Am Wochenende findet in Berlin das Turnier um die deutsche U19-Meisterschaft statt. ALBA ist dabei und trifft im Halbfinale auf Breitengüßbach, das Farmteam der Brose Baskets.
Am 9./10. Mai findet in Berlin das TOP4-Finalturnier der Nachwuchs Basketball Bundesliga (U19) statt: Neben der NBBL-Mannschaft von ALBA BERLIN, die von Henrik Rödl gecoacht wird, qualifizierten sich auch Kooperationspartner und Vorjahressieger Team ALBA Urspring, die Paderborn Baskets sowie TSV Tröster Breitengüßbach. Das Farmteam der Brose Baskets Bamberg aus Breitengüßbach trifft im Halbfinale auf ALBA BERLIN (9.5., 13:30 Uhr). Im zweiten Halbfinale stehen sich Team ALBA Urspring, das auch diese Jahr als Favorit gehandelt wird, und die Paderborn Baskets gegenüber (9.5., 16 Uhr). Die beiden Sieger ziehen in das am Sonntag um 13:30 Uhr ausgetragene Finale um die deutsche Meisterschaft ein. Das von ALBA BERLIN und den Central Hoops gemeinsam veranstaltete TOP4-Turnier könnte dabei an keinem passenderen Ort stattfinden: In der altehrwürdigen Sömmeringhalle, in der die Erfolgsgeschichte von ALBA BERLIN ihren Anfang nahm, wollen die Youngster von Henrik Rödl den ersten NBBL-Meistertitel nach Berlin holen.
NBBL-Cheftrainer und ALBA-Legende Henrik Rödl: "Auch wenn das Duell ALBA gegen Bamberg aus dem Herrenbereich nicht eins zu eins auf die Jugend übertragbar ist, gibt es schon Parallelen. So ist ihr Headcoach Volker Stix auch Assistenztrainer bei den Brose Baskets. Auch im letztjährigen Halbfinale haben wir gegen Breitengüßbach gespielt und mittlerweile ist eine Rivalität gewachsen. Mit Erik Land und Daniel Schmidt hat Breitengüßbach zwei herausragende Spieler. Die eigentliche Stärke der Franken liegt aber in der Defensive. Sie verteidigen ähnlich aggressiv wie wir, weshalb ich ein echtes Kampfspiel erwarte. Ich freue mich sehr darauf, noch einmal in die Sömmeringhalle zurückzukehren. Der Ort, an dem ich meine Laufbahn bei ALBA begonnen habe, bleibt etwas ganz Besonderes für mich und weckt immer schöne Erinnerungen. Es wäre toll, hier einen weiteren Erfolg zu feiern - doch das wird schwer, das Team ALBA Urspring ist auch in diesem Jahr der Favorit."
Spielplan NBBL TOP4
(Sporthalle Charlottenburg, Sömmeringstraße 29, U-Bhf. Mierendorffplatz)
Halbfinale 1 (ALBA – Breitengüßbach): Samstag, 9. Mai, 13:30 Uhr
Halbfinale 2 (Paderborn - Urspring): Samstag, 9. Mai, 16:00 Uhr
Spiel um Platz 3: Sonntag, 10. Mai, 11:00 Uhr
Finale: Sonntag, 10. Mai, 13:30 Uhr
Eine Dauerkarte für alle vier Spiele kostet 10 Euro (erm. 8), eine Tageskarte 6 Euro (erm. 5). Die Karten können online unter www.centralhoops.de, montags bis freitags (10 - 15 Uhr) in der Geschäftsstelle von ALBA BERLIN (Cantianstraße 24), oder an der Tageskasse erworben werden.
Nur drei Jahre nach ihrer Gründung ist die Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL), welche die bisherigen Deutschen Meisterschaften in den Altersklassen U20 und U18 ersetzt, schon zu einer festen Größe in der deutschen Nachwuchsförderung geworden und kaum noch wegzudenken. Zur kommenden Saison schreiten DBB und BBL mit der Einführung der analog organisierten Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) für die Jahrgänge U16 und jünger weiter auf diesem mit großem Erfolg eingeschlagenen Weg voran.
TOP4 in Langen 2008
ALBA BERLIN – TSV Breitengüßbach 70:57
Team Urspring – SG Bonn/Rhöndorf 72:53
Finale: Team Urspring – ALBA BERLIN 84:76
TOP4 in Paderborn 2007
Team Urspring – SG Bonn/Rhöndorf 71:46
Phoenix Hagen – TSV Breitengüßbach 74:69
Finale: Team Urspring – Hagen 82:61
ALBA BERLIN
Mit 14:0 Siegen ist ALBA als einziges Team deutschlandweit in der regulären Saison ungeschlagen durch die Division Nordost marschiert und hat sich sowohl im Achtelfinale (2:0 über das Team Bonn/Rhöndorf) als auch im Viertelfinale (2:0 über die Phoenix Hagen Juniors) ohne Niederlage durchgesetzt. Im sehr teamorientierten ALBA-Spiel sind neben Wirbelwind Niels Giffey, der schon vor einem Jahr zu den Topakteuren beim TOP4 zählte, den Spielmachern Konstantin Klein und Joshiko Saibou, den Forwards Steven Monse und Dawit Villarzu sowie Center Nico Drägert, sechs Spieler dabei, die auch schon beim letzten TOP4 mit von der Partie waren. Zum ersten Mal beim TOP4 sind unter anderem Shooting Guard Nico Adamczak und Forward Brian Wenzel, die im Sommer von IBBA bzw. Central Hoops zu ALBA gewechselt sind.
| Nr | Name | Pos | Alter | cm | Stats NBBL |
| 4 | Friedrich Lotze | C | 17 | 204 | 13 min / 5 p / 3 rb |
| 5 | Niels Giffey | F | 17 | 200 | 28 min / 16 p / 6 rb |
| 6 | Konstantin Klein | G | 17 | 184 | 28 min / 9 p / 2 as |
| 8 | Brian Wenzel | F | 18 | 197 | 26 min / 11 p / 6 rb |
| 9 | Nico Adamczak | G | 19 | 190 | 23 min / 13 p / 7 rb |
| 10 | Sebastian Fülle | G | 16 | 189 | 18 min / 5 p / 1 as |
| 11 | Joshiko Saibou | G | 19 | 188 | 25 min / 12 p / 4 rb |
| 12 | Jacob Gohlisch | G | 19 | 188 | 15 min / 5 p / 1 as |
| 13 | Steven Monse | F | 19 | 198 | 26 min / 11 p / 6 rb |
| 14 | Martin Seiferth | C | 18 | 206 | 6 min / 1 p / 1 rb |
| 15 | Dawit Villarzu | F | 18 | 195 | 15 min / 5 p / 2 rb |
| 16 | Erik Müller | F | 17 | 198 | 13 min / 4 p / 1 rb |
| 17 | Nico Drägert | C | 18 | 205 | 12 min / 5 p / 4 rb |
Head Coach: Henrik Rödl – Ass.: Marius Huth
TSV Tröster Breitengüßbach
Vom dritten Platz der Division Mitte hat sich der TSV über ein 2:0 im Achtelfinale gegen Ulm und ein 2:1 im Viertelfinale gegen Bayern München zum TOP4 hochgearbeitet. Das Farmteam der Bamberger Brose Baskets war schon bei den ersten beiden TOP4-Turnieren der NBBL dabei, scheiterte aber beide Male im Halbfinale: 2007 an Hagen und in der letzten Saison an ALBA. Der TSV Breitengüßbach hat im Center Erik Land seinen überragenden Akteur, der ALBA schon vor einem Jahr im Halbfinale mit 14 Punkten und 7 Rebounds am meisten ärgerte und in dieser Saison mit im Schnitt 15 Punkten und 10 Rebounds sogar regelmäßig für ein Double-Double gut ist. Aber auch im Backcourt, wo die Franken vom um Aufbauspieler und Kapitän Daniel Schmidt sowie vom ebenfalls sehr routinierten Shooting Guard Dirk Dippold angeführt werden, ist „Güßbach“ gefährlich.
| Nr | Name | Pos | Alter | cm | Stats NBBL |
| 4 | Manuel Rockmann | G | 17 | 189 | 12 min / 2 p / 1 as |
| 5 | Daniel Schmidt | G | 18 | 186 | 23 min / 11 p / 5 as |
| 6 | Dirk Dippold | G | 19 | 183 | 27 min / 10 p / 1 as |
| 7 | Kevin Eichelsdörfer | G | 17 | 185 | 21 min / 5 p / 2 as |
| 8 | Ulrich Hirmke | G | 19 | 186 | 15 min / 3 p / 1 as |
| 9 | Erik Land | C | 18 | 205 | 29 min / 15 p / 10 rb |
| 10 | Alex Jäger | C | 19 | 203 | 17 min / 5 p / 4 rb |
| 11 | Daniel Leithner | F | 18 | 200 | 25 min / 9 p / 4 rb |
| 12 | Niklas Jungbauer | F | 17 | 198 | 25 min / 8 p / 6 rb |
| 13 | Matthias Rosenthal | F | 18 | 198 | 15 min / 3 p 7 4 rb |
| 14 | Steffen Walde | G | 16 | 188 | 20 min / 10 p / 4 rb |
| 15 | Jörg Dippold | F | 16 | 193 | 15 min 7 8 P / 2 rb |
| 16 | Marco Lachmann | C | 18 | 206 | 13 min / 3 p / 3 rb |
Head Coach: Volker Stix – Ass.: Thomas Lorber
Team ALBA Urspring
Als Erster der Division Süd (13:1 Sieg) gab sich der Titelverteidiger auch im Achtelfinale (2:0 über Eintracht Frankfurt) und im Viertelfinale (2:1 über das TBB Junior Team Trier) keine Blöße. Im Halbfinale gegen Paderborn sind die Urspringer der klare Favorit, setzten die Youngster aus dem Internat Urspringschule doch in den letzten Jahren die Maßstäbe im deutschen Basketball-Nachwuchs. Im aktuellen Team gibt mit Maurice Stuckey eine der ganz großen Nachwuchshoffnungen den Ton an. An seiner Seite steht mit dem defensivstarken Shooting Guard Akeem Vargas ein weiterer Spieler, der gerade vom U18-Nationalteam in die deutsche U20-Auswahl aufgestiegen ist. Als Topscorer und zugleich jüngster Spieler im Team hat sich zudem Forward Kevin Bright letzter Saison die NBBL-Auszeichnung „Rookie of the Year“ mehr als verdient.
| Nr | Name | Pos | Alter | cm | Stats NBBL |
| 4 | Felix Engel | G | 18 | 188 | 18 min / 6 p / 1 rb |
| 5 | Tilman Bondzio | F | 19 | 186 | 15 min / 4 p / 4 rb |
| 6 | Lukas Bleher | G | 19 | 184 | 16 min / 4 p / 2 rb |
| 7 | Andreas Arampatzis | F | 18 | 189 | 15 min / 3 p / 4 rb |
| 8 | Mario Blessing | G | 17 | 184 | 22 min / 7 p / 3 as |
| 9 | Maurice Stuckey | G | 18 | 187 | 28 min / 18 p / 4 as |
| 10 | Benedikt Breiling | F | 17 | 201 | 15 min / 8 p / 3 rb |
| 11 | Alex Cesnovar (CRO) | F | 19 | 201 | 24 min / 10 p / 4 rb |
| 12 | Julius Wolf | F | 16 | 201 | 19 min / 4 p / 5 rb |
| 13 | Kevin Bright | F | 16 | 198 | 32 min / 17 p / 7 rb |
| 14 | Justin Raffington | C | 18 | 201 | 22 min / 10 p / 6 rb |
| 15 | Akeem Vargas | G | 19 | 193 | 24 min / 11 p / 3 as |
| 16 | Nevylle Richter | F | 16 | 203 | 15 min / 4 p / 5 rb |
Head Coach: Felix Czerny
Paderborn Baskets
In der Division Nordwest belegten die Westfalen den ersten Platz und setzte sich auch im Achtelfinale (2:1 über die SG Braunschweig) und Viertelfinale (2:0 über die Bayer Giants Academy Leverkusen) souverän durch. Die Paderborn Baskets sind zum ersten Mal beim TOP4 dabei, verdienen als Vertreter der wohl stärksten Division Nordwest aber gleichwohl den Respekt der Gegner. Vor allem Robert Huelswede prägt dabei das Paderborner Spiel. Der kleine Flügelspieler ist zugleich Topscorer, bester Rebounder und bester Balldieb der Westfalen. Konzentriert man die Defense jedoch zu sehr auf den Paderborner Starter, verstehen es auch andere wie die Wendt-Zwillinge oder Jan Möhring als bester Dreierschütze eiskalt zuzuschlagen.
| Nr | Name | Pos | Alter | cm | Stats NBBL |
| 4 | Domimik Malinowski | F | 17 | 192 | 17 min / 5 p / 2 as |
| 5 | Leonid Ekimov | G | 18 | 187 | 11 min / 7 p / 1 as |
| 6 | Jan Möhring | G | 18 | 189 | 23 min / 12 p / 2 as |
| 7 | Lars Wendt | G | 16 | 183 | 16 min / 8 p / 1 as |
| 8 | Ole Wendt | G | 16 | 183 | 27 min / 11 p / 4 as |
| 10 | Maxim Düring | C | 19 | 201 | 18 min / 4 p / 4 rb |
| 11 | David Riemer | F | 19 | 187 | 16 min / 6 p / 1 as |
| 12 | Robert Huelswede | F | 19 | 198 | 30 min / 16 p / 8 rb |
| 13 | Philipp Humke | C | 18 | 204 | 20 min / 9 p / 6 rb |
| 14 | Martin Schmeling | F | 17 | 195 | 24 min / 8 p / 6 rb |
| 16 | Kristof Kühn | F | 19 | 192 | 13 min / 1 p / 2 rb |
| 17 | Jan Brinkmann | F | 17 | 201 | 9 min / 2 p / 2 rb |
| 18 | Henrik Schinke | F | 17 | 199 | 10 min / 2 p / 2 rb |
Head Coach: Artur Gacaev – Ass.: Stefan Schettke