Eins zu Eins! Die Basketballer von ALBA BERLIN haben am Montagabend das zweite Spiel der BBL-Finals gegen Bayern München mit 79:70 für sich entschieden. Beim Comeback von ALBA-Kapitän Johannes Thiemann legten die Berliner im Münchener BMW Park eine wahnsinnig starke Leistung aufs Parkett, gewannen das zweite Viertel mit 20:6 und gaben die Führung in der zweiten Halbzeit nicht mehr her. Somit wird die Deutsche Meisterschaft in mindestens vier Spielen entschieden. Das dritte und vierte Spiel der Serie findet in der Berliner Uber Arena statt. (Foto: Steffen Eirich)

Die Finalserie wechselt nun nach Berlin:
Mittwoch, 12. Juni, 20.30 Uhr (TICKETS HIER)
Freitag, 14.Juni, 18 Uhr (TICKETS HIER)
evtl. Sonntag, 16.Juni, 17 Uhr (in München)


Israel González (ALBA-Cheftrainer): Ich bin sehr glücklich über diesen wichtigen Sieg. Ich möchte meinen Spielern zu ihrem großartigen Einsatz und zum Erfolg gratulieren. Sie haben heute stark verteidigt, um jeden Rebound gekämpft und immer nach vorn geschaut. Das nächste Spiel steht aber bereits in zwei Tagen an. Jetzt müssen wir uns auf die Regeneration konzentrieren.

Malte Delow (ALBA-Guard/Forward): „Der Sieg tut unglaublich gut. Wir haben heute bewiesen, dass wir noch genug Energie im Tank haben. Natürlich müssen wir jetzt in zwei Tagen schon wieder in Berlin ran, aber die Bayern eben auch. Wir werden sehen, wer am Ende ein Fünkchen mehr Kraft hat.“
 

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Best of ALBA: Thomas 21pt 6rb 5as | Brown 17pt 5rb 9as | Olinde 9pt 7rb 2st | Wetzell 9pt 7rb 4as 2st | Komplette Statistik


Gute Nachrichten vor der Partie: ALBA-Kapitän Johannes Thiemann stand wieder im Kader der Albatrosse. Trotz immer noch vier verletzten Spielern (Gabriele Procida, Matteo Spagnolo, Martin Hermannsson und Žiga Samar) starteten die Albatrosse ordentlich in die Partie und waren am Brett das aktivere Team. Bayern erwischte ebenfalls eine gute Anfangsphase, lief schnell von draußen heiß (5/5 im ersten Viertel) und nahm so eine 19:26-Führung mit in den zweiten Spielabschnitt. Das Team von ALBA-Headcoach Israel González ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und bewies abermals Willensstärke: ALBA drehte das Spiel und München traf nach dem starken Start in der ersten Halbzeit keinen Dreier mehr. Die Berliner leisteten sich trotz des Engpasses im Backcourt weniger Ballverluste (5:8). und gingen mit einem 39:32-Vorsprung in die Kabine.

Der ALBA-Kraftakt ging auch in Hälfte Zwei weiter. Im 81. Pflichtspiel der Saison fand das Team von Israel González nochmal eine Energiereserve. Nachdem das dritte Viertel ausgeglichen verlief, zog die vom bärenstarken Sterling Brown angeführte Mannschaft in den Schlussminuten sogar bis auf 73:56 davon. Als Bayern dann zum Comeback ansetzte, war es bereits zu spät und der Sieg den Albatrossen nicht mehr zu nehmen.