Die Basketballer von ALBA BERLIN haben das dritte Playoff-Viertelfinalspiel gegen RASTA Vechta mit 82:91 verloren. Nachdem die Berliner im dritten Viertel schon mit 14 Punkten zurückgelegen hatten, startete das Team von ALBA-Headcoach Pedro Calles ein sehenswertes Comeback und kämpfte sich vor dem Schlussviertel wieder bis auf zwei Zähler heran. Im Schlussabschnitt bewiesen die Hausherren aus Vechta aber die besseren Nerven und sicherten sich den Sieg und die 2:1-Führung in der Best-of-Five-Serie.

Nach der Niederlage im RASTA Dome stehen die Albatrosse nun mit dem Rücken zur Wand: ALBA muss das vierte Spiel der Serie am Sonntag (24. Mai, 18.30 Uhr) auswärts gewinnen, um die Chance auf den Einzug ins Halbfinale zu wahren.  
 


Re-Live bei Dyn

Best of ALBA: Hermannsson 19pt 4as | Rataj 11pt 5rb 1st | Wood 10pt | Bean 9pt 5rb | Agbakoko 9pt 5rb 1bl 1st | Boxscore

Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Wir sind gut ins Spiel reingekommen,  aber dann gab es schnell eine Wende. Wir haben in der Defense abgebaut, uns zu leicht im Eins-gegen-Eins schlagen lassen und dadurch einfache Punkte kassiert. Später haben uns Alonzo Verge und Tibor Pleiß wehgetan. RASTA hat sich da viele Vorteile verschaffen können. Jetzt haben wir 48 Stunden Zeit, zurückzukommen, Anpassung vorzunehmen und wieder einen Kampf abzuliefern.“

Christian Held (Headcoach Vechta): „Ich sage schon die ganze Zeit, dass ALBA eine unfassbar gute Mannschaft ist. Von daher ist ein Spiel gegen sie nie einfach, für niemanden. Und für sie gegen uns auch nicht. Ich denke, dass der RASTA Dome, wenn er so ist wie heute, einen riesigen Unterschied ausmacht. Die Jungs haben heute einen guten Job darin gemacht, dass sie über weite Strecken das umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten. Das waren nach Spiel Zwei kleine Anpassungen. Wir wollten ALBA keine einfachen Punkte in deren Transition erlauben und beim Rebound ihre zweiten Chancen so gut wie möglich zu limitieren. Das hat auch phasenweise gut funktioniert, es ist aber mit Sicherheit noch Luft nach oben.“