Die Basketballer von ALBA BERLIN verlieren nach starkem Fight ihr letztes Spiel der Round of 16 gegen AEK Athen mit 88:93 und treffen somit im Viertelfinale auf einen der anderen Gruppensieger. Nach einem Comeback von 14 Pukten warf Justin Bean die Berliner mit knapp einer Sekunde auf der Shotclock in die Overtime, unterlag jedoch dann den griechischen Gästen, die einer der heißesten Kandidaten auf den diesjährigen BCL-Titel sind. Das Viertelfinalticket hatte sich die Albatrosse bereits im Heimspiel gegen Bursa gesichert. Die Viertelfinalauslosung findet am Freitag, 20. März um 12 Uhr in Badalona statt. (Foto: Tilo Wiedensohler)

Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „Wir haben heute ein sehr intensives Spiel erlebt. Gratulation an AEK zum Sieg. Aber ich möchte auch meinen Spielern zu ihrem Einsatz gratulieren – 21 Offensiv-Rebounds sprechen eine deutliche Sprache. Wir haben aber auch elf Freiwürfe verworfen. Zudem war unsere Performance in der Overtime nicht ganz zufriedenstellend. Dennoch können wir stolz auf unseren Einsatz und unsere Leistungen bisher in der Champions League sein.“

Dragan Šakota (Cheftrainer AEK): „Glückwunsch an mein Team und Danke an unsere Fans, die uns heute so großartig in Berlin unterstützt haben. Das Spiel war sehr schwer für uns: ALBA spielt wie wenige andere Teams mit viel Tempo und vielen Dreiern. Darüber hinaus gehen sie stark zum Offensiv-Rebound. Das sind wir nicht gewohnt und es ist nicht einfach, den Rebound zu kontrollieren, wenn fünf gegnerische Spieler mit allem was sie haben zum Rebound gehen. Am Ende sind uns einige Fehler mehr unterlaufen und ALBA konnte den Ausgleich erzielen und das Spiel in die Verlängerung retten. Aber wir haben Charakter gezeigt und können stolz auf uns sein, denn wir haben in der Round of 16 kein einziges Spiel verloren.“  

Justin Bean (ALBA-Forward): „Es war schon vor dem Spiel klar, dass es eine schwere Aufgabe werden würde, die Round of 16 als Gruppenerster abzuschließen. Aber wir als Team haben echten ALBA-Basketball gespielt und alles gegeben. Am Ende hatten wir unsere Chancen, auch in der Verlängerung, aber AEK hat ein paar sehr toughe Würfe getroffen und Kapital aus unseren Fehlern geschlagen. Wir haben dennoch alles reingeworfen und können stolz auf uns sein. Jetzt können wir gespannt sein, welche Aufgabe im Viertelfinale auf uns wartet.“

Das Spiel im Re-Live bei DYN

Um sich noch den Gruppensieg und somit den Heimvorteil im BCL-Viertelfinale zu sichern, mussten das Team von Headcoach Pedro Calles den Vorsprung von acht Punkten wettmachen, um den direkten Vergleich noch für sich zu entscheiden. Damit hatten die Albatrosse eine große Herausforderung vor der Brust.

ALBA-Kapitän Jonas Mattisseck startete mit heißer Hand in die Partie und verwandelte gleich zu Beginn der erste zehn Spielminuten drei Dreier zum Zwischenstand von 13:8. Danach kamen die Griechen immer besser ins Spiel und stellten die Berliner in der Defense zunehmend vor Probleme. Im zweiten Viertel berappelten sich die Albatrosse: Die Guard-Center-Kombo aus Bennet Hundt und Norris Agbakoko erzielte dabei 17 Punkte zum 46:52-Halbzeitstand.

Die Berliner zeigten zu Beginn der zweiten Spielhälfte vor allem ihre defensiven Qualitäten und machten es den Gästen schwer in der Zone. So schrumpfte der Rückstand der Albatrosse vor dem Schlussviertel auf 62:64. Die letzten zehn Minuten der Partie versprachen also reichlich Spannung. Und die gab es: Justin Bean versenkte mit knapp einer Sekunde auf der Uhr den entscheidenden Wurf, der zur Overtime führte. Doch die Gastgeber mussten sich schlussendlich mit 88:93 nach verlängerung geschlagen geben und gehen somit als Gruppenzweiter in die anstehende Viertelfinal-Begegnung, die im Best-of-three-Modus ausgespielt wird.

Best of ALBA: Bean 20pt (3/4 Dreier) 9rb 4as 4st | Mattisseck 14pt 4as 4st | Kayil 10pt 5rb 5as 2st | Agbakoko 10pt 4rb | Komplette Statistik

Das nächste Heimspiel in der BBL steht am Freitag, 20. März, 20 Uhr gegen die Rostock Seawolves an. Tickets bekommt ihr HIER! Bis zum nächsten Heimspiel in der BCL dauert es noch. Zunächst erfahren die Albatrosse am Freitag, 20. März, 12 Uhr ihren Viertelfinalgegner.