ALBAs U19-Team ist Deutscher Meister 2014. Eine überragende Saison krönten sie im Finale beim TOP4-in Quakenbrück am Sonntag mit dem 69:56-Finalsieg gegen Cybex Urspring. Seit der Niederlage in Oldenburg nach Doppel-Overtime am ersten Spieltag hat das Team von Konstantin Lwowsky nicht mehr verloren.

Foto: Rolf Kamper

 

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ALBA gegen Urspring – das hat Tradition. Beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams im NBBL-Finale 2010 setzten sich die Klosterschüler mit 63:50 gegen die Albatrosse durch, die damals von ALBA-Legende Henrik Rödl gecoacht wurden und im Jahr zuvor den Meistertitel vor eigenem Publikum in Berlin erspielt hatten.

 

Mit Cybex Urspring erwartete das Team von Konstantin Lwowsky zugleich der amtierende Meister der NBBL mit Dauerabonnement auf den Titel. Fünf mal schon gelang ihnen das große Kunststück die Saison am Ende als Meister zu beenden. Doch auch die Urspringschüler standen vor keiner einfachen Aufgabe. Ohne Kevin Bright, Malik Müller, Kalidou Diouf und Kenneth Ogbe fehlten gleich vier Starter aus dem Vorjahr. Zudem konnten die Berliner im Laufe der Saison beweisen, dass sie bereit für den Meistertitel sind. Die letzte Niederlage erlebten die Jungs von der Spree im Auftaktspiel gegen die Basket Akademie Weser-Ems – danach folgten 15 Siege in Folge.

Schon mit dem Tipoff zeichnete sich ab, dass die Partie einem Endspiel um die Deutsche Meisterschaft gerecht werden sollte. Beide Teams agierten mit viel Herzblut und schenkten sich nichts. Doch gerade unter den Brettern gelang es im ersten Spielabschnitt vor allem den Urspringschülern ihre Überlegenheit auszuspielen. (4:11 Rebounds) Nach zehn Minuten führte das Team von Meistertrainer Michael Spöcker mit 11:16 gegen die Albatrosse. Zu Beginn des zweiten Viertels verstärkten die Berliner ihre Bemühungen am Brett und arbeiten sich wieder heran. In der 13. Minute konnte Kevin Wohlrath mit einem Dreier vom rechten Flügel nach einem schönen Zuspiel von Niklas Ney zum 18:18 ausgleichen. Das Spiel blieb knapp und die Hauptstädter schafften es knapp vier Minuten vor Ende der ersten Hälfte durch zwei getroffene Freiwürfe von Moritz Wagner zum ersten Mal in Führung zu gehen. (22:21) Von NBBL-MVP Ismet Akpinar getragen (12 Punkte in der Ersten Halbzeit), konnten die Blau-Gelben die Führung in die zweite Halbzeit mitnehmen. Mit 30:27 gingen beide Teams in die Pause. Nach der Hälfte waren die Berliner nur schwer zu stoppen. Ismet Akpinar machte da weiter, wo er zuvor aufgehört hatte und erzielte neun Punkte im dritten Spielabschnitt. Immer wieder kamen die Hauptstädter an die Linie und waren dabei sich abzusetzen, ehe Cybex Urspring die Antwort fand. Durch Distanzwürfe von Christian Sengfelder blieben die Klosterschüler im Spiel. Während Akpinar auf der Bank war, versuchte das Team von Michael Spöcker durch eine Presse mehr Kontrolle über das Spiel zu gewinnen, allerdings ohne größeren Erfolg. Nach drei Vierteln stand es 50:44. Als es um alles ging, drehte ein Spieler richtig auf: Niklas Ney erzielte 10 Punkte im letzten Spielabschnitt und wurde für die Albatrosse zum Fels in der Brandung. 69:59 stand es am Ende der Partie und ALBA BERLIN wurde NBBL-Meister.