Seit über sieben Jahren ist Himar Ojeda der Mann für die sportliche Planung bei ALBA BERLIN. In seiner Zeit hat der Club drei Meistertitel und drei Pokalsiege bei den Männern gefeiert, den Aufstieg in die Erste Liga bei den Frauen geschafft und im Nachwuchs- wie Profibereich zahlreichen Spieler:innen zu den nächsten Entwicklungssprüngen verholfen. Und die erfolgreiche Zusammenarbeit setzt sich auch künftig fort: Der 50-jährige Sportdirektor hat seinen Vertrag bei den Albatrossen um fünf weitere Jahre verlängert und wird damit auch in Zukunft die sportliche Gesamtentwicklung des Vereins vorantreiben, im Nachwuchsprogramm wie auch im Frauen- und Männerbereich.

Fotos: Tilo Wiedensohler

Marco Baldi (ALBA-Geschäftsführer): „Himar und ALBA – das ist einfach sehr stimmig. Unsere Werte und auch die Ausrichtung unseres Programms passen perfekt mit seiner Herangehensweise zusammen: Himar ist bereit, Strukturen und Erfolge nachhaltig aufzubauen, dabei eigene Ansätze zu schaffen und aus den gegebenen Mitteln Neues zu schöpfen. Er sucht die Verantwortung und füllt sie auch aus, sowohl im Männer- und Frauenbereich als auch in unserer Nachwuchsarbeit. Himar ist der Architekt unseres sportlichen Programms und leitet es auf seine besondere menschliche Weise. Die Ergebnisse davon zeigen sich nicht nur an den vielen Titeln, sondern insbesondere auch an den großen Entwicklungsschritten der Spieler:innen, die wir hier ausbilden. Wir sind deshalb mehr als glücklich, dass Himar uns auch in Zukunft mit seiner Arbeit bereichert.“

Himar Ojeda (ALBA-Sportdirektor): „Ich freue mich riesig, dass sich die Beziehung zu ALBA noch weiter vertieft. Der ganze Club und all die Leute, mit denen ich hier arbeiten darf, sind mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen. ALBA ist einfach etwas Besonderes. Bei meiner Entscheidung ging es deshalb nicht nur um Möglichkeiten, hier konkurrenzfähige Teams aufzubauen oder um Titel zu spielen. Meine Entscheidung war vor allem eine für die Werte des Programms, durch die ich mich dem Club so verbunden fühle. Deshalb bin ich sehr dankbar für das Vertrauen, das unser Vereinspräsident Axel Schweitzer sowie Marco und die übrigen Kollegen aus dem ALBA-Management mir und meiner Arbeit entgegenbringen. Ich freue mich sehr, auch weiter Teil dieses Programms sein zu können.“
 

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Himar Ojeda wurde am 26. September 1972 in Las Palmas auf der spanischen Insel Gran Canaria geboren. Seine Basketballbegeisterung brachte ihn als 20-Jährigen zu den ersten Trainerjobs in seiner Heimatstadt. Bei CB Santa Brigada und CB Salesianos startete er seine Karriere und ging dann 1995 als Jugendtrainer zum spanischen Erstligisten CB Gran Canaria. Dort wurde er 1999 in den Trainerstab des ACB-Teams von Gran Canaria berufen. Acht Jahre lang assistierte Himar Ojeda als Co-Trainer den Chefcoaches Manuel Hussein, Pedro Martínez und Salva Maldonado. Zur Saison 2007/08 wechselte er in die Rolle des Sportdirektors von Gran Canaria und übernahm ab 2010 als General Manager sogar die Gesamtverantwortung des Clubs.

Nach insgesamt 17 Jahren bei CB Gran Canaria suchte sich Himar Ojeda im Sommer 2012 dann eine neue Herausforderung: Beim spanischen Erstligisten Estudiantes Madrid trug er eine Saison lang die Verantwortung als Sportdirektor und wechselte anschließend zur Spieleragentur You First. Zur Saison 2014/15 holten ihn schließlich die Atlanta Hawks zu sich, die Himar Ojeda zum Leiter ihres internationalen Scoutings machten. Das NBA-Team ließ ihn Anfang 2016 vorzeitig aus seinem Vertrag aussteigen und machte damit seinen Wechsel zu ALBA BERLIN möglich.

Nur kurze Zeit nach seinem Amtsantritt als Sportdirektor in Berlin im Februar 2016 gewannen die ALBA-Männer den BBL-Pokal. Zur Saison 2017/18 lotste Himar Ojeda dann die spanische Trainerlegende Aíto García Reneses zu den Albatrossen und schuf damit die Basis für die erfolgreichen folgenden vier Spielzeiten, in denen ALBA neun von elf möglichen Finals erreichte, in der Saison 2019/20 das Double aus Meisterschaft und Pokal gewann sowie in der Folgesaison 2020/21 noch einmal die Meisterschaft holte. Parallel etablierte sich das Männerteam als EuroLeague-Teilnehmer und feierte auch unter Aítos Nachfolger Israel González in der Saison 2021/22 das Double. Zusätzlich vollendete in der Saison 2021/22 ALBAs Frauenteam seinen Durchmarsch von der Landesliga in die Bundesliga und stieg erstmals in die DBBL auf, wo es in der vergangenen Saison 2022/23 sogar direkt unter den besten vier Teams der Liga landete.