
Historisch! Die Basketballerinnen von ALBA BERLIN stehen zum ersten Mal in der Clubgeschichte im DBBL-Pokalfinale. Beim DBBL Pokal TOP4 besiegte ALBA am Samstagnachmittag die Saarlouis Royals in der Verlängerung mit 71:67. In der mit 2170 Zuschauern gefüllten Sömmeringhalle starteten Lena Gohlisch und Co. besser in die Partie. Die daraus resultierende Führung ging dann aber ausgerechnet in der Schlussphase dahin und so musste eine hochspannende Verlängerung her, in der die Berlinerinnen am Ende jedoch den längeren Atem hatten. Im Spiel um den Pokal geht es dann morgen gegen Keltern.
Fotos: Florian Ullbrich
Gemeinsam Gold holen:
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Großes Spiel, viel Anspannung und der Gegner? Die Saarlouis Royals! Das war für ALBA bei Weitem keine unbekannte Ausgangslage. Neben den zahlreichen Playoff- und Hauptrunden-Krimis, die sich die Berlinerinnen bereits mit den Royals geliefert hatten, war da auch das Pokal-Halbfinale 2025. Damals gab es in der heimischen Sömmeringhalle eine knappe 67:72-Niederlage.
Nun hatte das Team von Cheftrainer Cristo Cabrera also die Chance, sich knapp ein Jahr später an gleicher Stelle zu revanchieren. Abgesehen von der langzeitverletzten Leoni Kreyenfeld stand der gesamte Kader dafür zur Verfügung. Im ersten Viertel waren es dann gleich zwei, die im letzten Jahr noch gar nicht dabei waren, die den Unterschied ausmachten.
Alina Hartmann erzielte neun Punkte und Abby Muse war defensiv präsent, sodass es nach zehn Minuten 20:11 stand. Auch im zweiten Viertel blieben die Berlinerinnen über weite Strecken das konzentriertere und effektivere Team, die Führung wuchs zur Halbzeit sogar auf 38:27.
In Halbzeit zwei zeigte das Team von Kapitänin Lena Gohlisch weiterhin vollen Einsatz und machte es ihren Gegnerinnen nicht leicht, unter den Korb zu kommen. ALBA hatte jedoch ähnliche Probleme gegen die Defensive der Saarländerinnen und so endete das dritte Viertel mit 49:39.
Für Saarlouis war die Geschichte jedoch noch nicht zu Ende erzählt: Sie starteten mit viel Energie in die letzten zehn Minuten der Partie und hatten noch nicht aufgegeben. So konnten die Royals in der Crunchtime aufholen und sich mit 58:58 in die Verlängerung retten.
Die fünf Extra-Minuten versprachen also reichlich Stimmung: die Berlinerinnen, die vor ihren eigenen Fans ein Statement setzen, und die Gäste aus Saarlouis, die ihr Comeback gerne perfekt machen wollten. Beide Teams gingen nun offensiv aufs Ganze, mit dem besseren Ende für die Gastgeberinnen, die sich dank starker Teamleistung zum Sieger krönten.
Nun steht zwischen den Berlinerinnen und dem DBBL-Pokal nur noch ein Spiel. ALBA revanchiert sich für die Partien der letzten beiden Jahre, siegt gegen die Saarlouis Royals und steht nun zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im DBBL-Pokalfinale. Dort warten die Rutronik Stars Keltern, Tipoff ist am Sonntag um 16 Uhr. Tagestickets für das Finale und das Spiel um Platz drei findet ihr hier im Ticketshop – kommt vorbei, um Historisches zu schaffen!
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Viertelergebnisse (ALBA erstgenannt):
20:11 | 18:16 | 11:12 | 9:19 | 13:9 | Endergebnis: 71:67
Game Facts (ALBA erstgenannt):
• Rebounds: 45 | 39
• Assists: 21 | 17
• Ballgewinne: 7 | 8
• Ballverluste: 16 | 12
Best of ALBA: Alina Hartmann: 18pt 4rb 3as 2st | Lena Gohlisch: 10pt 4rb 3as | Marie Bertholdt: 9pt 3rb | Emily Kiser 8pt 5rb 2as | Jo Raflo 8pt 2bl | Komplette Statistik
Alina Hartmann (ALBA-Flügelspielerin): „Es war wirklich eine Achterbahn der Gefühle. Wir sind stark in die erste Halbzeit reingekommen, haben das Tempo gesetzt, aber Saarlouis hat natürlich auch eine Top-Qualität, um in solchen wichtigen Spielen ein Comeback zu starten. Die Overtime war dann Crunchtime pur, in der wir uns beweisen mussten, dass wir eben besser sind. Die Fans haben uns dabei enorm geholfen."