten und den Oldenburger Aufbauspielern viel Druck zu machen. Christopher Clemons hat am Ende trotzdem fast 30 Punkte gemacht. Ich glaube, man hat am Ende aber auch gemerkt, dass wir ihn den ganzen Abend lang gestresst haben. Insgesamt war es eine starke Defensivleistung, vor allem in der ersten Halbzeit musste Oldenburg viele schwierige Würfe nehmen. Außerdem haben wir auch super gereboundet. Ich bin sehr stolz auf das Team, es war ein super Spiel und jetzt freuen wir uns auf morgen."

Das Spiel im Re-Live bei DYN

Zumindest über etwas Verstärkung im Backcourt konnte sich Cheftrainer Pedro Calles vor dem Halbfinale gegen Oldenburg freuen: Jack Kayil kehrte nach überstandener Verletzung in den Kader zurück, Martin Hermannsson und Bennett Hundt mussten weiter pausieren.

Bereits früh ging ALBA mit viel Energie zur Sache. In der Offensive spielten sich Malte Delow (ALBA Career-High: 21pt) und Co. gute Würfe heraus und auf der anderen Seite bekam Oldenburg kaum einfache Abschlüsse. Bezeichnend für den starken Auftritt: Die Baskets verzeichneten im Auftaktviertel gerade mal einen Defensivrebound und lagen so am Ende des ersten Abschnitts 18:29 zurück. Im zweiten Viertel gestaltete sich das Ganze dann allerdings etwas ausgeglichener und ALBAs Vorsprung schrumpfte zur Halbzeit leicht auf 46:38.

Auch in Hälfte zwei erwischten die Albatrosse den besseren Start, waren weiter das dominante Team am Brett (insgesamt 52:24 Rebounds) und begannen allmählich davonzuziehen. Doch Oldenburg stemmte sich noch ein letztes Mal dagegen. Durch einen 20:12-Lauf am Ende des dritten Viertels blieb es beim Stand von 71:61 für ALBA spannend. In der Schlussphase schalteten die Berliner dann aber nochmal einen Gang höher und bescherten den rund 800 mitgereisten ALBA-Fans einen deutlichen Sieg.

Best of ALBA: Delow 21pt ALBA-Career-High (3/5 Dreier) 2rb 2as 1st | Agbakoko 16pt 10rb ALBA Career-High 1as 1st 1bl | Bean 14pt 5rb 3as | O'Connell 13pt 4rb 1as | Kayil 12pt 8as 6rb 2st 1bl | Komplette Statistik

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