Schwierige Partie für ALBAs Basketballerinnen. Gegen starke Gastgeberinnen von GEAS Basket fanden die Berlinerinnen keine Antwort, im Schlussviertel wurde es dann auch noch recht deutlich. Am Ende stand ein 72:54-Heimerfolg für Mailand auf der Anzeigetafel, für ALBA die erste Niederlage nach zuvor drei Siegen in Serie. Direkt am Wochenende gibt es dann aber schon die Chance, eine Reaktion zu zeigen: Am Sonntag geht es in der Sömmeringhalle gegen die halfit LIONS.

ALBA wollte am Mittwochabend in Italien den vierten Sieg in Folge einfahren und die Ausgangslage in der EuroCup-Gruppe weiter verbessern. Dafür konnte Cheftrainer Cristo Cabrera wieder auf Lauren Ware (nach Knieproblemen) zurückgreifen, Lilli Schultze (nach Krankheit) und Leoni Kreyenfeld waren hingegen erneut nicht dabei.

Die Partie begann eher schleppend mit wenigen Punkten, beide Teams suchten zum Start noch ihren Rhythmus. Dann legte GEAS aber einen ersten Lauf hin und zog nach sieben gespielten Minuten auf 14:6 weg. In der Folge nahm die Partie plötzlich Tempo auf: Nach dem ersten Viertel stand es 24:15 für die Gastgeberinnen, die bis dato schon fünf Dreier versenkt hatten. Im Anschluss trafen sie direkt zwei weitere Male von draußen, ALBA mühte sich hingegen, dranzubleiben. Zur Halbzeit waren die Berlinerinnen mit 31:38 jedoch weiter in Schlagdistanz.

Nach der Pause blieb es ein ähnliches Spiel. GEAS traf weiter stark von draußen, konnte sich aber nicht vorentscheidend absetzen. Gleichzeitig starteten die Berlinerinnen mehrere Comeback-Versuche, kamen aber nie richtig an die Gastgeberinnen heran. Diese legten Ende des dritten Viertels dann nochmal einen Gang zu und erhöhten auf ihre bis dahin höchste Führung von 53:40. Zum Start des Schlussviertels folgte dann der absolute Nackenschlag: Die Mailänderinnen gingen auf einen furiosen 18:0-Lauf, trafen Wurf um Wurf (50% Dreierquote in der Partie) und entschieden das Spiel damit vorzeitig für sich. ALBAs Antwort in Form eines eigenen 8:0-Laufs kam zu spät und war nur noch Ergebniskosmetik vor dem 72:54-Endstand. 

Für die Berlinerinnen heißt es nun, diesen gebrauchten Abend schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten. Denn bevor die Länderspielpause wartet, haben es die kommenden anderthalb Wochen mit drei Heimspielen hintereinander gegen die halfit LIONS (So, 01. November, 16.30 Uhr (letzte Chance auf das FERIEN-SPECIAL)), Panathinaikos Athen (Mi, 04. November, 19.30 Uhr) und die Rutronik Stars Keltern (Sa, 07. November, 18.00 Uhr) in sich. Tickets für alle Spiele gibt es HIER!


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Viertelergebnisse (ALBA erstgenannt):
15:24 | 16:14 | 9:15 | 14:19 | Endergebnis: 54:72

Game Facts (ALBA erstgenannt):
• Rebounds: 47 | 37
• Assists: 11 | 19
• Ballgewinne: 3 | 11
• Ballverluste: 18 | 12

Best of ALBA: Tara Wallack 9pt 11rb 4as | Alina Hartmann 9pt 6rb | Tessa Stammberger 8pt 4b 1bl | Katerina Marini 8pt | Komplette Statistik