Die Basketballer von ALBA BERLIN setzten sich im BBL-Heimduell am Freitagabend in der Uber Arena deutlich mit 102:72 durch. Nach der Halbzeit schalteten die Berliner noch einmal einen Gang hoch und legten auch in der Defense einen Zahn zu. Doch das Rematch lässt nicht lange auf sich warten: Denn schon am 13. Dezember steht für das Team von ALBA-Headcoach Pedro Calles das Pokal-Viertelfinale in Hagen an. Dann geht es im Do-or-Die-Modus um den Einzug ins Netto Final Four. (Foto: Tilo Wiedensohler)

Pedro Calles (ALBA-Cheftrainer): „In der ersten Halbzeit haben wir nicht die nötige Konzentration gezeigt, die wir uns vorgenommen hatten. In der zweiten Hälfte haben wir jedoch eine gut reagiert und unser Spiel angepasst. Unser Anspruch muss es sein, von Beginn an aktiv und konzentriert aufzutreten und diese Leistung über die gesamten 40 Spielminuten abzurufen. Nur so können wir uns kontinuierlich weiterentwickeln und den nächsten Schritt machen.“

Chris Harris (Hagen-Cheftrainer): „Bis zur Halbzeit haben wir gut mitgehalten und waren mit dem Spielverlauf durchaus einverstanden. Berlin hat dann allerdings mit einer starken Trefferquote von außen zunehmend die Kontrolle übernommen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten wir noch einmal die Chance, das Spiel offen zu gestalten, haben uns aber durch zu viele Ballverluste und Probleme im Umgang mit dem gegnerischen Druck selbst geschadet. Berlin hat diese Phase konsequent genutzt und sich in einen Lauf gespielt. Insgesamt ist das Endergebnis enttäuschend, denn gerade in der ersten Halbzeit haben wir vieles gut umgesetzt.“

Julius Böhmer (ALBA-Guard): „Ich bin mit unserer Leistung insgesamt zufrieden. Wir haben in der zweiten Halbzeit die richtigen Anpassungen vorgenommen und es geschafft, unsere Fehler zu reduzieren. Gerade defensiv konnten wir aggressiver agieren und den Gegner zunehmend unter Druck setzen. Auch die kürzere Rotation des Gegners hat uns dabei in die Karten gespielt. Wir haben die Müdigkeit des Gegners konsequent genutzt und konnten so unser Spiel in der zweiten Hälfte deutlich besser durchsetzen.“


Das Spiel im Re-Live bei Dyn

Best of ALBA: Ford 19pt 3rb (3/3 Dreier) | Wieskamp 16pt 5rb | Griesel 14pt 1st | Böhmer 13pt 1st | komplette Statistik
 

Bis auf die beiden Verletzten Norris Agbakoko und Jack Kayil konnte ALBA-Cheftrainer Pedro Calles auf den gesamten Kader zurückgreifen. Beide Teams erwischten einen guten Start in die Partie: Die Hagener erspielten sich von Beginn an vielversprechende Abschlüsse, während ALBAs Backcourt-Duo aus den beiden Neuzugängen Julius Böhmer und Jordan Ford dreizehn Punkte zum 26:26-Viertelstand beisteuerten. Im zweiten Spielabschnitt machten die Berliner dort weiter, wo sie aufgehört hatten, fanden zunehmend bessere Antworten auf die Offense der Gäste und konnten sich bis zur Halbzeit mit 56:47 absetzen.

Nach der Pause taten sich die Gäste schwer, wieder in ihren Spielrhythmus zu finden und die Berliner wussten das zu nutzen. Die Albatrosse verteidigten intensiv, ließen den Ball laufen und gingen deshalb mit einer 83:58-Führung ins Schlussviertel. Den Sieg ließen sich die Hauptstädter in den letzten zehn Minuten nicht mehr nehmen und gewannen dank der starken zweiten Spielhälfte deutlich mit 102:72 gegen Phoenix Hagen.

Das nächste Heimspiel für das Team von ALBA-Kapitän Jonas Mattisseck lässt ein wenig auf sich warten, aber es lohnt sich: Am Sonntag, den 22. November, treffen die Albatrosse um 18 Uhr zuhause in der Uber Arena auf den FC Bayern Basketball. Tickets gibt es: HIER!